frosch wants to read Ausblick auf das Paradies. by Ingvar Ambjörnsen
Drei der vier Elling Bücher wollte meine Mutter in eine Bücherzelle geben, da ich aber den Klappentext ganz witzig fand hab ich mir die jetzt erstmal gegriffen :)
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Drei der vier Elling Bücher wollte meine Mutter in eine Bücherzelle geben, da ich aber den Klappentext ganz witzig fand hab ich mir die jetzt erstmal gegriffen :)
Ich musste so oft herzlich und laut lachen und/oder den Kopf schütteln. Vor allem die Passage mit dem MMA Training und dem anschließend Tagtraum am Pool, die hab ich gehört als ich gerade auf dem Moped saß und ich musste anhalten, weil ich sonst nenn Unfall gebaut hätte. Es ist herrlich geschrieben und vom Autor genau so herrlich gelesen. Als Systemadministrator hab ich mich eh immer gefragt warum man sich als "echter Mann" ausgerechnet den Stempel Alpha aufdrückt, da ich mit Alpha automatisch fehlerbehaftet und unfertig assoziieren. Hört man aber den Part wo er in Bali ist, dann stellt man am Ende fest, ja, die sind halt unterbewusst offenbar einfach nur ehrlich mit diesem Label. Zusammenfassend ein wirklich super Buch, bei dem ich aber glaube das es, ähnlich wie bei Büchern von Torsten Sträter, deutlich lustiger ist, wenn man sich das Hörbuch anhört, statt das Buch zu lesen.
Als …
Ich musste so oft herzlich und laut lachen und/oder den Kopf schütteln. Vor allem die Passage mit dem MMA Training und dem anschließend Tagtraum am Pool, die hab ich gehört als ich gerade auf dem Moped saß und ich musste anhalten, weil ich sonst nenn Unfall gebaut hätte. Es ist herrlich geschrieben und vom Autor genau so herrlich gelesen. Als Systemadministrator hab ich mich eh immer gefragt warum man sich als "echter Mann" ausgerechnet den Stempel Alpha aufdrückt, da ich mit Alpha automatisch fehlerbehaftet und unfertig assoziieren. Hört man aber den Part wo er in Bali ist, dann stellt man am Ende fest, ja, die sind halt unterbewusst offenbar einfach nur ehrlich mit diesem Label. Zusammenfassend ein wirklich super Buch, bei dem ich aber glaube das es, ähnlich wie bei Büchern von Torsten Sträter, deutlich lustiger ist, wenn man sich das Hörbuch anhört, statt das Buch zu lesen.
Als ich dann gestern mit dem Hörbuch durch war, scrolle ich so durchs Fediverse und bekomm dieses Video von dieser peinlichen Witzfigur Hegseth in den Feed gespült, wo er jetzt Testosteron-Tests an Soldaten durchführen lassen will. Ich freu mich schon drauf zu lesen was Historiker*innen zu dieser Zeit in 10-20 Jahren schreiben werden...
Das war das erste Buch das ich in meinem Leben komplett selbst gelesen habe (mit 7 oder 8 Jahren) und bis heute ist der Beginn des Buches im "Admiral Benbow", mit dem Kapitän, dem schwarzen Hund und Pew eine Core Memory, die immer wieder auftaucht. Ich merkte jetzt bei lesen das nicht alles exakt so war wie ich es abgespeichert hatte, aber dennoch ist das lesen diesen Buches jetzt schon pure Nostalgie für mich.
