Bei Fiction hauptsächlich Fantasy und etwas SF + Horror.
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Reale Gottheiten, alte Gottheiten mit einst vergessenen Namen, und das auf sämtlichen Kontinenten – Normalität …
Verbesserung
5 stars
Band zwei habe ich mit deutlich mehr Begeisterung gelesen als den ersten. Die Story, das Zusammenspiel zwischen Bourreau und Lagrande (plus seinem "Verfolger") und das Finale haben für mich super funktioniert.
Den halben Punkt Abzug gibt es für die Obsession mit dem Zigarren-Paffen, egal wie wichtig das für die Story (und die gesamte Reihe) ist. Das fand ich auch schon im ersten Buch irgendwie zu viel.
@Zyfdnug Ich muss zugeben, im Job nutze ich KI schon durchaus zur Coding-Unterstützung oder zum fragen, wie dies oder das geht bzw. woran Fehler XY liegen könnte.
Im Privaten hatte ich kürzlich 2x die schon oft kolportierte Story von der Menge an KI-Reports/Code, der eingereicht wird und damit Open Source Projekte überfordert. Ich hab da so ein kleines Hobby-Projekt, das ich auch anderen zur Verfügung stelle. Und da geht hin und wieder was kaputt, weil der dahinterliegende Dienst wieder mal was geändert hat, was man per Reverse-Engineering erstmal wieder rausfinden muss. Dafür finde ich in der Freizeit nicht immer (zeitnah) die Zeit und die Nerven. Zweimal haben andere, die nach eigener Aussage selbst nicht programmieren können, eine KI benutzt, um Fixes zu generieren. Die tun offenbar, die Leute haben es ja dann erfolgreich selbst getestet. Aber die KI programmiert natürlich nie so wie ich + ich muss das dann …
@Zyfdnug Ich muss zugeben, im Job nutze ich KI schon durchaus zur Coding-Unterstützung oder zum fragen, wie dies oder das geht bzw. woran Fehler XY liegen könnte.
Im Privaten hatte ich kürzlich 2x die schon oft kolportierte Story von der Menge an KI-Reports/Code, der eingereicht wird und damit Open Source Projekte überfordert. Ich hab da so ein kleines Hobby-Projekt, das ich auch anderen zur Verfügung stelle. Und da geht hin und wieder was kaputt, weil der dahinterliegende Dienst wieder mal was geändert hat, was man per Reverse-Engineering erstmal wieder rausfinden muss. Dafür finde ich in der Freizeit nicht immer (zeitnah) die Zeit und die Nerven. Zweimal haben andere, die nach eigener Aussage selbst nicht programmieren können, eine KI benutzt, um Fixes zu generieren. Die tun offenbar, die Leute haben es ja dann erfolgreich selbst getestet. Aber die KI programmiert natürlich nie so wie ich + ich muss das dann erstmal verstehen, bewerten und umformulieren, damit ich das langfristig maintainen kann. Natürlich gibt die KI auch immer noch Erklärungen dazu, was wie warum. Aber das ist immer so dermaßen ausschweifend, da habe ich ehrlich gesagt schon gar keine Lust, mir das durchzulesen.
Andererseits bin ich ja aber auch froh, dass es jemand tut, weil ich a) selbst vielleicht erst Monate später dazu kommen würde (wie gesagt, meine Freizeit und hohe Priorität hat es für mich nicht) und b) es mich selbst oft gar nicht betrifft und ich das Problem und die Lösung mit meinem Systemzugang gar nicht reproduzieren/überprüfen kann.
Schwieriges Thema. Die Einschätzung, dass KI ähnlich umwälzend sein könnte, wie die industrielle Revolution, finde ich manchmal gar nicht so abwegig. Insbesondere bei den o.g. Parallelen zu Marx.
