
Momo by Michael Ende
Weltbestseller, Klassiker, Kultbuch - für Mädchen und Jungen ab 12 Jahren Momo, ein kleines struppiges Mädchen, lebt am Rande einer …
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Weltbestseller, Klassiker, Kultbuch - für Mädchen und Jungen ab 12 Jahren Momo, ein kleines struppiges Mädchen, lebt am Rande einer …
Content warning Kleiner Spoiler
In den letzten 100 Seiten ist viel Spannendes passiert aber es gab auch das ein oder andere Kapitel das sich ein bisschen zieht. Ein speziellen Kapitel möchte ich hier allerdings kurz erwähnen, weil das wirkte wirklich komplett weird, so als ob da nenn Praktikant beim Verlag ohne das Wissen der Autorin einfach mal was reingeschieben hat. In diesem entführt der Antagonist zwei Personen, die emotional sehr wichtig für ein paar aus der Gruppe sind, nachdem er bereits zuvor eine Weitere ermordet hat. Und das Kapitel ist dann wie folgt geschrieben: Gruppe trifft sich zum Weihnachtsessen und plaudern. Absatz. Plötzlich spielt es außerhalb des Hauses und die Personen werden entführt. Absatz. Gruppe ist wieder im Haus und unterhalten sich so Casual, sodass ich nur drauf gewartet hab das einer fragt wann das Essen denn endlich fertig sei. Also diesem ganzen Kapitel fehlt jegliche Atmosphäre, diese deplatzierten Cuts reißen einen komplett raus und alle Figuren verhalten sich anders als wie man sie kennen gelernt hat. Und dieses Kapitel blieb mir dann um so mehr im Kopf, weil direkt darauf eines der Spannendsten dieser 100 Seiten folgte.
Unaufgeregt und analytisch erklärt Ole Nymoen in seinem Buch den Sinn und Unsinn eines Krieges, wie Staaten zu den selben propagandistischen Mitteln greifen, unabhängig vom politischen System oder ob sie angreifen oder verteidigen und zu guter Letzt seiner persönliche Haltung. Aufgrund dessen ist das Buch aber halt auch recht trocken und liest sich deshalb auch stellenweise etwas zäh. Zumal gab es mir auch viel zum Nachdenken, zum Verarbeiten und zum Beobachten in den derzeit geführten Debatten zum Thema. Das führte dazu, das ich für ein 120 Seiten Buch irgendwie mehrere Monate brauchte, weil ich immer nur Teile gelesen habe, Teil erneut gelesen habe und zwischendurch einfach andere Bücher zur Ablenkung lesen musste. Weil wie Ole in dem Buch auch schrieb, das kann einem schon alles ein bisschen frustrieren und verzweifeln lassen. Vor allem hab ich dann auch noch den Fehler gemacht, mir die Talkshows nach der Erscheinung des Buches anzuschauen, …
Unaufgeregt und analytisch erklärt Ole Nymoen in seinem Buch den Sinn und Unsinn eines Krieges, wie Staaten zu den selben propagandistischen Mitteln greifen, unabhängig vom politischen System oder ob sie angreifen oder verteidigen und zu guter Letzt seiner persönliche Haltung. Aufgrund dessen ist das Buch aber halt auch recht trocken und liest sich deshalb auch stellenweise etwas zäh. Zumal gab es mir auch viel zum Nachdenken, zum Verarbeiten und zum Beobachten in den derzeit geführten Debatten zum Thema. Das führte dazu, das ich für ein 120 Seiten Buch irgendwie mehrere Monate brauchte, weil ich immer nur Teile gelesen habe, Teil erneut gelesen habe und zwischendurch einfach andere Bücher zur Ablenkung lesen musste. Weil wie Ole in dem Buch auch schrieb, das kann einem schon alles ein bisschen frustrieren und verzweifeln lassen. Vor allem hab ich dann auch noch den Fehler gemacht, mir die Talkshows nach der Erscheinung des Buches anzuschauen, in denen Ole sein Sicht verteidigte und man merkte das keiner der Anwesenden das Buch gelesen hatte und stellenweise halt genau wie von ihm im Buch beschrieben argumentierten. Das frustrierte halt noch zusätzlich. Aber Respekt an Ole, das er sich das angetan hat. Ich finde Ole hat ein lesenswertes Buch geschrieben, welches den Sinn und Unsinn eines Krieges erläutert und vor allem die Machtverhältnisse zwischen den Staaten und ihren Bürgern darlegt.
