Die erstaunliche Familie Appenzell

Meine Großmutter hieß Eugénie. Eugénie Appenzell. Vor meiner Geburt im Jahr 1951 hat sie unsere Familie verlassen, aber eine Schachtel mit Fotos und Briefen für mich hinterlassen, damit ich meine erstaunliche Familie und ihre Geschichte kennenlerne, die ich nun mit Ihnen teilen möchte … Victoria Appenzell, 12, erzählt anhand dieser Fotos ihre Familiengeschichte, beginnend mit ihren Urgroßeltern, den wohlhabenden Bankiers Appenzell, deren Sohn der Erste in der Familie war, der ein »Monster« oder »Freak« war – oder jedenfalls von der Gesellschaft so gesehen und bezeichnet wurde, einfach, weil er »anders« …

Hardcover, 80 pages

German language

Published by Verlagshaus Jacoby & Stuart.

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ISBN:
978-3-96428-098-5
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Reviews

Eine Liebeserklärung an das Anderssein

Das Buch erzählt an sich keine wirkliche Geschichte, sondern vielmehr wird der Stammbaum einer fiktiven Familie dargestellt mit vielen kleinen Geschichten zu den einzelnen Figuren. Die Geschichten sind zwar sehr kurz, aber so berührend, menschlich und teilweise dramatisch beschrieben das es wirklich schön war diese zu lesen. Dazu kommen noch diese düsteren, an den Stil alter Fotografien oder Werbeplakaten von "Freakshows" des später 19., frühen 20. Jahrhunderts angelehnten Illustrationen von Benjamin Lacombe die so perfekt dazu passen. Der Buchhändler des kleine süßen Ladens aus dem ich es habe meinte das dieses Buch "eine Liebeserklärung an das Anderssein" wäre und dem stimme ich zu.