frosch reviewed The Glass Magician by Charlie N. Holmberg (The Paper Magician Series, #2)
Magie, Spannung, Action und Cringe-Romantik aus dem 19. Jh.
4 stars
Wie das erste Buch lässt sich dieses hier wieder gut lesen, ist aber vor allem spannender als der Vorgänger. Dies liegt vor allem daran das die Geschichte dieses mal an unterschiedlichen Orten statt findet und es immer wieder spannende Interaktionen mit dem Antagonisten gibt. Dieser jagt diesmal nämlich nicht einfach plump hinter Ceony her, sondern wird richtig bedrohlich eingeführt und mit jeder weiteren Interaktion merkt man mehr, das der wirklich extrem gefährlich ist. Ich hab mich immer wieder gefreut wenn er auftauchte, weil jede Interaktion mit ihm wirklich spannend und bedrohlich war. Das führt auch dazu das Story wesentlich mehr actionreiche Abschnitte hat als der Vorgänger. Auch die titelgebende Magieart, die man in dem Buch kennen lernt, ist wirklich spannend beschrieben, in dem wie sie funktioniert und was damit möglich ist. Tatsächlich so spannend das man versteht warum Ceony so deprimiert war im ersten Buch das sie Papiermagie lernen musste, …
Wie das erste Buch lässt sich dieses hier wieder gut lesen, ist aber vor allem spannender als der Vorgänger. Dies liegt vor allem daran das die Geschichte dieses mal an unterschiedlichen Orten statt findet und es immer wieder spannende Interaktionen mit dem Antagonisten gibt. Dieser jagt diesmal nämlich nicht einfach plump hinter Ceony her, sondern wird richtig bedrohlich eingeführt und mit jeder weiteren Interaktion merkt man mehr, das der wirklich extrem gefährlich ist. Ich hab mich immer wieder gefreut wenn er auftauchte, weil jede Interaktion mit ihm wirklich spannend und bedrohlich war. Das führt auch dazu das Story wesentlich mehr actionreiche Abschnitte hat als der Vorgänger. Auch die titelgebende Magieart, die man in dem Buch kennen lernt, ist wirklich spannend beschrieben, in dem wie sie funktioniert und was damit möglich ist. Tatsächlich so spannend das man versteht warum Ceony so deprimiert war im ersten Buch das sie Papiermagie lernen musste, weil im direkt Vergleich ist die halt wirklich verdammt lahm. Also vor allem weil, wenn Papiermagie beschrieben wird, man ließt wie jemand ein Blatt Papier nimmt, wie groß dieses ist, welche Farbe und dann wie es gefaltet wird und dann passiert damit irgendwas. Was am Ende dann raus kommt ist von der Beschreibung her wirklich cool, aber die Art wie die Magie funktioniert ist halt übel langweilig find ich. Bzw. sie wird halt langweilig beschrieben, weil so für Spionage und verdeckte Sachen kann man diese Art sicher gut verwenden.
Ich habe aber auch noch die ein oder andere Kritik an dem Buch und der erste steht ja schon im Titel. Ich hab ja nichts gegen Romantik in Büchern, aber dieses gestelzte 19. Jahrhundert "Will er? Will er nicht? Aber dürfen wir überhaupt?", boar ist das anstrengend und Cringe. Das nimmt zwar nicht so viel Raum ein, aber es reichte mir schon. Der nächste Punkt ist Ceony, die ich am Anfang des ersten Buches unsympatisch fand, ich dann aber im laufe der Story mit ihr warm wurde. In diesem ist es jetzt komplett umgedreht, weil sie im laufe der Story eine dumme Entscheidung nach der andere trifft, danach weiß das es dumm war, aber sich dennoch stets wie ein bockiges Kind verhält, wenn sie kritisiert wird. Also gut vielleicht nicht unsympatisch, aber auf jeden Fall anstrengend. Am Ende des Buches häufen sich leider die Plotholes ein wenig, was schade ist. Auch das Finale war für mich einigermaßen lahm, dafür das es einen so guten, bedrohlichen Antagonisten gibt. Das Folgende, aus der Sicht von Emery erzählte Kapitel macht es dann zwar wieder etwas gut, weil es so spannend und vor allem actionreicher als alles ist was zuvor passierte. Aber auch hier gab es leider offensichtliche Plottholes und es schließt mit einem so plumpen Foreshadowing auf das nächste Buch das ich wirklich laut sagte "Ach komm ey...".
Zusammenfassend kann ich sagen, wäre die Plotholes gegen Ende nicht so offen zu Tage getreten, dann hätte ich vermutlich einen halben Stern mehr gegeben, aber so find ich es halt nur minimal besser als das Erste. Aber bisher ist die Reihe auf jeden Fall lesenswert.