Zum Schluss, der letzte Satz des Buches: „Dabei gibt es so viel, für das es sich zu leben lohnt – und nichts, wofür man sterben sollte.“
Gucken wir mal ob ich die 500 Seiten durchhalte. In den ersten 100 Seiten halten sich bislang zumindest die Beziehungsdramen in Grenzen und es passieren schon die ersten spannenden Dinge.
In diesem wunderschön illustrierte Kinder-/Jugendbuch erzählt die Protagonistin Lizzy, wie die Gruppe der Müll-Kids, der sie angehört, ein ihnen unbekanntes Objekt in ihrem Müllberg finden, woran die Händler der Gegend erstaunlich hohes Interesse haben, obwohl niemand zu wissen scheint was es ist. So entspinnt sich eine Geschichte, in der die Gruppe versucht das Meiste für dieses Objekt heraus zu schlagen, um am Ende dann mit etwas ganz Neuem konfrontiert zu werden: Bildung, Kunst und Kultur. Streng genommen haben sie also tatsächlich das Meiste, bzw. das Wertvollste für das Objekt, welches, Spoiler, ein Buch ist, bekommen: Eine neue Perspektive in einer postapokalyptischen Welt in der sie nichts anderes kannten außer zu handeln um zu Überleben. Dies wird auch weiterhin so bleiben, aber schon die kurze Begegnung mit Salomon lässt sie Verhaltensweisen ändern und offenbar auch die Lust zu lernen aufkommen, da sie sich kurzerhand entscheiden in die Nähe von Salomon zu …
In diesem wunderschön illustrierte Kinder-/Jugendbuch erzählt die Protagonistin Lizzy, wie die Gruppe der Müll-Kids, der sie angehört, ein ihnen unbekanntes Objekt in ihrem Müllberg finden, woran die Händler der Gegend erstaunlich hohes Interesse haben, obwohl niemand zu wissen scheint was es ist. So entspinnt sich eine Geschichte, in der die Gruppe versucht das Meiste für dieses Objekt heraus zu schlagen, um am Ende dann mit etwas ganz Neuem konfrontiert zu werden: Bildung, Kunst und Kultur. Streng genommen haben sie also tatsächlich das Meiste, bzw. das Wertvollste für das Objekt, welches, Spoiler, ein Buch ist, bekommen: Eine neue Perspektive in einer postapokalyptischen Welt in der sie nichts anderes kannten außer zu handeln um zu Überleben. Dies wird auch weiterhin so bleiben, aber schon die kurze Begegnung mit Salomon lässt sie Verhaltensweisen ändern und offenbar auch die Lust zu lernen aufkommen, da sie sich kurzerhand entscheiden in die Nähe von Salomon zu ziehen. Ein wirkliches schönes Buch, nicht nur von der Geschichte, sondern auch von Bildern. Wird das Geschenk für das Patentkind das nun bald aus Gymnasium kommt.
Ich bin bisher echt nicht weit gekommen in dem Hörbuch, weil es mich aber auch irgendwie überhaupt gar nicht catchen will. Keine Ahnung ob es am Leser liegt, das mich auch keiner der Charaktere irgendwie interessieren will. Ich werds zu nemm späteren Zeitpunkt nochmal versuchen.
Mit kurzen Texten und Bildern wird in diesem, an junge Leserinnen und Leser gerichteten, Buch die bewegte Geschichte von Salomon Perel aus der Ich-Perspektive erzählt. Mir sagte der Name erst gar nichts, bis der Inhaber des Buchlands mir erklärte das der Film "Hitlerjunge Salomon" auf seiner Autobiografie basiert und diesen hatte ich in der Schule gesehen. Das Buch ist kurz, aber durch die aus der Zeit stammenden, teils privaten Bilder, ziemlich bewegend.
Mit kurzen Texten und Bildern wird in diesem, an junge Leserinnen und Leser gerichteten, Buch die bewegte Geschichte von Salomon Perel aus der Ich-Perspektive erzählt. Mir sagte der Name erst gar nichts, bis der Inhaber des Buchlands mir erklärte das der Film "Hitlerjunge Salomon" auf seiner Autobiografie basiert und diesen hatte ich in der Schule gesehen. Das Buch ist kurz, aber durch die aus der Zeit stammenden, teils privaten Bilder, ziemlich bewegend.
