Bei Fiction hauptsächlich Fantasy und etwas SF + Horror.
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Der Mensch treibt den Planeten in hohem Tempo an dessen Belastbarkeitsgrenzen. Längst ist klar, dass …
War ok, aber es war genauso ok, nicht gleich alle Bände der Reihe aus dem Tauschschrank mitzunehmen. Erstmal den interessantesten Titel Probe zu lesen, war die richtige Entscheidung. War nämlich nicht so meins.
Die Beschäftigung mit Marx hat weiterhin Konjunktur. Wer sich aber selbst an die Lektüre von …
Für die Geldfunktionen Zirkulationsmittel und Schatzbildung hätte ich den Kommentar nicht zwingend benötigt. Aber für das Zahlungsmittel war es schon hilfreich, weil einerseits Abschnitte, mit denen ich zu kämpfen hatte, ausführlicher formuliert oder konkrete Beispiele gegeben wurden, und andererseits die mathematische Formel zur Geldmenge sehr hilfreich war, auch wenn ich da nochmal zur Vertiefung den Bofinger aus dem Regal ziehen muss.
Das Kapital Band 1: Der Produktionsprozess des Kapitals Das Kapital Band 2: Der Zirkulationsprozess des …
Man mags kaum glauben, aber ich finde die Entwicklung der verschiedenen Funktionen von Geld tatsächlich spannend. Darüber macht man sich im Alltag ja gar keinen Kopp.
Beim Abschnitt zum Zahlungsmittel - nachdem die Funktion als Zirkulationsmittel schon erklärt wurde - finde ich Marx' Stil aber wieder mal recht ausschweifend und nicht so recht auf den Punkt kommend. Vielleicht vereinfache ich zu sehr, aber beim Zahlungsmittel wird später bezahlt, beim Zirkulationsmittel sofort, was m.E. aber zu verklausuliert rüber kommt. Dementsprechend hat bei mir z.B. folgendes mehrere Anläufe gebraucht:
Im Umlauf des Zirkulationsmittels wird der Zusammenhang zwischen Verkäufern und Käufern nicht nur ausgedrückt. Der Zusammenhang selbst entsteht erst in und mit dem Geldumlauf. Dagegen drückt die Bewegung des Zahlungsmittels einen schon vor ihr fertig vorhandnen gesellschaftlichen Zusammenhang aus.
Danach zum Thema Geldmenge wirds in meinen Augen nochmal schwieriger, was einmal mehr der Tatsache geschuldet ist, dass Marx …
Man mags kaum glauben, aber ich finde die Entwicklung der verschiedenen Funktionen von Geld tatsächlich spannend. Darüber macht man sich im Alltag ja gar keinen Kopp.
Beim Abschnitt zum Zahlungsmittel - nachdem die Funktion als Zirkulationsmittel schon erklärt wurde - finde ich Marx' Stil aber wieder mal recht ausschweifend und nicht so recht auf den Punkt kommend. Vielleicht vereinfache ich zu sehr, aber beim Zahlungsmittel wird später bezahlt, beim Zirkulationsmittel sofort, was m.E. aber zu verklausuliert rüber kommt. Dementsprechend hat bei mir z.B. folgendes mehrere Anläufe gebraucht:
Im Umlauf des Zirkulationsmittels wird der Zusammenhang zwischen Verkäufern und Käufern nicht nur ausgedrückt. Der Zusammenhang selbst entsteht erst in und mit dem Geldumlauf. Dagegen drückt die Bewegung des Zahlungsmittels einen schon vor ihr fertig vorhandnen gesellschaftlichen Zusammenhang aus.
Danach zum Thema Geldmenge wirds in meinen Augen nochmal schwieriger, was einmal mehr der Tatsache geschuldet ist, dass Marx selten Formeln sondern Prosa für Berechnungen nutzt.
The long-awaited explosive climax to the first arc of the Number One New York Times …
Im letzten Kommentar hatte ich ja schon geschrieben, dass mir dieses Buch irgendwie anders vorkommt als die vorangegangenen Bände.
