Brackmeister wants to read Anfänge by David Wengrow

Anfänge by David Wengrow, David Graeber
Ein großes Buch von gewaltiger intellektueller Bandbreite, neugierig, visionär, und ein Plädoyer für die Macht des direkten Handelns.
David …
Bei Fiction hauptsächlich Fantasy und etwas SF + Horror. Sachbücher: nahezu alles ;-) Mastodon: social.tchncs.de/@Brackmeister (inzwischen aber ziemlich inaktiv) War vorher auch bei Goodreads; seit September 2015
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23% complete! Brackmeister has read 7 of 30 books.

Ein großes Buch von gewaltiger intellektueller Bandbreite, neugierig, visionär, und ein Plädoyer für die Macht des direkten Handelns.
David …
Vor nicht allzu langer Zeit hatte ich ihr Buch "Burn-Out kommt nicht nur von Stress" gelesen. In weiten Teilen war ich davon begeistert, wie sehr sie es schafft, sich für mich sonnenklar auszudrücken. Nach hinten raus fehlten mir dort ein wenig die Details, wie man denn nun wieder herauskommt aus dem Burn-Out. Der Schwerpunkt schien mir eher auf dem Erkennen und dem Beschreiben zu liegen, weniger beim Handeln.
Vom Titel her habe ich das Handeln und die Antworten dann in diesem Buch erwartet. Und dem ist auch grundsätzlich so, nur habe ich schnell gemerkt, dass ich Frau Prieß hier nicht mehr so gut folgen konnte wie im o.g. Buch, was mich auch ein bisschen enttäuscht hat. Gegen Ende hin ging mir ein Licht auf, nämlich das es inhaltlich für meine Begriffe sehr ähnlich zu "Der innere Gegenspieler" von Uwe Böschemeyer zu sein scheint, den ich aber leider kaum verstanden …
Vor nicht allzu langer Zeit hatte ich ihr Buch "Burn-Out kommt nicht nur von Stress" gelesen. In weiten Teilen war ich davon begeistert, wie sehr sie es schafft, sich für mich sonnenklar auszudrücken. Nach hinten raus fehlten mir dort ein wenig die Details, wie man denn nun wieder herauskommt aus dem Burn-Out. Der Schwerpunkt schien mir eher auf dem Erkennen und dem Beschreiben zu liegen, weniger beim Handeln.
Vom Titel her habe ich das Handeln und die Antworten dann in diesem Buch erwartet. Und dem ist auch grundsätzlich so, nur habe ich schnell gemerkt, dass ich Frau Prieß hier nicht mehr so gut folgen konnte wie im o.g. Buch, was mich auch ein bisschen enttäuscht hat. Gegen Ende hin ging mir ein Licht auf, nämlich das es inhaltlich für meine Begriffe sehr ähnlich zu "Der innere Gegenspieler" von Uwe Böschemeyer zu sein scheint, den ich aber leider kaum verstanden habe. Das hat mich mit diesem Buch wieder etwas versöhnt, denn im direkten Vergleich ist es umfangreicher, konkreter/ausformulierter und für mich deutlich greifbarer, obwohl jetzt doch noch der Wunsch/die Hoffnung übrig bleibt, einen dritten Autor oder Autorin zu finden, bei dem/der ich das Thema dann endlich richtig nachvollziehen kann.
Grob zusammengefasst geht es um (falsche) Glaubenssätze, die wir alle in der Kindheit (oder seltener später) aufsammeln - sie nennt das "innere Realitäten"; ein Begriff der mich eher verwirrt und das Verständnis zunächst erschwert hat - und die durch einen Mangel (z.B. an Zuwendung) entstanden sind, den wir dann als Teil unseres Selbst missverstehen bzw. ins Außen projizieren. Neben zahlreichen Beispielen aus ihrer Praxis (von denen sich einige auch im Burn-Out Buch wiederfinden) und ihren Erklärungen finden sich insbesondere sehr viele Fragen zur Selbstreflexion, was es in meinen Augen zu einem echten Arbeitsbuch macht, d.h. man bringt m.E. am besten einiges an Zeit mit.