Als Erstes, das Positive: Die schwarz-weiß Zeichnungen! Das Buch ist wie für Bücher von Jacoby & Stuart wirklich wunderschön illustriert und der Yark ist ein interessante, zwiegespaltener, aber auch schwieriger Charakter. Das war es dann leider für meinen Geschmack aber schon.
Es gibt diesen 14 Sekunden Einspieler bei Family Guy wo sie sich über die Brutalität deutscher Gutenachtgeschichten lustig machen, am Beispiel vom Daumenlutscher. Einige bezeichnen diese Geschichten als schwarze Pädagogik, andere als schwarzen Humor. Ich würde sie mal als schwierig beschreiben. Und genau in diese Kategorie fällt auch dieses Märchen. Das Buch beginnt damit das auf der ersten Seite beschrieben wird wie der Yark es liebt das Knacken der Knochen zu hören, wenn er Kinder frisst, wie er ihre Gehirne schlürft, von ihren Fingern, Füßen und Zungen schwärmt. Ich las das und dachte mir "Alter, das Buch ist ab 8 Jahre, schaltet mal nenn Gang zurück...". Danach folgt …
Als Erstes, das Positive: Die schwarz-weiß Zeichnungen! Das Buch ist wie für Bücher von Jacoby & Stuart wirklich wunderschön illustriert und der Yark ist ein interessante, zwiegespaltener, aber auch schwieriger Charakter. Das war es dann leider für meinen Geschmack aber schon.
Es gibt diesen 14 Sekunden Einspieler bei Family Guy wo sie sich über die Brutalität deutscher Gutenachtgeschichten lustig machen, am Beispiel vom Daumenlutscher. Einige bezeichnen diese Geschichten als schwarze Pädagogik, andere als schwarzen Humor. Ich würde sie mal als schwierig beschreiben. Und genau in diese Kategorie fällt auch dieses Märchen. Das Buch beginnt damit das auf der ersten Seite beschrieben wird wie der Yark es liebt das Knacken der Knochen zu hören, wenn er Kinder frisst, wie er ihre Gehirne schlürft, von ihren Fingern, Füßen und Zungen schwärmt. Ich las das und dachte mir "Alter, das Buch ist ab 8 Jahre, schaltet mal nenn Gang zurück...". Danach folgt ein Kapitel darüber das der Yark ja am verhungern ist, weil nahezu alle Kinder nur noch Rotzgören sind und er keine bösen Kinder fressen kann, da sie Gift für ihn sind. Es folgen ein paar tatsächlich lustige Kapitel wo er brave Kinder sucht, da immer wieder versagt sie zu fressen und schlussendlich Madeleine trifft, die in ihm eine andere Seite weckt. Er muss sie dann aber verlassen, da er Angst hat sie zu fressen und daruf folgt dann das für mich dunkelste Kapitel. Es beginnt damit das erklärt wird das manche Kinder ihren Eltern so auf den Geist gehen, das diese sie im Wald aussetzen und diese dann nur noch wild und böse sind. Die Kinder sind zwar am verhungern, aber weil sie eben böse sind, foltern sie den Yark. Dadurch merkt er am nächsten morgen das er nun böse Kinder fressen kann. Die Kinder schlafen zu seinen Füßen und der Yark fragt sich ob die Kinder denn auch so grausamen wären wenn sie nicht ausgesetzt wurden wären, wenn sie Liebe erfahren hätten. Und die Antwort? JA! Und er frisst sie alle auf. Und im Satz zuvor wird das Yark "das nun gute Monster" genannt. Also äußere Umstände, Traumata, keine Liebe erfahren, alles egal? Diese Kinder sind einfach Böse, weil sie Böse sind? Das ist hier die Message? Dafuq?
Der Klappentext schreibt das dies eine frische, moderne Neuerzählung von der Schönen und das Biest sei, weshalb das Buch eigentlich als Geschenk für mein Patenkind gedacht war. Das wirds nun definitiv nicht. Ich frag mich wer denn Bitte diesen Klappentext geschrieben hat und ob die Person die Schöne und das Biest überhaupt gelesen hat. Ja es gibt Madeleine, die man als die Schöne sehen kann, die im Yark Zuneigung zu ihr weckt und das mitm Holzhammer in 3 von 12 Kapiteln. Also die findet im Großteil der Geschichte einfach nicht statt.