Ich glaub das ist die spannendste Biografie die ich bisher gelesen habe. Es ist wirklich fazinierend was für einen Weg die Frau hinter sich hat, vor allem was für Stationen sie da durchlaufen hat und wie es dazu kam. Das erste Drittel des Buches ist dabei, wie schon in einem Zwischenstand geschrieben, eine unglaubliche Achterbahn der Gefühle. Sie beschreibt da in Kapiteln ihr Leben in Somalia, die schönen Seiten der Kultur, der Familie, des Lebens mit der Natur, schönt aber auch nicht die Widrigkeiten. Allerdings gibt es dann in diesen Kapiteln immer wieder diesen einen Absatz, wonach einem mit voller Wucht in die Magengrube geboxt wird. Im Rest des Buches, bis auf die letzten beiden Kapitel, beschreibt sie dann wie sie in einer fremden Welt und Gesellschaft, versucht Fuß zu fassen, sie immer wieder auch verarscht wird und wie sie immer wieder strukturellem Rassismus ausgesetzt ist, allerdings ohne Diesen explizit …
Ich glaub das ist die spannendste Biografie die ich bisher gelesen habe. Es ist wirklich fazinierend was für einen Weg die Frau hinter sich hat, vor allem was für Stationen sie da durchlaufen hat und wie es dazu kam. Das erste Drittel des Buches ist dabei, wie schon in einem Zwischenstand geschrieben, eine unglaubliche Achterbahn der Gefühle. Sie beschreibt da in Kapiteln ihr Leben in Somalia, die schönen Seiten der Kultur, der Familie, des Lebens mit der Natur, schönt aber auch nicht die Widrigkeiten. Allerdings gibt es dann in diesen Kapiteln immer wieder diesen einen Absatz, wonach einem mit voller Wucht in die Magengrube geboxt wird. Im Rest des Buches, bis auf die letzten beiden Kapitel, beschreibt sie dann wie sie in einer fremden Welt und Gesellschaft, versucht Fuß zu fassen, sie immer wieder auch verarscht wird und wie sie immer wieder strukturellem Rassismus ausgesetzt ist, allerdings ohne Diesen explizit zu benennen. Aber sie erzählt auch von den Freundschaften die sie geknüpft hat innerhalb der Diaspora, aber auch außerhalb. Sie berichtet von ihrem Leben als Model, wenn auch nur oberflächlich und wie sie dadurch die Möglichkeit hatte ihre Mutter wieder zu treffen, was wirklich ein richtig schönes Kapitel war. Die letzten beiden Kaptiel berichtet sie davon wie sie begonnen hat sich gegen Genitalverstümmelungen zu engagieren. Dabei schreibt sie einmal das sie um dieses Thema zu behandeln, das in ihrer Kultur von Frauen todgeschwiegen wird, ihre Würde ablegen musste um darüber offen zu sprechen. Ich weiß nicht ganz ob das nenn Übersetzungsfehler ist, weil ich würde ja sagen das sie Scham abgelegt hat, aber ihre Würde mal sowas von behalten hat. Auf einen der letzten Seiten gibt es eine wo man richtig merkt das sich da ihre Wut auf die patriarchale Gesellschaftsordnung (und nicht nur die ihres Landes) einmal kurz so richtig Bahn bricht und ich fand, nach allen was davor kam, hätte das gut und gern ein komplettes, ausführliches Rant-Kapitel sein können. Ich hab noch kein Buch gelesen wo ich so oft Tränen in den Augen hatte. Und damit es direkt die nächste Person lesen kann, habe ich es direkt danach wieder in den Bücherzelle gelegt, wo ich es her hatte.