Als Grund nennen 45 Prozent, dass die Auseinandersetzung mit minderwertigen KI-Ergebnissen ihre Arbeit weniger sinnvoll und eher repetitiv erscheinen lässt. ... 42 Prozent geben an, dass minderwertige KI-Ergebnisse ihre Projekte aktiv verlangsamen, und 49 Prozent sehen dadurch die Gesamteffizienz des Teams beeinträchtigt. Gleichzeitig stehen Mitarbeiter unter wachsendem Druck, in einem maschinengestützten Umfeld schnellere und bessere Ergebnisse zu liefern.
hat mein Hirn mehr oder weniger gleich "KI" durch "Maschine" ersetzt und ich war bei so Sätzen von Marx wie
Selbst die Erleichterung der Arbeit wird zum Mittel der Tortur, indem die Maschine nicht den Arbeiter von der Arbeit befreit, sondern seine Arbeit vom Inhalt. ... Diese Arbeit der Überwachung, die vielleicht als eine nützliche Gymnastik für den Geist dienen könnte, wenn sie nicht zu lange ausgedehnt würde, zerstört auf die Dauer, durch …
Als Grund nennen 45 Prozent, dass die Auseinandersetzung mit minderwertigen KI-Ergebnissen ihre Arbeit weniger sinnvoll und eher repetitiv erscheinen lässt.
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42 Prozent geben an, dass minderwertige KI-Ergebnisse ihre Projekte aktiv verlangsamen, und 49 Prozent sehen dadurch die Gesamteffizienz des Teams beeinträchtigt. Gleichzeitig stehen Mitarbeiter unter wachsendem Druck, in einem maschinengestützten Umfeld schnellere und bessere Ergebnisse zu liefern.
hat mein Hirn mehr oder weniger gleich "KI" durch "Maschine" ersetzt und ich war bei so Sätzen von Marx wie
Selbst die Erleichterung der Arbeit wird zum Mittel der Tortur, indem die Maschine nicht den Arbeiter von der Arbeit befreit, sondern seine Arbeit vom Inhalt.
...
Diese Arbeit der Überwachung, die vielleicht als eine nützliche Gymnastik für den Geist dienen könnte, wenn sie nicht zu lange ausgedehnt würde, zerstört auf die Dauer, durch ihr Übermaß, Geist und Körper zugleich.
Reale Gottheiten, alte Gottheiten mit einst vergessenen Namen, und das auf sämtlichen Kontinenten – Normalität …
Ok, diese Spezial-Zigarren, die Bourreaux immer raucht, scheinen wichtig für die Story zu sein. So viel Bohei ums Paffen ging mir schon langsam auf die Nerven, hat dann wohl aber doch so seine Gründe.
"Aristoteles ist eins der reichsten und umfassendsten wissenschaftlichen Genies gewesen, die je erschienen sind, ein …
Jahrelang stand das Buch in meinem Regal, weil es mir zu einer Zeit geschenkt wurde, wo ich komplett vergessen hatte, dass es auf meinem längst nicht mehr gepflegten Amazon Wunschzettel stand, und ich eigentlich gar kein Interesse mehr daran hatte.
Aber inzwischen passt es mir wieder. Manchmal braucht es nur ziemlich viel Geduld. 😉
Reale Gottheiten, alte Gottheiten mit einst vergessenen Namen, und das auf sämtlichen Kontinenten – Normalität …
Es ist schon etwas her, dass ich Band 1 gelesen habe. Und ich habe düster in Erinnerung, dass der Ansatz mit den auf die Erde zurückkehrenden Götter bei der Autorenlesung auf einer Nordcon noch ein Ticken besser klang, als ich das Buch am Ende fand.
Nichtsdestotrotz bin ich gespannt, womit Ermittler Bourreau es dieses Mal zu tun bekommt.
Der bedeutendste deutsche Roman zum Ersten Weltkrieg in einer Neuausgabe mit einem umfassenden Nachwort zur …
Anklage oder Bekenntnis?
