Fand ich nicht so berauschend
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Bei Fiction hauptsächlich Fantasy und etwas SF + Horror. Sachbücher: nahezu alles ;-) Mastodon: social.tchncs.de/@Brackmeister (inzwischen aber ziemlich inaktiv) War vorher auch bei Goodreads; seit September 2015
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Brackmeister finished reading Wer wir sein könnten by Robert Habeck
Brackmeister started reading Wer wir sein könnten by Robert Habeck
Klar, er schreibt aus Sicht eines Politikers, aber "Wie wir sprechen, entscheidet darüber, wer wir sind" finde ich auch für den normalen Alltag relevant. Jedenfalls erlebe ich oft ein sprechen/schreiben in Extremen, das mir oft genug nicht förderlich vorkommt. Vielleicht lässt sich bei der Lektüre auch darüber was lernen.
Klar, er schreibt aus Sicht eines Politikers, aber "Wie wir sprechen, entscheidet darüber, wer wir sind" finde ich auch für den normalen Alltag relevant. Jedenfalls erlebe ich oft ein sprechen/schreiben in Extremen, das mir oft genug nicht förderlich vorkommt. Vielleicht lässt sich bei der Lektüre auch darüber was lernen.
[...] der Fanatiker des Mehrprodukts, Arthur Young, ein übrigens schwatzschweifiger, kritikloser Schriftsteller, dessen Ruf in umgekehrtem Verhältnis zu seinem Verdienst steht [...]
— Das Kapital (Vollständige Gesamtausgabe) by Karl Marx (Page 241)
Hätte nicht gedacht, dass ich bei der Lektüre auch mal so lachen muss. Beim Austeilen von Kritik gegen konkrete Personen und der teils derben Ausdrucksweise ist Marx schon weit vorne mit dabei. :-D
Brackmeister replied to Brackmeister's status
Ah, er führt die harmlose Prozentrechnung erst für den Wert, dann für das produzierte Produkt (also Mengeneinheiten) und zuletzt für die aufgewendete Arbeitszeit durch, damit man intuitiv vielleicht auch in die Falle tappt, in die Professor Senior getappt ist. Also dass der Arbeiter nur in der letzten Arbeitsstunde den Gewinn für den Kapitalisten erzeugt und man somit die tägliche Arbeitszeit nicht um eine Stunde kürzen könne.
Ok, das waren also zwei sehr ausschweifende Abschnitte, die offenbar nur die Erkenntnis einhämmern sollten, dass der Arbeiter nur das Wertprodukt schafft, die Umwandlung des Werts der Arbeitsmittel nur nebenbei automatisch passiert. Und der Arbeiter eben nicht auch noch den Wert der Ausgangsprodukte schafft. Das ist vorher durch andere passiert und darf bei der Bestimmung der Mehrwertrate nicht mitgerechnet werden.
Brackmeister commented on Das Kapital (Vollständige Gesamtausgabe) by Karl Marx
Der Abschnitt 'Darstellung des Produktenwerts in proportionellen Teilen des Produktes' erscheint mir wie ein Hin- und Her-Wenden von Prozentrechnung, ohne dass ich erahne, worauf Marx hinauswill. Der Groschen wird hoffentlich im nächsten Abschnitt 'Seniors "Letzte Stunde"' fallen.
Der Abschnitt 'Darstellung des Produktenwerts in proportionellen Teilen des Produktes' erscheint mir wie ein Hin- und Her-Wenden von Prozentrechnung, ohne dass ich erahne, worauf Marx hinauswill. Der Groschen wird hoffentlich im nächsten Abschnitt 'Seniors "Letzte Stunde"' fallen.
Brackmeister stopped reading Das große Buch der Selbstreflexion by Lena Kuhlmann
Es hat leider keinen so roten Faden wie z.B. das Schlaftagebuch aus demselben Verlag, da hat jetzt schon ziemlich lange die Motivation gelitten, weiter mit dem Buch zu arbeiten. Erstmal zurück ins Regal.
Brackmeister finished reading Wir triggern uns zu Tode by Bernhard Hommel
Ganz grob würde ich die Vorschläge aus dem letzten Kapitel so zusammenfassen, dass man sich mehr Zeit lassen und nicht gleich in eine Empörungsspirale hineinsteigern soll. Und sich nicht verrückt machen, wenn man nicht zu allem was weiß bzw. eine Meinung hat.
Brackmeister reviewed Wie das Marxsche Kapital lesen? Bd. 2 by Michael Heinrich (Wie das Marxsche Kapital lesen?, #2)
Sinnvolle Ergänzung
4 stars
Ursprünglich endete Heinrichs Kommentar ja schon nach dem zweiten Kapitel. Dass Leser jetzt noch ein weiteres Stück ihres Weges begleitet und auf das noch Kommende vorbereitet werden, ist m.E. sehr sinnvoll. Mit beiden Kommentarbänden ist man hoffentlich über die hohe Einstiegshürde drüber und kommt danach alleine klar.
Brackmeister reviewed Wie das Marxsche Kapital lesen? Bd. 1 by Michael Heinrich (Wie das Marxsche Kapital lesen?, #1)
Gute Investition mit etwas Luft nach oben
4 stars
Der Wert des Kommentars steckt glaube ich alleine schon zu großen Teilen darin, dass man den Originaltext sehr langsam und in kleinen Happen lesen muss, um nebenbei noch ein Mehrfaches an Begleittext zu verdauen.