Wie ich bereits in einem Zwischenstatus schrieb startet das Buch sehr interessant und Alexander Prinz beschreibt viele Probleme der Nachwendezeit und vor allem des ländlichen Raumes, die bis heute existieren. Wenn man im Osten aufgewachsen ist oder sich kritisch mit einer kapitalistischen Gesellschaft befasst, dann ist das was er da beschreibt aber alles nichts Neues. Interessant ist vielmehr wie er das Ganze mit seiner eigenen Biografie verwebt, was wirklich sehr spannend ist, vor allem weil ich nur ein paar Jahre älter bin als er und ebenfalls auf dem Land im Osten aufgewachsen bin. So gab es eine sehr große Schnittmenge an Erfahrungen die ich entweder genau so oder leicht abgewandelt gemacht habe, die Guten wie die Schlechten. Es gab aber auch so ein paar Beschreibungen, gerade wo er beschreibt was so für Videos auf dem Schulhof herum gingen, wo ich mir dachte "Was zur Hölle lief denn bei euch schief?". …
Wie ich bereits in einem Zwischenstatus schrieb startet das Buch sehr interessant und Alexander Prinz beschreibt viele Probleme der Nachwendezeit und vor allem des ländlichen Raumes, die bis heute existieren. Wenn man im Osten aufgewachsen ist oder sich kritisch mit einer kapitalistischen Gesellschaft befasst, dann ist das was er da beschreibt aber alles nichts Neues. Interessant ist vielmehr wie er das Ganze mit seiner eigenen Biografie verwebt, was wirklich sehr spannend ist, vor allem weil ich nur ein paar Jahre älter bin als er und ebenfalls auf dem Land im Osten aufgewachsen bin. So gab es eine sehr große Schnittmenge an Erfahrungen die ich entweder genau so oder leicht abgewandelt gemacht habe, die Guten wie die Schlechten. Es gab aber auch so ein paar Beschreibungen, gerade wo er beschreibt was so für Videos auf dem Schulhof herum gingen, wo ich mir dachte "Was zur Hölle lief denn bei euch schief?". Zwischendrin gab es dann aber auch so ein paar Passagen, wo er so ein bisschen über seine Selbstfindung schreibt, die arg konstruiert und eher nach einer nostalgischen Verklärung seiner eigenen Erinnerung klang. Direkt danach wirkte es so als ob der Rest des Buches jetzt so ein komischen Coaching Vibe ála "Ja, wir haben hier Probleme, aber man muss einfach mal machen!" bekommen wird, aber das war zum Glück nicht so. Im Grunde handelt das letzte Drittel davon, das er beschreibt was er mit Oststolz meint, nämlich stolz darauf zu sein was die eigenen Eltern und Großeltern trotz widriger Umstände, Rückschlägen und ungleicher Startvorraussetzungen, und folglich man selbst, geschafft hat. Das man sich nicht selbst klein machen soll, indem man sich selbst in die Opferrolle begibt und resigniert gegen seine Interessen agiert, sondern stattdessen zusammen arbeitet. Gleichzeitig beschönigt oder verklärt er aber auch nichts und verdeutlicht das die beschriebenen Probleme ein gesamtgesellschaftliches sind und zwar nicht von Ost/West sondern von Oben/Unten und das die strukturellen Problem des ländlichen Raumes in naher Zukunft auch genau so im Westen zu Tage treten werden, sollte es politisch kein Gegensteuern geben. Also alles in allem ein lesenswertes Buch, auch wenn es zwischen drin ein paar Schwächen, ein paar Ego Momente, den ein oder anderen Widerspruch und die ein oder anderen repetitiv klingende Abschnitt hat.
... und das nicht primär wegen der schimmligen Orange, sondern wegen diesen ganzen eckelhaften Opportunist und wirklich dummen Menschen, die dem alles durchgehen ließen und lassen. Das Beste war echt so nenn Dude, der ne eigene Firma hatte und für Trump irgendwas ausgebaut hat und der dann von ihm beschissen wurde und in nemm jahrelangen Rechtstreit, der ihm fast die Existenz gekostet hat, gegen Trump gewinnt. Und der sagt dann am Ende allen Ernstes das er Trump gewählt hat, weil ja Politik was anderes wäre als Geschäft. Ey, ohne Witz, Demokratie gut und schön, aber es gibt offenkundig Menschen die nicht wählen sollten. Holy Shit eh. Und das geht in einer Tour so weiter, wobei der Großteil natürlich irgendwelche Reichen sind die halt Trump lustig finden, weil die halt auch keine Nachteil von dessen Politik und Gehabe haben. Aber es gibt auch Beispiele von Menschen die diesen Narzisten halt nicht …
... und das nicht primär wegen der schimmligen Orange, sondern wegen diesen ganzen eckelhaften Opportunist und wirklich dummen Menschen, die dem alles durchgehen ließen und lassen. Das Beste war echt so nenn Dude, der ne eigene Firma hatte und für Trump irgendwas ausgebaut hat und der dann von ihm beschissen wurde und in nemm jahrelangen Rechtstreit, der ihm fast die Existenz gekostet hat, gegen Trump gewinnt. Und der sagt dann am Ende allen Ernstes das er Trump gewählt hat, weil ja Politik was anderes wäre als Geschäft. Ey, ohne Witz, Demokratie gut und schön, aber es gibt offenkundig Menschen die nicht wählen sollten. Holy Shit eh. Und das geht in einer Tour so weiter, wobei der Großteil natürlich irgendwelche Reichen sind die halt Trump lustig finden, weil die halt auch keine Nachteil von dessen Politik und Gehabe haben. Aber es gibt auch Beispiele von Menschen die diesen Narzisten halt nicht machen ließen und, surprise, die gewannen fast immer. Also ja, wer mal so richtig schön schlechte Laune bekommen will, dem ist dieses Buch empfohlen 😁 Achja und es wird auch noch viel über Golf erzählt und mit Begriffen nur so um sich geworfen, wo ich halt nix gerafft hab. 😅
Hab das Buch gestern in einem Bücherschrank gefunden und da es tatsächlich noch gar nicht so lange her ist das ich den Bond Film sah in dem sie mitspielte und auf Grund der Thematik, nahm ich es mit. Das Buch ist tatsächlich richtig spannend, auch oder gerade weil es echt eine Achterbahn an Gefühlen auslöst, da die Kapitel in einem Stiel geschrieben sind, in dem dir erst einmal schöne Erinnerungen erzählt werden, dann kommt ein Absatz und dir wird aufs Härteste in die Magengrube geboxt.