5 stars
Ich muss zugeben, mich hat das "Mini-Vorwort" des Buches zunächst etwas verwirrt: »Dieses Buch soll weder eine Anklage noch ein Bekenntnis sein. Es soll nur den Versuch machen, über eine Generation zu berichten, die vom Krieg zerstört wurde – auch wenn sie seinen Granaten entkam«
Das wirkte auf mich ein bisschen wie eine Aussage "Ich werde Euch was erzählen, das Euch nicht passen wird, aber verschont mich bitte mit Euren Kommentaren". Zumal ich persönlich den Roman schon eindeutig als eine Anklage für ein "Nie wieder" empfinde.
Der Anhang zu den Fassungen, die vor der Erstpublikation als Buch existierten (erste beim Verlag eingereichte Rohfassung, um allzu grauenvolle Beschreibungen gekürzte Vorabversion in einer Zeitung), macht aber deutlich, wie das gemeint war. Ursprünglich sollte der Roman deutlich politischere Aussagen gegen den Krieg enthalten. Beispiele dafür kann man im Anhang dann auch nachlesen. Für die Publikation wurde das aber entschärft, so dass …
Ich muss zugeben, mich hat das "Mini-Vorwort" des Buches zunächst etwas verwirrt:
»Dieses Buch soll weder eine Anklage noch ein Bekenntnis sein. Es soll nur den Versuch machen, über eine Generation zu berichten, die vom Krieg zerstört wurde – auch wenn sie seinen Granaten entkam«
Das wirkte auf mich ein bisschen wie eine Aussage "Ich werde Euch was erzählen, das Euch nicht passen wird, aber verschont mich bitte mit Euren Kommentaren". Zumal ich persönlich den Roman schon eindeutig als eine Anklage für ein "Nie wieder" empfinde.
Der Anhang zu den Fassungen, die vor der Erstpublikation als Buch existierten (erste beim Verlag eingereichte Rohfassung, um allzu grauenvolle Beschreibungen gekürzte Vorabversion in einer Zeitung), macht aber deutlich, wie das gemeint war. Ursprünglich sollte der Roman deutlich politischere Aussagen gegen den Krieg enthalten. Beispiele dafür kann man im Anhang dann auch nachlesen. Für die Publikation wurde das aber entschärft, so dass der Text "neutraler" rüberkommt und sowohl von Kriegsgegnern als auch Befürwortern akzeptiert wird.
Jetzt, 100 Jahre später, kann ich mir gar nicht vorstellen, dass man diese "neutrale" Fassung als irgendwas anderes als starkes Statement gegen den Krieg verstehen kann.
Stichwort "100 Jahre später": der Anhang sagt, es wurde die Interpunktion und Orthografie der Erstausgabe von damals verwendet und nur offensichtliche Fehler/Uneinheitlichkeiten korrigiert. Dafür finde ich, habe ich dem Text sein Alter wirklich kaum angemerkt. Da fühlt sich die Sprache mancher Bücher von 1940 - 1960 irgendwie fremder an für mich. Ich war wirklich überrascht, wie flüssig sich das Buch hat lesen lassen, ich hatte anderes erwartet.
Ansonsten ist es natürlich ganz schön harter Tobak. Einerseits die ganz körperlichen Details des Nahkampfes in Gräben und Trichtern. Und auf der anderen Seite die mentalen Auswirkungen, gerade auch im Heimaturlaub, wo doch der Krieg vergleichsweise weit weg ist.
Der bedeutendste deutsche Roman zum Ersten Weltkrieg in einer Neuausgabe mit einem umfassenden Nachwort zur Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte in der …
Wie witzig, heute habe ich in einer (älteren) Ausgabe von agora42 ein Interview mit Kōhei Saitō gelesen, in dem es auch um dieses Buch ging, das mir hier gestern über den Weg gelaufen ist. Das war dann wohl ein Wink mit dem Zaunpfahl vom Universum. :-D