Irgendwie fühlt sich dieses Buch anders an als die früheren aus der Reihe. Z.B. diese Art "Selbstfindungsreise" von Szeth und Kaladin. Und auch wenn es jetzt schon ein paar Kapitel her ist: die Schönheit der Szene, wo aus dem Kata von Kaladin mit Syl als Speer ein flüssiger Wechsel von Kampftraining mit Waffe zu einem Tanz mit ihr als Frau und wieder zurück wird, hatte ich so nicht erwartet.
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Bei Fiction hauptsächlich Fantasy und etwas SF + Horror. Sachbücher: nahezu alles ;-) Mastodon: social.tchncs.de/@Brackmeister (inzwischen aber ziemlich inaktiv) War vorher auch bei Goodreads; seit September 2015
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Brackmeister commented on Wind and Truth by Brandon Sanderson (The Stormlight Archive, #5)
Brackmeister commented on Wie das Marxsche Kapital lesen? Bd. 1 by Michael Heinrich (Wie das Marxsche Kapital lesen?, #1)
Brackmeister commented on Das Kapital (Vollständige Gesamtausgabe) by Karl Marx
So, gerade mal das erste Kapitel geschafft... Und ein neues Wort gelernt: erheischen. Laut Duden "erfordern; nötig haben; verlangen", was im Kontext aber auch leicht zu erschließen war. Nachdem ich die Irritation abgelegt hatte, weil mein Hirn beim ersten Mal "erhaschen" draus gemacht hatte.
Brackmeister started reading Der Stadthund by Katharina Rutschky
Brackmeister commented on Wie das Marxsche Kapital lesen? Bd. 1 by Michael Heinrich (Wie das Marxsche Kapital lesen?, #1)
Das Glossar hat 9 Einträge zu Begriffen, die "Wert" als Wortbestandteil haben, wobei 2 Einträge sogar 3 Worte für dasselbe zusammenfassen. Da muss man beim Lesen des Textes echt aufpassen wie ein Luchs.
Brackmeister commented on Das Kapital (Vollständige Gesamtausgabe) by Karl Marx
Brackmeister commented on Wie das Marxsche Kapital lesen? Bd. 1 by Michael Heinrich (Wie das Marxsche Kapital lesen?, #1)
So langsam verstehe ich den Hinweis, dass der Anfang von "Das Kapital" mit der Analyse des Begriffs "Ware" i.d.R. der Knackpunkt beim Verständnis darstellt. Dem Abschnitt 1.1 konnte ich noch ganz gut folgen und das Lesen des zugehörigen Kommentars hatte noch keine aha-Effekte ausgelöst.
Jetzt mit 1.2 wurde es schon schwieriger und die Einschätzung eines Bekannten, dass einiges an Verständnisschwierigkeiten daher rührt, dass Marx quasi in Prosa formuliert und selten Formeln benutzt, erscheint mir sehr zutreffend. Meine Vermutung ist schon, dass ich flüssiger durch die 7 Original-Seiten durchgekommen wäre, wenn es zu den wesentlichen Begriffen feste Symbole und einfach Formeln für deren Zusammenhänge geben würde, so wie z.B. bei Bofingers "Grundzüge der Volkswirtschaftslehre".
Beispiel: nach dem dritten Auftauchen des Begriffs "Produktivkraft" habe ich mich gefragt, was genau dadurch bezeichnet wird. Nach mehrmaligem Lesen der entsprechenden Abschnitte plus Kommentar dazu würde ich jetzt sagen: Gebrauchswert = Produktivkraft * nützliche …
So langsam verstehe ich den Hinweis, dass der Anfang von "Das Kapital" mit der Analyse des Begriffs "Ware" i.d.R. der Knackpunkt beim Verständnis darstellt. Dem Abschnitt 1.1 konnte ich noch ganz gut folgen und das Lesen des zugehörigen Kommentars hatte noch keine aha-Effekte ausgelöst.
Jetzt mit 1.2 wurde es schon schwieriger und die Einschätzung eines Bekannten, dass einiges an Verständnisschwierigkeiten daher rührt, dass Marx quasi in Prosa formuliert und selten Formeln benutzt, erscheint mir sehr zutreffend. Meine Vermutung ist schon, dass ich flüssiger durch die 7 Original-Seiten durchgekommen wäre, wenn es zu den wesentlichen Begriffen feste Symbole und einfach Formeln für deren Zusammenhänge geben würde, so wie z.B. bei Bofingers "Grundzüge der Volkswirtschaftslehre".
Beispiel: nach dem dritten Auftauchen des Begriffs "Produktivkraft" habe ich mich gefragt, was genau dadurch bezeichnet wird. Nach mehrmaligem Lesen der entsprechenden Abschnitte plus Kommentar dazu würde ich jetzt sagen: Gebrauchswert = Produktivkraft * nützliche Arbeit. Würde das irgendwo als Formel stehen, könnte ich mein Verständnis jetzt relativ leicht verifizieren.
Nachtrag: der Kommentar nutzt ebenfalls keine Formeln, das empfinde ich persönlich als vertane Chance. Ich hätte es sehr hilfreich gefunden.