In dieser 75 Seiten umfassenden Vorgeschichte zur "Verbrechen to go" Reihe wird im Grunde die Hauptfigur Emily Thompson eingeführt und erzählt die Umstände wie sie wohl zum Ort der Handlung der folgenden Bücher gelangte. Ich kenne die Reihe an sich nicht und hätte das Buch hier vermutlich auch nicht gelesen, wäre es nicht kostenlos bei der Einrichtung des Tolinos meiner Mutter in ihrer Bibliothek aufgetaucht. Aber ich muss sagen das ich mir bestimmt mal das erste Band irgendwann holen werde, da zumindest diese Vorgeschichte irgendwie sehr sympatisch geschrieben ist, auch wenn so gut wie nicht ermittelt wird und auch sonst nichts wirklich spannendes geschieht. Aber die Figur der Emily ist sympatisch und auch noch weitere auftauchende Figuren sind das, sodass ich glaube das die Reihe vielleicht etwas sein könnte. Allerdings müsste dann schon mehr Spannung und vielleicht ein klein wenig mehr Humor mit drin sein. Mal schauen.
Irgendwie hatte ich mir von der Beschreibung her mehr von diesem Krimi/Whodunit versprochen, vor allem mehr Witz und Skurrilität. Auch der Fall ist nicht wirklich spannend, spielt für die Hälfte des Buches eine eher nebensächliche Rolle und wird dann am Ende total schnell abgehandelt. Auch die Art und Weise wie alles aufgelöst wurde war komplett unbefriedigend, weil ich bei solchen Geschichten dann schon eigentlich gern bisschen miträtsel. Das ist hier aber gar nicht möglich gewesen, weil Indizien, die am Ende herangezogen werden, dem Leser nie offenbart wurden, also in keiner Weise, sondern von der Protagonistin auf den letzten Seiten im Grunde nur durch Gefallen und nicht mal durch Können entdeckt wurden. Das einzig Positive sind die vier Hauptfiguren, die schön schrullig daher kommen und so auch der ein oder andere wirklich witzige Dialog oder Moment entstehen/beschrieben wird. Aber das war es dann leider auch schon. Es ist kein schlechtes Buch, …
Irgendwie hatte ich mir von der Beschreibung her mehr von diesem Krimi/Whodunit versprochen, vor allem mehr Witz und Skurrilität. Auch der Fall ist nicht wirklich spannend, spielt für die Hälfte des Buches eine eher nebensächliche Rolle und wird dann am Ende total schnell abgehandelt. Auch die Art und Weise wie alles aufgelöst wurde war komplett unbefriedigend, weil ich bei solchen Geschichten dann schon eigentlich gern bisschen miträtsel. Das ist hier aber gar nicht möglich gewesen, weil Indizien, die am Ende herangezogen werden, dem Leser nie offenbart wurden, also in keiner Weise, sondern von der Protagonistin auf den letzten Seiten im Grunde nur durch Gefallen und nicht mal durch Können entdeckt wurden. Das einzig Positive sind die vier Hauptfiguren, die schön schrullig daher kommen und so auch der ein oder andere wirklich witzige Dialog oder Moment entstehen/beschrieben wird. Aber das war es dann leider auch schon. Es ist kein schlechtes Buch, aber auch nicht mehr als Mittelmaß.