Ausgeliehen hatte ich mir diese Hardcover-Version von Südwest, im Anschluss bestellt habe ich mir das Taschenbuch, das bei Goldmann dann "Raus aus der Selbstblockade: Wie wir unserem Leben eine neue Richtung geben" heißt. Ich könnte mir gut vorstellen, dass sich meine Bewertung auch nochmal nach oben ändert, wenn es beim zweiten Durcharbeiten richtig "Klick" macht (was ich für durchaus denkbar halte).
Laut Klappentext ist Sata Kuburic selbst Millennial und arbeitet in ihrer Online-Privatpraxis vornehmlich mit Millennials. Verglichen mit den Autoren und Autorinnen der letzten Bücher, die ich aus dem Planquadrat gelesen habe und die knapp 2 bis 3 mal so alt sind, merkt man das auch direkt an einer etwas "flapsigeren" Art der Formulierungen. Wobei "flapsig" es auch nicht so 100%ig trifft. Es wirkte auf mich manchmal fast so, als spräche sie gemütlich bei einer Gartenparty zu mir und vielleicht noch ein oder zwei weiteren Personen.
Das tut dem Inhalt aber keinen Abbruch, denn sie wechselt auch immer wieder in einen eher harten Ton, wenn es darauf ankommt. Charmantes Detail: zwischen zwei Kapiteln gibt es immer eine Seite, auf der vorne eine "Harte Wahrheit" und auf der Rückseite ein "Sanfter Hinweis" stehen, wo das jeweilige Kapitel in ein, zwei Sätzen auf das Wesentliche zusammengefasst werden. Quasi als Merksätze, die man …
Laut Klappentext ist Sata Kuburic selbst Millennial und arbeitet in ihrer Online-Privatpraxis vornehmlich mit Millennials. Verglichen mit den Autoren und Autorinnen der letzten Bücher, die ich aus dem Planquadrat gelesen habe und die knapp 2 bis 3 mal so alt sind, merkt man das auch direkt an einer etwas "flapsigeren" Art der Formulierungen. Wobei "flapsig" es auch nicht so 100%ig trifft. Es wirkte auf mich manchmal fast so, als spräche sie gemütlich bei einer Gartenparty zu mir und vielleicht noch ein oder zwei weiteren Personen.
Das tut dem Inhalt aber keinen Abbruch, denn sie wechselt auch immer wieder in einen eher harten Ton, wenn es darauf ankommt. Charmantes Detail: zwischen zwei Kapiteln gibt es immer eine Seite, auf der vorne eine "Harte Wahrheit" und auf der Rückseite ein "Sanfter Hinweis" stehen, wo das jeweilige Kapitel in ein, zwei Sätzen auf das Wesentliche zusammengefasst werden. Quasi als Merksätze, die man unbedingt mitnehmen sollte. Also sowas wie "Wenn wir zulassen, dass die Erwartungen und die Bestätigung anderer unser Handeln leitet, erlauben wir es ihnen, unser zukünftiges Selbst zu formen" vs. "Gib Dir selbst die Erlaubnis, zu werden, wer Du sein möchtest, und tu es für Dein Selbst und nicht für andere" zum Kapitel "Wie hält die Gesellschaft den Selbstverlust aufrecht?".
Es gibt eine gute Mischung aus Anekdoten aus der Praxis, dem theoretischen Hintergrund und praktischen Fragen/Anregungen zur Selbstreflexion. Beim ersten Lesen im Urlaub habe ich nicht ausführlich über diese nachgedacht. Um das irgendwann machen zu können, habe ich mir das Buch gleich bestellt, denn ich hatte es initial nur aus der öffentlichen Bibliothek ausgeliehen.
Hin und wieder war ich mir bei einzelnen Passagen vielleicht nicht ganz sicher, was die Autorin meinte. Also ob ein Statement jetzt für oder gegen den Punkt spricht, um den es gerade geht (möglicherweise hilft da ein zweiter Lesedurchgang). Aber bei anderen Büchern/Autoren aus dem Psychologie-Planquadrat habe ich das Problem häufiger. Und etwa eine handvoll Male auf knapp 300 Seiten ging es mir zu sehr in eine philosophische Richtung, aber die Autorin ist nun mal existenzielle Psychotherapeutin. Um einen Stern bei der Wertung abzuziehen reicht das nicht.