Brackmeister commented on Wie das Marxsche Kapital lesen? Bd. 1 by Michael Heinrich (Wie das Marxsche Kapital lesen?, #1)
So viele Seiten Kommentar für gerade mal das Vorwort und die ersten 10 Textseiten, uiuiui. Wird sich ja aber noch stark umkehren, weil die beiden Bücher des Kommentars nur ca. 2/3 der Dicke des ersten von drei Büchern der Original-Lektüre entsprechen.
Brackmeister commented on Das Kapital (Vollständige Gesamtausgabe) by Karl Marx
Ich weiss noch gar nicht so recht, wie ich das hier später mit den Seitenangaben mache, wenn ich mit dem ersten der drei Bücher fertig bin. Muss aber sicher keine exakte Wissenschaft werden und am Ende nicht auf genau die Seitenzahl rauskommen, die hier als Summe hinterlegt ist.
Brackmeister started reading Das Kapital (Vollständige Gesamtausgabe) by Karl Marx
Brackmeister wants to read Digitaler Kolonialismus by Ingo Dachwitz

Digitaler Kolonialismus by Ingo Dachwitz, Sven Hilbig
Der Kolonialismus im digitalen Zeitalter - wie Tech-Imperien die Welt unter sich aufteilen
Innovativ, mächtig, rücksichtlos: Kaum eine Geschichte …
Brackmeister started reading Wie das Marxsche Kapital lesen? Bd. 1 by Michael Heinrich (Wie das Marxsche Kapital lesen?, #1)
Brackmeister reviewed Versuchungen der Unfreiheit by Ralf Dahrendorf (Schriftenreihe / Bundeszentrale für Politische Bildung, #587)
Muss wohl noch ein paar Sprachen lernen
5 stars
Zum Glück nutzt der Autor nicht wie zuletzt Anton Grabner-Haider mehrheitlich lateinische unübersetzte Begriffe und Phrasen, aber selbst ein paar englische Vokabeln hab ich noch nie gehört/gelesen. Bei Französisch oder Italienisch bin ich leider direkt raus.
Das Buch ist eine Studie über sogenannte "öffentliche Intellektuelle", die in Zeiten von Faschismus und Kommunismus nicht deren Versuchungen erlegen sind, die da Bindung und Führung (Faschismus) bzw. Bindung und Hoffnung (Kommunismus) wären. Um den Umfang nicht zu sehr ausufern zu lassen, beschränkt sich Ralf Dahrendorf auf Personen, die zwischen 1900 und 1910 geboren wurden, damit sie für die untersuchte Zeit nicht zu jung oder so alt waren.
Insbesondere konzentriert er sich auf Karl Popper, Raymond Aron und Isaiah Berlin, die er aufgrund der gefundenen Gemeinsamkeiten "Erasmier" nennt, weil schon Erasmus von Rotterdam die Qualitäten zeigte, die ihn immun gegen die Versuchungen der Unfreiheit machten. Ganz kurz zusammengefasst nennt er sie "engagierte …
Zum Glück nutzt der Autor nicht wie zuletzt Anton Grabner-Haider mehrheitlich lateinische unübersetzte Begriffe und Phrasen, aber selbst ein paar englische Vokabeln hab ich noch nie gehört/gelesen. Bei Französisch oder Italienisch bin ich leider direkt raus.
Das Buch ist eine Studie über sogenannte "öffentliche Intellektuelle", die in Zeiten von Faschismus und Kommunismus nicht deren Versuchungen erlegen sind, die da Bindung und Führung (Faschismus) bzw. Bindung und Hoffnung (Kommunismus) wären. Um den Umfang nicht zu sehr ausufern zu lassen, beschränkt sich Ralf Dahrendorf auf Personen, die zwischen 1900 und 1910 geboren wurden, damit sie für die untersuchte Zeit nicht zu jung oder so alt waren.
Insbesondere konzentriert er sich auf Karl Popper, Raymond Aron und Isaiah Berlin, die er aufgrund der gefundenen Gemeinsamkeiten "Erasmier" nennt, weil schon Erasmus von Rotterdam die Qualitäten zeigte, die ihn immun gegen die Versuchungen der Unfreiheit machten. Ganz kurz zusammengefasst nennt er sie "engagierte Beobachter" aber keine "Wiederstandskämpfer". Diese Drei kommen das ganze Buch über vor, werden aber auch von massenhaft anderen Namen begleitet, die nicht ganz an ihr Niveau heranreichten, nicht aus ihrer Generation stammten sowie als Abgrenzung einige öffentliche Intellektuelle, die dann doch (mehrheitlich) den Versuchungen erlegen waren.
Ich fand das Buch in Summe wirklich gut zu lesen, aber es ist jetzt aber keine Anleitung, sollten sich ähnlich krisenhafte Zeiten wiederholen. Den Anspruch hat der Autor nach meinem Verständnis aber auch nicht. Auf jeden Fall empfehlenswert.
Brackmeister finished reading Versuchungen der Unfreiheit by Ralf Dahrendorf (Schriftenreihe / Bundeszentrale für Politische Bildung, #587)

Versuchungen der Unfreiheit by Ralf Dahrendorf (Schriftenreihe / Bundeszentrale für Politische Bildung, #587)
Warum sind so viele Intellektuelle des 20. Jahrhunderts Faschismus und Kommunismus in die Arme gelaufen? Das Spektrum der Antworten auf …