Die Geschichte ist sehr spannend, genau wie das gesamte Worldbuilding. Auch werden viele Konzepte aus der Physik untergebracht, allerdings werden sie nur wenig erklärt und eher vorrausgesetzt hatte ich das Gefühl. So ab dem zweiten Drittel des Buches hatte ich dann ein wenig das Problem den Überblick zu behalten, da ab da die Geschichte beginnt an verschiedenen Punkten im Universum zu spielen. Ich hab irgendwann komplett aufgegeben den Überblick über die Zeitspannen, Entfernungen und Bob's, abseits derer die am meisten Zeit bekamen, zu behalten. Also es ist definitiv kein Hörbuch das man mal so nebenbei hört, wenn man wirklich alles mitbekommen möchte. Ich denke aber das ich mir das demnächst nochmal anhören werden, um tatsächlich nochmal die überhörten Dinge nachzuholen.
Der Start des Buches war sehr interessant und er benennt viele Probleme der Nachwendezeit und vor allem des ländlichen Raumes und belegt diese mit nachlesbaren Statistiken und Studien. Aber, wenn man selbst im Osten zu der Zeit aufgewachsen ist und sich mit der Nachwendezeit beschäftigt, dann ist das auch nichts groß Neues was er da benennt. Im zweiten Drittel geht er dann mehr auf seine persönlichen Erfahrungen ein, wie es war als Kind dieser Zeit aufzuwachsen, was wirklich ein spannender Einblick war. Vieles kannte ich auch aus meiner Schulzeit oder dem Freundeskreis und bei wieder anderem dachte ich mir "Wtf?". Allerdings wirkt das Ende dieses Drittels, vermutlich weil er einen Übergang zum Nächsten hinbekommen wollte, ein bisschen arg konstruiert. Da will er einem weiß machen will das er besoffen am letzten Schultag beim Geschichtslehrer etwas tieferes in dessen Augen gesehen haben will, als dieser ihn anlächelte, nachdem er kotzen war. …
Der Start des Buches war sehr interessant und er benennt viele Probleme der Nachwendezeit und vor allem des ländlichen Raumes und belegt diese mit nachlesbaren Statistiken und Studien. Aber, wenn man selbst im Osten zu der Zeit aufgewachsen ist und sich mit der Nachwendezeit beschäftigt, dann ist das auch nichts groß Neues was er da benennt. Im zweiten Drittel geht er dann mehr auf seine persönlichen Erfahrungen ein, wie es war als Kind dieser Zeit aufzuwachsen, was wirklich ein spannender Einblick war. Vieles kannte ich auch aus meiner Schulzeit oder dem Freundeskreis und bei wieder anderem dachte ich mir "Wtf?". Allerdings wirkt das Ende dieses Drittels, vermutlich weil er einen Übergang zum Nächsten hinbekommen wollte, ein bisschen arg konstruiert. Da will er einem weiß machen will das er besoffen am letzten Schultag beim Geschichtslehrer etwas tieferes in dessen Augen gesehen haben will, als dieser ihn anlächelte, nachdem er kotzen war. Ja ne ist klar. Und das letzte Drittel beginnt gerade so das er mir so nenn komischen Coaching Vibe verpasst, so nach dem Motto "Ja, wir haben hier Probleme, aber man muss einfach mal machen, dann wird das auch!". Mal sehen wie das dann endet.