Konkret sehr hilfreich fand ich die Stellen, wo Heinrich auf kleine begriffliche Unsauberkeiten hinweist, die Marx unterlaufen sind, und die Erklärungen von Anspielungen (auf Goethe, alte Philosophen, die Bibel, zeitgenössische Ökonomen).
Was ich mir zusätzlich gewünscht hätte, wäre, dass der Autor sich weiter vom Prosa-Stil von Marx entfernt + vielleicht etwas klarer strukturiert und mathematische Formeln verwendet hätte. Manche Abschnitte fand ich ähnlich schwierig wie das Original.
Nichtsdestotrotz deutlich besser als sich alleine auf die Lesereise zu begeben, was ich glaube ich nicht empfehlen würde.
Brackmeister reviewed The King-Killing Queen by Shawn Speakman (Old World Tales, #1)
Für meinen Geschmack eher Historiendrama
4 stars
Ähnlich wie beim ersten Band der "Throne of Glass" Reihe bin ich mir hier noch nicht so sicher, wo die Reise hingeht, und ob sie mir so richtig gefällt. Die Komplikationen einer Königin im Exil und ihre Entschlossenheit, den Thron zu besetzen, haben glaube ich schon Potenzial. Aber ich hatte mir wohl irgendwie mehr Fantasy erhofft. Abgesehen von dem Fluch der Hexe und der Unsterblichkeit in der königlichen Linie könnte das bisher auch einfach nur ein Roman sein, der in irgendeiner Epoche des Mittelalters spielt (Historiker mögen mir die vage Begrifflichkeit und schlechte zeitliche Einordnung verzeihen).
Ähnlich wie beim ersten Band der "Throne of Glass" Reihe bin ich mir hier noch nicht so sicher, wo die Reise hingeht, und ob sie mir so richtig gefällt. Die Komplikationen einer Königin im Exil und ihre Entschlossenheit, den Thron zu besetzen, haben glaube ich schon Potenzial. Aber ich hatte mir wohl irgendwie mehr Fantasy erhofft. Abgesehen von dem Fluch der Hexe und der Unsterblichkeit in der königlichen Linie könnte das bisher auch einfach nur ein Roman sein, der in irgendeiner Epoche des Mittelalters spielt (Historiker mögen mir die vage Begrifflichkeit und schlechte zeitliche Einordnung verzeihen).
Brackmeister rated Den Menschen verstehen: 5 stars

Den Menschen verstehen by Erich Fromm
Welche Normen und Werte sollten einen Menschen leiten und ihm zur Verwirklichung seines Selbst und seiner Möglichkeiten verhelfen? Der große …
Brackmeister rated Meine Davidwache: 4 stars

Meine Davidwache by Waldemar Paulsen
Als Zivilfahnder in Deutschlands berühmtestem Vergnügungsviertel Käufliche Liebe, Revierkämpfe, skurrile Kiez-Originale – St. Pauli und die Reeperbahn faszinieren seit Jahrzehnten …
Brackmeister reviewed Anarchie Déco by Christian Vogt (Anarchie Déco, #1)
Neuer Ansatz für Magie
4 stars
Es kann natürlich sein, dass auch anderswo schon ein ähnlicher Ansatz für Magie gewählt wurde, mir war er neu + hat auch ganz gut funktioniert: es braucht Wissenschaft und Kunst ebenso wie einen Mann und eine Frau. Wobei es Andeutungen gibt, diese Art Magie auch alleine wirken zu können (ob Queerness dabei eine entscheidende Rolle spielt?). Bin gespannt, wie das in der Fortsetzung vielleicht noch ausgebaut wird.
So ganz gepackt hat mich das Buch nicht. Ich kann gar nicht so genau sagen, was mir gefehlt hat. Der eine konkrete Knackpunkt für mich war das Berlinern im Buch, das ich etwas unnatürlich und inkonsistent fand. Fast so, als sei dem Autoren-Duo hin und wieder aufgefallen, dass sie mal wieder einen Satz "Mundart" einbauen müssen, damit man noch weiß, wo die Handlung spielt.
Es kann natürlich sein, dass auch anderswo schon ein ähnlicher Ansatz für Magie gewählt wurde, mir war er neu + hat auch ganz gut funktioniert: es braucht Wissenschaft und Kunst ebenso wie einen Mann und eine Frau. Wobei es Andeutungen gibt, diese Art Magie auch alleine wirken zu können (ob Queerness dabei eine entscheidende Rolle spielt?). Bin gespannt, wie das in der Fortsetzung vielleicht noch ausgebaut wird.
So ganz gepackt hat mich das Buch nicht. Ich kann gar nicht so genau sagen, was mir gefehlt hat. Der eine konkrete Knackpunkt für mich war das Berlinern im Buch, das ich etwas unnatürlich und inkonsistent fand. Fast so, als sei dem Autoren-Duo hin und wieder aufgefallen, dass sie mal wieder einen Satz "Mundart" einbauen müssen, damit man noch weiß, wo die Handlung spielt.











