Im Westen nichts Neues

Roman. Ohne Material.

Paperback, 324 pages

German language

Published March 8, 2014 by Kiepenheuer & Witsch.

ISBN:
978-3-462-04633-5
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Der bedeutendste deutsche Roman zum Ersten Weltkrieg in einer Neuausgabe mit einem umfassenden Nachwort zur Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte in der textkritisch durchgesehenen Fassung der Erst­ausgabe. Das Buch zum Oscar-prämierten Netflix-Film.

Mit diesem Roman begründete Erich Maria Remarque seinen Weltruhm und schuf ein zeitlos gültiges Bild der Schrecken des modernen Krieges. Zum hundertsten Jahrestag des Kriegsbeginns 1914 erscheint eine besonders ausgestattete, mit einem Nachwort von Thomas F. Schneider, Leiter des Remarque-Friedenszentrums der Universität Osnabrück, zur Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte versehene Sonderausgabe.

Die Geschichte des neunzehnjährigen Paul Bäumer, der als ahnungsloser Kriegsfreiwilliger von der Schulbank an die Front kommt, ist inzwischen Allgemeingut. Auch bei der erneuten Lektüre ist der Eindruck jedoch wieder erschütternd: Wie Bäumer statt der erhofften Kriegsbegeisterung und eines kurzen Abenteuers die ganze Brutalität des Gemetzels und das sinnlose Sterben seiner Kameraden erlebt, ist anrührend und empörend.

»Ein vollkommenes Kunstwerk und unzweifelhafte Wahrheit« Stefan Zweig

21 editions

Anklage oder Bekenntnis?

Ich muss zugeben, mich hat das "Mini-Vorwort" des Buches zunächst etwas verwirrt: »Dieses Buch soll weder eine Anklage noch ein Bekenntnis sein. Es soll nur den Versuch machen, über eine Generation zu berichten, die vom Krieg zerstört wurde – auch wenn sie seinen Granaten entkam«

Das wirkte auf mich ein bisschen wie eine Aussage "Ich werde Euch was erzählen, das Euch nicht passen wird, aber verschont mich bitte mit Euren Kommentaren". Zumal ich persönlich den Roman schon eindeutig als eine Anklage für ein "Nie wieder" empfinde.

Der Anhang zu den Fassungen, die vor der Erstpublikation als Buch existierten (erste beim Verlag eingereichte Rohfassung, um allzu grauenvolle Beschreibungen gekürzte Vorabversion in einer Zeitung), macht aber deutlich, wie das gemeint war. Ursprünglich sollte der Roman deutlich politischere Aussagen gegen den Krieg enthalten. Beispiele dafür kann man im Anhang dann auch nachlesen. Für die Publikation wurde das aber entschärft, so dass …