Dann vielleicht noch als finale Frage: ist das Buch hilfreich? Ziemlich sicher ja, auch wenn wahrscheinlich das Lesen eines einzelnen Titels alleine keine Wunder bewirkt. Wer sich mit dem Thema befassen will/muss, macht sicher nichts falsch, wenn er u.a. zu diesem Buch greift und sich mal noch mindestens eine weitere Perspektive von einer weiteren Autorin oder Autor sucht.
Mir hat es wirklich gut gefallen. Was sonst über mehrere/viele Bände ausgewalzt wird (nicht, dass ich da grundsätzlich was gegen hätte; an der Wheel of Time Reihe hab ich z.B. 15 Jahre gesessen), passt hier in ein Buch, ohne dass es sich verkürzt oder schlecht ausgearbeitet anfühlen würde.
Besonders nett fand ich in der Jubiläumsausgabe, dass auch ein paar Kapitel im Anhang waren, die in der finalen Fassung nicht mehr enthalten sind inkl. Kommentaren des Autors.
Aber insbesondere bemerkenswert finde ich, dass Sanderson auch hier ein komplettes Magie-System am Start hat, so wie auch z.B. in Mistborn oder Stormlight Archive, aber eben wieder signifikant anders. Und das, obwohl die Magie hier auf der Welt "kaputt" ist. Apropos Welt, es gibt schon Referenzen auf andere Welten seines Cosmere-Universums. Ich bin immer wieder beeindruckt, wie tief und weit man imaginäre Welten ausarbeiten kann.
Mir hat es wirklich gut gefallen. Was sonst über mehrere/viele Bände ausgewalzt wird (nicht, dass ich da grundsätzlich was gegen hätte; an der Wheel of Time Reihe hab ich z.B. 15 Jahre gesessen), passt hier in ein Buch, ohne dass es sich verkürzt oder schlecht ausgearbeitet anfühlen würde.
Besonders nett fand ich in der Jubiläumsausgabe, dass auch ein paar Kapitel im Anhang waren, die in der finalen Fassung nicht mehr enthalten sind inkl. Kommentaren des Autors.
Aber insbesondere bemerkenswert finde ich, dass Sanderson auch hier ein komplettes Magie-System am Start hat, so wie auch z.B. in Mistborn oder Stormlight Archive, aber eben wieder signifikant anders. Und das, obwohl die Magie hier auf der Welt "kaputt" ist. Apropos Welt, es gibt schon Referenzen auf andere Welten seines Cosmere-Universums. Ich bin immer wieder beeindruckt, wie tief und weit man imaginäre Welten ausarbeiten kann.
Habs hier unter "Discover" bei Bookwyrm gesehen und dachte mir, dass ich ja auch nicht immer nur Brandon Sanderson lesen kann, wenn es um Fantasy-Romane geht. Also einfach mal was Neues probieren.
Habs hier unter "Discover" bei Bookwyrm gesehen und dachte mir, dass ich ja auch nicht immer nur Brandon Sanderson lesen kann, wenn es um Fantasy-Romane geht. Also einfach mal was Neues probieren.
Im eigentlichen Buch wären das vielleicht noch 2 oder 3 Kapitel eher Richtung Ende gewesen, die zeitgleich zu den Ereignissen des Höhepunkts passieren. Ohne zu viel zu spoilern geht es um Seon Ashe und die Kinder, die in Elantris leben.
Die eigentliche Story hatte ich schon gestern abgeschlossen, aber es fehlte noch der Anhang über die Magie von Aon Dor, 14 Seiten Deleted Scenes mit dem Bruder von Raoden (der in der finalen Fassung gestrichen wurde), ein Nachwort des Autors zu seinem Debütroman und sowas wie eine After Credit Scene.