Dauernd ist von Faschismus die Rede, meist voller Abscheu, oft verharmlosend und manchmal sogar voller mehr oder weniger klammheimlicher Bewunderung. …
Das Buch ist ziemlich businessmäßig geschrieben, also Ray Kroc beschreibt halt relativ detailiert Businessentscheidungen, Strategien, etc. aber gleichzeitig ist es auch wie ein Zeitstrahl, worin er auch immer mal wieder persönliches einstreut. All das lässt das Buch nie zäh wirken, im Gegenteil, ich fands sogar ziemlich spannend und so war ich auch schon nach 2 Tagen mit dem Hörbuch durch. Man merkt aber auch sehr aus welcher Zeit der Mann stammt und in welcher Zeit das Buch geschrieben, bzw. McDonalds's gegründet wurde. Nostalgisch wird das immer gern "die alte Schule" genannt, wenn man über solche Unternehmer spricht und ich kann auch nachvollziehen das solche Geschichten Menschen vom kapitalistischen Traum überzeug(t)en. So fragte ich mich dann beim zuhören auch immer, was wohl Ray Kroc zu seinem Unternehmen heute sagen würde oder zu den ganzen Silicon Valley Spackos wie Thiel, Musk, Bezos etc. So wie er über sich selbst in dem Buch …
Das Buch ist ziemlich businessmäßig geschrieben, also Ray Kroc beschreibt halt relativ detailiert Businessentscheidungen, Strategien, etc. aber gleichzeitig ist es auch wie ein Zeitstrahl, worin er auch immer mal wieder persönliches einstreut. All das lässt das Buch nie zäh wirken, im Gegenteil, ich fands sogar ziemlich spannend und so war ich auch schon nach 2 Tagen mit dem Hörbuch durch. Man merkt aber auch sehr aus welcher Zeit der Mann stammt und in welcher Zeit das Buch geschrieben, bzw. McDonalds's gegründet wurde. Nostalgisch wird das immer gern "die alte Schule" genannt, wenn man über solche Unternehmer spricht und ich kann auch nachvollziehen das solche Geschichten Menschen vom kapitalistischen Traum überzeug(t)en. So fragte ich mich dann beim zuhören auch immer, was wohl Ray Kroc zu seinem Unternehmen heute sagen würde oder zu den ganzen Silicon Valley Spackos wie Thiel, Musk, Bezos etc. So wie er über sich selbst in dem Buch schrieb würde ich vermuten das er keine wirklich guten Worte für die übrig hätte, auch wenn sie sich eigentlich gar nicht so sehr unterscheiden. Weil auch ein Ray Kroc, Wachstum über alles stellte und dann als die Kohle da war, wie jeder "gute" Kapitalist, sich gegen Ende im Buch selbst dafür rühmte das er und McDonald's ja auch für Umwelthilfen und so viel Geld spendeten. Also ja, auch bei "alter Schule" und "altem Geld", egal wie nostalgisch oder sympatisch sie vielleicht wirken, sollte man sich immer bewusst sein, das für diese Kapitalkonzentration ne Menge shady shit passiert sein muss. So oder so ist das Buch definitiv hörens/lesenswert, weil wirklich spannend und detailiert beschrieben.
PS: Ich habe dann gestern noch den Film "The Founder" geschaut, aber kann den gar nicht empfehlen. Der lässt die meisten interessanten Details und Personen einfach weg oder erwähnt sie nur kurz, dafür werden dann Parts, die im Buch nur wenige Absätze umfassen, aus dramaturgischen Gründen handlungstragend.
Ich bin durch den Teaser zum bald erscheinenden Film auf das Buch aufmerksam geworden, da es aber Science Fiction ist hab ich mir gedacht hol ich es mir als Hörbuch. Aber dieses Buch hätte ich vermutlich auch gelesen, weil das wirklich richtig spannend ist. Nicht nur das, es wartet mit jeder Menge technischen und wissenschaftlichen Details auf, es ist komisch, es ist traurig, es macht wirklich richtig Spaß. Keine Ahnung wann ich zuletzt so ein spannendes Science-Fiction Buch gelesen habe. Ich bin mal gespannt was der Film können wird, weil ich mir vom Buch her das ganze eher als dreiteilige Miniserie vorstellen kann, als als einzelner Film.