Ein weiterer Aspekt dazu: bis Band 4 hatte ich eher den Eindruck eines "Höher, Weiter, Schneller". Also dass z.B. Radiants wieder erscheinen und auf immer höhere Stufen der Ideale aufsteigen, dass die Singer ihre Forms of Power wiedererlangen, Spren entwickeln einen Geist (habe keine passenderen Worte dafür), man lernt neue und alte Götter kennen, es entwickelt sich alles auf den "Clash of Champions" hinzu, wo sich das Schicksal der ganzen Welt entscheiden wird bzw. vielleicht auch des ganzen Universums (man kriegt halt mit, dass man sich nicht nur auf Roshar bewegt, sondern bekommt auch Einblicke ins weitere Cosmere).
Und in Band 5 jetzt werden so viele Charaktere irgendwie menschlicher, wo sie vorher eher im Begriff waren, übermenschlich zu werden. Und das gilt auch für Singer und Spren - und …
Im letzten Kommentar hatte ich ja schon geschrieben, dass mir dieses Buch irgendwie anders vorkommt als die vorangegangenen Bände.
Ein weiterer Aspekt dazu: bis Band 4 hatte ich eher den Eindruck eines "Höher, Weiter, Schneller". Also dass z.B. Radiants wieder erscheinen und auf immer höhere Stufen der Ideale aufsteigen, dass die Singer ihre Forms of Power wiedererlangen, Spren entwickeln einen Geist (habe keine passenderen Worte dafür), man lernt neue und alte Götter kennen, es entwickelt sich alles auf den "Clash of Champions" hinzu, wo sich das Schicksal der ganzen Welt entscheiden wird bzw. vielleicht auch des ganzen Universums (man kriegt halt mit, dass man sich nicht nur auf Roshar bewegt, sondern bekommt auch Einblicke ins weitere Cosmere).
Und in Band 5 jetzt werden so viele Charaktere irgendwie menschlicher, wo sie vorher eher im Begriff waren, übermenschlich zu werden. Und das gilt auch für Singer und Spren - und wenn das so weitergeht wahrscheinlich auch noch für Götter. Während alles auf dieses große Finale zuläuft...
Wirklich ergreifend und teilweise zu Tränen rührend im positiven Sinne.
"Die Würde und die Freiheit des Menschen beinhalten das Recht, nein sagen zu können. Diese …
Für mich eine erweiterte Perspektive
5 stars
Bisher ist mir das BGE eher durch die Brille von abhängig Beschäftigten untergekommen, hier ist es ein Unternehmer, der seine Sicht darauf erläutert.
Ganz interessant fand ich die Ausführungen zum Thema Übergang vom Selbtversorger von früher zur mehr oder minder vollkommenen Fremdversorgung durch andere (was m.E. auch ein grundsätzliches Plädoyer für jedwede Form von Umlageverfahren ist).
Einen Gedanken, der mir auch schon mehrfach kam, greift Götz Werner auch auf: aus seiner Sicht werden die ehemals abhängig Beschäftigten mehr zu einer Art Freelancer, für die aber eben die Grundversorgung gesichert ist. Zu der einen Seite der Medaille, dass man schlechte Arbeitsbedingungen schneller verlassen kann, weil man eh abgesichert ist, gehört dann wahrscheinlich auch, dass Arbeit"geber" ebenso schneller Leute "loswerden" können.
Was mir ehrlich gesagt ein bisschen viel auf einmal ist: sein Vorschlag, nur noch eine Konsumsteuer zu erheben und alle anderen Formen von Steuern entfallen zu lassen. Seine …
Bisher ist mir das BGE eher durch die Brille von abhängig Beschäftigten untergekommen, hier ist es ein Unternehmer, der seine Sicht darauf erläutert.
Ganz interessant fand ich die Ausführungen zum Thema Übergang vom Selbtversorger von früher zur mehr oder minder vollkommenen Fremdversorgung durch andere (was m.E. auch ein grundsätzliches Plädoyer für jedwede Form von Umlageverfahren ist).
Einen Gedanken, der mir auch schon mehrfach kam, greift Götz Werner auch auf: aus seiner Sicht werden die ehemals abhängig Beschäftigten mehr zu einer Art Freelancer, für die aber eben die Grundversorgung gesichert ist. Zu der einen Seite der Medaille, dass man schlechte Arbeitsbedingungen schneller verlassen kann, weil man eh abgesichert ist, gehört dann wahrscheinlich auch, dass Arbeit"geber" ebenso schneller Leute "loswerden" können.