Die mitgebrachte Urlaubslektüre ist erschöpft, jetzt geht es an das Bücherregal des Ferienhauses. Das hier sieht unterhaltsam aus.
Die mitgebrachte Urlaubslektüre ist erschöpft, jetzt geht es an das Bücherregal des Ferienhauses. Das hier sieht unterhaltsam aus.
Auch hier wieder: die "Hausaufgaben" spare ich mir für später auf. Kurz vor Schluss erwähnt die Autorin ein paar andere Begriffe/Beispiele für das, was sie Innere Realitäten nennt. Diese alternativen Begriffe weiter vorne hätten mir wahrscheinlich beim Verständnis geholfen. So habe ich jetzt den Eindruck, noch etwas tiefer graben zu müssen, um den Schatz zu heben, der sich in diesem Buch verbirgt.
Auch hier wieder: die "Hausaufgaben" spare ich mir für später auf. Kurz vor Schluss erwähnt die Autorin ein paar andere Begriffe/Beispiele für das, was sie Innere Realitäten nennt. Diese alternativen Begriffe weiter vorne hätten mir wahrscheinlich beim Verständnis geholfen. So habe ich jetzt den Eindruck, noch etwas tiefer graben zu müssen, um den Schatz zu heben, der sich in diesem Buch verbirgt.
Mirriam Prieß betont sehr, mit den inneren Realitäten in einen Dialog auf Augenhöhe zu treten. Ich finde beides (die Realitäten und den Dialog) schwierig nachzuvollziehen. Aber auf S. 80 schreibt sie, dass man sich die innere Realität wie einen [inneren; eigene Anm.] Gegenspieler vorstellen kann. Da hat es zumindest ein bisschen Klick gemacht, weil mich das an den inneren Gegenspieler bei Uwe Böschemeyer erinnert. Nun habe ich aber leider (noch?) nicht den Eindruck, dass Fr. Prieß die Übersetzerin von Hr. Böschemeyer für mich ist, denn auch bei ihr gibt es immer wieder Abschnitte, bei denen ich etwas lost bin. Aber ich würde schon sagen, es gibt eindeutige Parallelen. Fun Fact, bei Sata Kuburic gab es auch eine Stelle, an der ich gedanklich ausgestiegen bin: beim Praxisbeispiel, wie sie eine Klientin "geknackt" hat, indem sie sie in einen Dialog mit dem Stuhl, auf dem die Klientin saß, gebracht hat. In allen …
Mirriam Prieß betont sehr, mit den inneren Realitäten in einen Dialog auf Augenhöhe zu treten. Ich finde beides (die Realitäten und den Dialog) schwierig nachzuvollziehen. Aber auf S. 80 schreibt sie, dass man sich die innere Realität wie einen [inneren; eigene Anm.] Gegenspieler vorstellen kann. Da hat es zumindest ein bisschen Klick gemacht, weil mich das an den inneren Gegenspieler bei Uwe Böschemeyer erinnert. Nun habe ich aber leider (noch?) nicht den Eindruck, dass Fr. Prieß die Übersetzerin von Hr. Böschemeyer für mich ist, denn auch bei ihr gibt es immer wieder Abschnitte, bei denen ich etwas lost bin. Aber ich würde schon sagen, es gibt eindeutige Parallelen. Fun Fact, bei Sata Kuburic gab es auch eine Stelle, an der ich gedanklich ausgestiegen bin: beim Praxisbeispiel, wie sie eine Klientin "geknackt" hat, indem sie sie in einen Dialog mit dem Stuhl, auf dem die Klientin saß, gebracht hat. In allen drei Büchern kommen "Gespräche" mit Entitäten vor, die keine anderen Menschen sind. Das wirkt so fremd auf mich, ich spüre da immer direkt einen Widerstand in mir. Möglicherweise ergeben alle drei Bücher sofort viel mehr Sinn, wenn ich diese gedankliche Blockade durchbreche.

The following is a short story I wrote in the Elantris world back in January of 2006. At that point, …

After she has served a year of hard labor in the salt mines of Endovier for her crimes, Crown Prince …