Ich bin mir nicht ganz sicher, von wann das Büchlein ist, ich nehme an von 2015. The Changer gibt es wohl nicht mehr, das ist heutzutage www.tbd.community/
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Bei Fiction hauptsächlich Fantasy und etwas SF + Horror. Sachbücher: nahezu alles ;-) Mastodon: social.tchncs.de/@Brackmeister (inzwischen aber ziemlich inaktiv) War vorher auch bei Goodreads; seit September 2015
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Brackmeister started reading Karriere mit Sinn by The Changer
Ich bin mir nicht ganz sicher, von wann das Büchlein ist, ich nehme an von 2015. The Changer gibt es wohl nicht mehr, das ist heutzutage www.tbd.community/
Brackmeister finished reading Klimahandel by Mojib Latif
Brackmeister quoted Klimahandel by Mojib Latif
Immerhin hat Deutschland 2022 zum 50. Jahrestag der Stockholm-Konferenz eine Briefmarke herausgegeben.
— Klimahandel by Mojib Latif (Page 108)
Die Aufzählung, was seit der Konferenz alles nicht passiert ist, war deutlich länger...
Brackmeister commented on Klimahandel by Mojib Latif
Brackmeister started reading Klimahandel by Mojib Latif
Brackmeister wants to read Kingdom of Ash by Sarah J. Maas (Throne of Glass, #7)

Kingdom of Ash by Sarah J. Maas (Throne of Glass, #7)
Together they will rise. Or together they will fall.
The epic finale to the #1 bestselling Throne of Glass …
Brackmeister started reading Tower of Dawn by Sarah J. Maas (Throne of Glass, #6)
Brackmeister finished reading Empire of Storms by Sarah J. Maas (Throne of Glass, #5)
Brackmeister stopped reading The Little Book of Birmingham by Norman Bartlam
Das ist nichts, um es von vorne bis hinten komplett zu lesen. Hab's einmal durchgeblättert und nur die interessantesten Abschnitte gelesen. Geht zurück in die Tauschbox.
Das ist nichts, um es von vorne bis hinten komplett zu lesen. Hab's einmal durchgeblättert und nur die interessantesten Abschnitte gelesen. Geht zurück in die Tauschbox.
Brackmeister wants to read Anarchie Déco by Christian Vogt (Anarchie Déco, #1)

Anarchie Déco by Christian Vogt (Anarchie Déco, #1)
Babylon Berlin mit Magie: ein historischer Fantasy-Roman aus der Weimarer Republik.
Das Leben im Berlin der Zwanzigerjahre gleicht einem …
Brackmeister wants to read Anarchie Déco 1930 by Christian Vogt (Anarchie Déco, #2)