Wie das erste Buch lässt sich dieses hier wieder gut lesen, ist aber vor allem spannender als der Vorgänger. Dies liegt vor allem daran das die Geschichte dieses mal an unterschiedlichen Orten statt findet und es immer wieder spannende Interaktionen mit dem Antagonisten gibt. Dieser jagt diesmal nämlich nicht einfach plump hinter Ceony her, sondern wird richtig bedrohlich eingeführt und mit jeder weiteren Interaktion merkt man mehr, das der wirklich extrem gefährlich ist. Ich hab mich immer wieder gefreut wenn er auftauchte, weil jede Interaktion mit ihm wirklich spannend und bedrohlich war. Das führt auch dazu das Story wesentlich mehr actionreiche Abschnitte hat als der Vorgänger. Auch die titelgebende Magieart, die man in dem Buch kennen lernt, ist wirklich spannend beschrieben, in dem wie sie funktioniert und was damit möglich ist. Tatsächlich so spannend das man versteht warum Ceony so deprimiert war im ersten Buch das sie Papiermagie lernen musste, …
Wie das erste Buch lässt sich dieses hier wieder gut lesen, ist aber vor allem spannender als der Vorgänger. Dies liegt vor allem daran das die Geschichte dieses mal an unterschiedlichen Orten statt findet und es immer wieder spannende Interaktionen mit dem Antagonisten gibt. Dieser jagt diesmal nämlich nicht einfach plump hinter Ceony her, sondern wird richtig bedrohlich eingeführt und mit jeder weiteren Interaktion merkt man mehr, das der wirklich extrem gefährlich ist. Ich hab mich immer wieder gefreut wenn er auftauchte, weil jede Interaktion mit ihm wirklich spannend und bedrohlich war. Das führt auch dazu das Story wesentlich mehr actionreiche Abschnitte hat als der Vorgänger. Auch die titelgebende Magieart, die man in dem Buch kennen lernt, ist wirklich spannend beschrieben, in dem wie sie funktioniert und was damit möglich ist. Tatsächlich so spannend das man versteht warum Ceony so deprimiert war im ersten Buch das sie Papiermagie lernen musste, weil im direkt Vergleich ist die halt wirklich verdammt lahm. Also vor allem weil, wenn Papiermagie beschrieben wird, man ließt wie jemand ein Blatt Papier nimmt, wie groß dieses ist, welche Farbe und dann wie es gefaltet wird und dann passiert damit irgendwas. Was am Ende dann raus kommt ist von der Beschreibung her wirklich cool, aber die Art wie die Magie funktioniert ist halt übel langweilig find ich. Bzw. sie wird halt langweilig beschrieben, weil so für Spionage und verdeckte Sachen kann man diese Art sicher gut verwenden.
Ich habe aber auch noch die ein oder andere Kritik an dem Buch und der erste steht ja schon im Titel. Ich hab ja nichts gegen Romantik in Büchern, aber dieses gestelzte 19. Jahrhundert "Will er? Will er nicht? Aber dürfen wir überhaupt?", boar ist das anstrengend und Cringe. Das nimmt zwar nicht so viel Raum ein, aber es reichte mir schon. Der nächste Punkt ist Ceony, die ich am Anfang des ersten Buches unsympatisch fand, ich dann aber im laufe der Story mit ihr warm wurde. In diesem ist es jetzt komplett umgedreht, weil sie im laufe der Story eine dumme Entscheidung nach der andere trifft, danach weiß das es dumm war, aber sich dennoch stets wie ein bockiges Kind verhält, wenn sie kritisiert wird. Also gut vielleicht nicht unsympatisch, aber auf jeden Fall anstrengend. Am Ende des Buches häufen sich leider die Plotholes ein wenig, was schade ist. Auch das Finale war für mich einigermaßen lahm, dafür das es einen so guten, bedrohlichen Antagonisten gibt. Das Folgende, aus der Sicht von Emery erzählte Kapitel macht es dann zwar wieder etwas gut, weil es so spannend und vor allem actionreicher als alles ist was zuvor passierte. Aber auch hier gab es leider offensichtliche Plottholes und es schließt mit einem so plumpen Foreshadowing auf das nächste Buch das ich wirklich laut sagte "Ach komm ey...".
Zusammenfassend kann ich sagen, wäre die Plotholes gegen Ende nicht so offen zu Tage getreten, dann hätte ich vermutlich einen halben Stern mehr gegeben, aber so find ich es halt nur minimal besser als das Erste. Aber bisher ist die Reihe auf jeden Fall lesenswert.