Was mir ehrlich gesagt ein bisschen viel auf einmal ist: sein Vorschlag, nur noch eine Konsumsteuer zu erheben und alle anderen Formen von Steuern entfallen zu lassen. Seine Begründungen wirken auf mich nicht offensichtlich falsch oder unvollständig, ich überblicke es halt einfach nicht.
In dem Zusammenhang bin ich auch ein bisschen drüber gestolpert, dass er durch Politik festgelegte Preise (über die Thematik des Mindestlohns, den er tendenziell ablehnt) für Planwirtschaft hält, dann aber bei der Höhe der einzig verbleibenden Mehrwertsteuer in einem ansonsten steuerlosen System dann doch dazu kommt, dass die Steuersätze für unterschiedliche Waren sehr kleinteilig gesetzt werden würden. Da würde für mich auch schon ein bisschen nach Planwirtschaft riechen, aber vielleicht eher Indirekte.
Und was auch immer wieder spannend ist: dass Dinge, die für einen selbst "schon immer so waren", doch noch gar nicht so alt sind. In diesem Fall der Übergang von einer erhobenen Umsatzsteuer in jedem Produktionsschritt über Unternehmensgrenzen hinweg, hin zu der Erhebung der Mehrwertsteuer am Ende, was es laut seiner Aussage erst seit Ende der 60er so in Deutschland gibt.
Das verdeutlicht m.E. schon, dass auch grundsätzlich möglich ist, Dinge anders zu entscheiden, ohne dass gleich die Zivilisation zusammenbricht.
"Die Würde und die Freiheit des Menschen beinhalten das Recht, nein sagen zu können. Diese …
Im Nachwort erwähnt Götz Werner, wie sehr sich bzgl. des Themas BGE innerhalb von zwei Jahren getan habe. Das Tempo hat sich ganz offensichtlich so nicht fortgesetzt.
Die Beschäftigung mit Marx hat weiterhin Konjunktur. Wer sich aber selbst an die Lektüre von …
Leider fehlt dem zweiten Kommentar-Band eine Empfehlung, wie lang die Passagen sein sollten, die man am Stück liest, bevor man zum Kommentar greift. Gut, so ganz hatte ich mich da eh nicht dran gehalten, aber hier war es jetzt so, dass es durch die Kommentar-Menge ein insgesamt schon fast zu großer Brocken geworden ist. Da war die Konzentration schon im Abbau, als eine Erklärung zu einem für mich ziemlich verklausulierten Abschnitt über die Möglichkeit der Krise dann doch noch zu einem Aha-Erlebnis geführt hat.
Das Kapital Band 1: Der Produktionsprozess des Kapitals Das Kapital Band 2: Der Zirkulationsprozess des …
Ich kann mir nicht helfen, manche Anspielungen im Text und mehr noch in den Fußnoten im Unterkapitel "Maß der Werte" würde man heutzutage wahrscheinlich "Running Gag" oder "Meme" nennen, wo man halt wissen muss, was gemeint ist.
Ich kann mir nicht helfen, manche Anspielungen im Text und mehr noch in den Fußnoten im Unterkapitel "Maß der Werte" würde man heutzutage wahrscheinlich "Running Gag" oder "Meme" nennen, wo man halt wissen muss, was gemeint ist.
Die Beschäftigung mit Marx hat weiterhin Konjunktur. Wer sich aber selbst an die Lektüre von …
Schon gut, dass der Autor sich entschlossen hatte, noch einen zweiten Band mit Kommentaren hinterherzuschieben. Alleine bei den zwei Sätzen zu Wertgröße und Preis aus dem Originaltext hat mir die klare Trennung im Kommentar geholfen, wenn es später darum geht, dass das nicht dasselbe ist. Da ist mir die Abgrenzung von Marx manchmal zu subtil. Aber vielleicht liegt das auch nur daran, dass man die Sprache des Kommentars gewohnt ist, die Sprache aus dem 19. Jahrhundert dagegen nicht so sehr.
In diesem Band werden zentrale Konzepte wie abstrakte Arbeit, Wertform oder Warenfetischismus eingeführt, die nicht …
Die Anhänge hatten es noch mal in sich. Insbesondere die Hinweise (und Auszüge) aus den 3 verschiedenen Wertformanalysen, die es gibt: Haupttext und Anhang der 1. Auflage plus geänderter Haupttext in der 2. Auflage.