Anarchie Déco 1930 by Christian Vogt, Judith C. Vogt (Anarchie Déco, #2)
Der abschließende Band des antifaschistischen Fantasy-Zweiteilers. Ende der 1920er-Jahre ist der Physikerin Nike Wehner eine bahnbrechende Entdeckung geglückt: Durch die …
Schon auch immer noch aktuell
5 stars
Das Buch ist jetzt ziemlich genau 70 Jahre alt und was für Fromm die (psychische) Krankheit der Gesellschaft war, gilt eigentlich immer noch bzw. in potenzierter Form. Er schreibt zwar über die USA, in der er damals lebte, aber wenn ich an Deutschland 1955 denke, möchte ich nicht wissen, wie Fromm auf das heutige Privatfernsehen oder Social Media reagieren würde, wenn ihm damals Zeitungen, Rundfunk und Fernsehen schon wie eine reine Ablenkungsindustrie vorkamen.
Er beschreibt ziemlich ausführlich, dass der Mensch zwar immer mehr Intelligenz aufbaut (im Sinne von Beherrschung technischer Dinge und Innovationen), dabei aber sein Verstand immer weiter leidet, was an einer Konsum- und Marketing-Neigung liegt, die vom Kapitalismus immer weiter gefördert bis erzwungen wird.
Der Teil des Buches, der sich mit Lösungen befasst, ist kürzer als die Analyse des Problems. Die Vorschläge Fromms gehen in die Richtung von kleineren, lokaleren Strukturen, in denen der Mensch näher …
Das Buch ist jetzt ziemlich genau 70 Jahre alt und was für Fromm die (psychische) Krankheit der Gesellschaft war, gilt eigentlich immer noch bzw. in potenzierter Form. Er schreibt zwar über die USA, in der er damals lebte, aber wenn ich an Deutschland 1955 denke, möchte ich nicht wissen, wie Fromm auf das heutige Privatfernsehen oder Social Media reagieren würde, wenn ihm damals Zeitungen, Rundfunk und Fernsehen schon wie eine reine Ablenkungsindustrie vorkamen.
Er beschreibt ziemlich ausführlich, dass der Mensch zwar immer mehr Intelligenz aufbaut (im Sinne von Beherrschung technischer Dinge und Innovationen), dabei aber sein Verstand immer weiter leidet, was an einer Konsum- und Marketing-Neigung liegt, die vom Kapitalismus immer weiter gefördert bis erzwungen wird.
Der Teil des Buches, der sich mit Lösungen befasst, ist kürzer als die Analyse des Problems. Die Vorschläge Fromms gehen in die Richtung von kleineren, lokaleren Strukturen, in denen der Mensch näher dran an den wesentlichen Dingen ist und mehr Mitsprache hat. Einiges ist in meinen Augen auch ähnlich zu aktuell diskutierten Dingen wie ein Grundeinkommen (bei ihm nicht bedingungslos und befristet) oder Bürgerräten.
Die Sprache des Buches ist natürlich schon eine etwas andere als heute. Die Sätze sind länger und verschachtelter, als man sie heute typischerweise antrifft. Als eine hohe Hürde habe ich das aber nicht empfunden, auch wenn ich häufiger mal bei einen Satz ein zweites oder auch drittes Mal ansetzen musste. An einer Stelle hatte ich aber ein Verständnisproblem: Fromm beschreibt häufiger, dass der moderne Mensch sehr zu Konformismus neigt und nicht von anderen abweicht, weil er nicht möchte, dass andere schlecht vom ihm denken. Was er für besser hält, hat er für meine Begriffe nicht konkret genug beschrieben. Die tatsächlichen Worte habe ich nicht mehr im Kopf, aber ich habe mich gefragt, ob er nicht dem Querulantentum Tür und Tor öffnet. Vielleicht war in seiner Zeit/seinem Kontext der Nicht-Konformismus noch nicht allzu lange her und damit für damalige Leser noch offensichtlicher als für mich, der "es gar nicht anders kennt"?
Brackmeister reviewed Das Zettelkasten-Prinzip by Sönke Ahrens
Etwas mehr konkrete Handreichung wäre nett gewesen
4 stars
Gut finde ich, dass das Buch sehr kurz ist und nicht um den heißen Brei herumredet. Es bleibt sogar Platz für Exkurse zum Bildungssystem und Psychologie, die ich interessant fand.
Auf der anderen Seite fehlten mir aber etwas die wirklich konkreten Aussagen. Insbesondere hätte ich Abbildungen/Mockups der analogen Zettel gerne gesehen und ein paar mehr Worte zu den Einschränkungen der analogen Methode (die ich gerne ausprobieren möchte), z.B. ob man nicht in Probleme läuft, wenn man seinen Index innerhalb eines Buchstabens nicht alphabetisch sortiert, sondern in der Reihenfolge, wie die Themen in den Kasten gesammelt sind. Bzw. ob es erlaubt ist, Zettel neu zu schreiben (m.E. ok, wenn man die Zeilen eines Zettels nur neu sortiert; bei inhaltlichen Änderungen wie neuen Erkenntnissen könnte es aber auch wieder schwierig mit eingehenden Querverweisen sein, die nach der Änderung vielleicht weniger Sinn ergeben).
Ja, der Autor verweist schon gleich zu Anfang …
Gut finde ich, dass das Buch sehr kurz ist und nicht um den heißen Brei herumredet. Es bleibt sogar Platz für Exkurse zum Bildungssystem und Psychologie, die ich interessant fand.
Auf der anderen Seite fehlten mir aber etwas die wirklich konkreten Aussagen. Insbesondere hätte ich Abbildungen/Mockups der analogen Zettel gerne gesehen und ein paar mehr Worte zu den Einschränkungen der analogen Methode (die ich gerne ausprobieren möchte), z.B. ob man nicht in Probleme läuft, wenn man seinen Index innerhalb eines Buchstabens nicht alphabetisch sortiert, sondern in der Reihenfolge, wie die Themen in den Kasten gesammelt sind. Bzw. ob es erlaubt ist, Zettel neu zu schreiben (m.E. ok, wenn man die Zeilen eines Zettels nur neu sortiert; bei inhaltlichen Änderungen wie neuen Erkenntnissen könnte es aber auch wieder schwierig mit eingehenden Querverweisen sein, die nach der Änderung vielleicht weniger Sinn ergeben).
Ja, der Autor verweist schon gleich zu Anfang auf das Luhmann Archiv, in dem man nach Herzenslust stöbern kann. Aber dann hat man halt keine einordnenden Worte mehr zu den Zetteln. Geholfen hat es mir aber auf jeden Fall, sich von niklas-luhmann-archiv.de/bestand/zettelkasten/zettel/ZK_1_NB_1_1_V startend mal "das Ding in echt" angucken zu können.
Vielleicht kann man die Kürze des Buches auch verzeihen, weil der Autor schon früh darauf hinweist, dass man nicht einfach nur wissen muss, wie der Zettelkasten funktioniert (das ist in der Tat eher wenig), sondern man verstehen soll, wie und warum man seine Arbeit mit dem ZK organisiert, was ein Stück weit immer individuell persönlich ist (Reinlesetipp: S. 21f).
The Ale Connors or High Tasters. They had to check beer tasted good - a nasty job, but someone had to do it.
— The Little Book of Birmingham by Norman Bartlam (Page 13)
Fängt ja schon mal gut an. 😄















