Ohne Rücksicht auf Verluste

Wie BILD mit Angst und Hass die Gesellschaft spaltet

eBook, 336 pages

German language

Published by Kiepenheuer & Witsch.

ISBN:
978-3-462-32031-2
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BILD ist das mächtigste Medium des Landes – auch in Zeiten des Internets. Sie bestimmt, worüber Deutschland spricht. Welchen Anteil hat die Redaktion am Aufstieg der Populisten? Wie geht sie mit Minderheiten um? Und auf welche Weise manipuliert sie die Öffentlichkeit? 44 Jahre nach Günter Wallraffs »Aufmacher« gibt nun ein Buch neue, erschreckende Einblicke in die Machenschaften der BILD-Medien.

Die Journalisten Mats Schönauer und Moritz Tschermak beobachten und analysieren seit einem Jahrzehnt, wie BILD arbeitet. Als ehemaliger und aktueller Chefredakteur des mehrfach ausgezeichneten BILDblogs decken sie unermüdlich die Verfehlungen der Boulevardredaktion auf. Sie stellen fest: Unter dem neuen BILD-Chef Julian Reichelt ist das Blatt noch brutaler geworden, noch menschenverachtender, noch populistischer.

Anhand von hunderten Beispielen und Belegen – akribisch recherchiert und mit analytischem Scharfsinn aufgeschrieben – erklären sie, wie BILD systematisch Ängste vor Fremdem schürt, den Ruf unschuldiger Menschen zerstört, demokratische Institutionen torpediert und der AfD in den …

1 edition

Ein Organ der Niedertracht

Wer BILDblog, Übermedien oder Topfvollgold auf YouTube kennt, wird vieles aus diesem Buch wiedererkennen. Umso irrer ist es, dass man trotzdem beim Lesen eigentlich nur den Kopf schütteln kann. Axel Springer verfolgt offensichtlich eine klare Zielfunktion: Die Maximierung des Profits, und das auf Kosten anderer Menschen, die nicht bei ihnen angestellt sind. Ob das opportunistische Halsdrehen, bei dem man Anfang 2015 noch Migranten unterstützte und später verteufelte, oder das sogenannte "Witwenschütteln".

„Diese Bild-Zeitung ist ein Organ der Niedertracht. Es ist falsch, sie zu lesen. Jemand, der zu dieser Zeitung beiträgt, ist gesellschaftlich absolut inakzeptabel. Es wäre verfehlt, zu einem ihrer Redakteure freundlich oder auch nur höflich zu sein. Man muss so unfreundlich zu ihnen sein, wie es das Gesetz gerade noch zulässt. Es sind schlechte Menschen, die Falsches tun.“