Also ja... schwierig... und nicht zu empfehlen für Kinder, also zumindest nicht ab 8 Jahren.
Eine spannende und erschreckende Fabel über Machtmissbrauch von der ersten bis zur letzten Seite. Genau wie bei der "Herr der Fliegen" frage ich mich bei diesem Buch wieso wir ihn damals (long time ago) nicht im Schulunterreicht behandelt haben
Eine spannende und erschreckende Fabel über Machtmissbrauch von der ersten bis zur letzten Seite. Genau wie bei der "Herr der Fliegen" frage ich mich bei diesem Buch wieso wir ihn damals (long time ago) nicht im Schulunterreicht behandelt haben
Ich habe diesen Märchen als Kind schon einmal in irgendeinem Sammelband gelesen, aber offenbar in einer für Kinder entschärften Version. Jedenfalls konnte ich mich nicht daran erinnern das darin Menschen gevierteilt und aufgehängt oder Ali Baba zum Schluss nenn Friedhof hinterm Haus hatte. Ich musste dann beim lesen auch immer wieder schmunzeln wie die Figuren bei Allem was sie tun - sei es retten, arbeiten, stehlen oder morden - meinen das Gott dafür nenn Daumen nach oben gibt. Gegen Ende fühlt sich das Märchen dann ein bisschen repetitiv an, aber es war dennoch schön es nach so langer Zeit mal wieder zu lesen, gerade mit den wunderschönen Illustrationen von Burkhard Neie in der Ausgabe der Insel Bücherei.
Ich hab den Film noch nicht gesehen, aber da die Kack und Sachgeschichten letzten eine Folge zu Shining gemacht haben, hör ich mir nun erstmal das Hörbuch dazu an und schaue danach den Film.
Leider muss ich sagen das ich von der Fortsetzung etwas entäuscht bin. Im ersten Buch hat mich vor allem die gute Ausarbeitung der Figuren begeistert die sich im Laufe der Story kennen lernten und sich mit der Story als Individuen, aber auch als Gruppe weiter entwickelten. In diesem Buch ist es allerdings so das die Autorin sich primär auf die Figuren und deren Beziehungen, bzw. Beziehungsdramen fokussiert und die Story nur noch so nebenher statt findet. So geschieht in 200 von 296 Seiten nichts, außer das eben diese Beziehungen und Dramen, sowie immer wieder Reisen von A nach B beschrieben werden. Zwischendrin finden dann in so 2-3 kurzen Kaptiteln mal ein paar Ermittlungen statt, die fast ausschließlich von Rosa's Ehemann ausgehen, der sich am Anfang mit ihr etwas verkracht hat und deshalb außerhalb der Gruppe agiert. Nach den 200 Seiten werden dann auch zum ersten Mal die "Herren des Schakals" …
Leider muss ich sagen das ich von der Fortsetzung etwas entäuscht bin. Im ersten Buch hat mich vor allem die gute Ausarbeitung der Figuren begeistert die sich im Laufe der Story kennen lernten und sich mit der Story als Individuen, aber auch als Gruppe weiter entwickelten. In diesem Buch ist es allerdings so das die Autorin sich primär auf die Figuren und deren Beziehungen, bzw. Beziehungsdramen fokussiert und die Story nur noch so nebenher statt findet. So geschieht in 200 von 296 Seiten nichts, außer das eben diese Beziehungen und Dramen, sowie immer wieder Reisen von A nach B beschrieben werden. Zwischendrin finden dann in so 2-3 kurzen Kaptiteln mal ein paar Ermittlungen statt, die fast ausschließlich von Rosa's Ehemann ausgehen, der sich am Anfang mit ihr etwas verkracht hat und deshalb außerhalb der Gruppe agiert. Nach den 200 Seiten werden dann auch zum ersten Mal die "Herren des Schakals" erwähnt, erfährt zu diesen aber über den Rest des Buches nichts mehr. Der Kriminalfall wird dann innerhalb von so 60 Seiten geklärt, was dann auch tatsächlich recht spannend ist, auch wenn man schon die ganze Zeit über weiß wer der Strippenzieher ist. Der Mysterie Anteil wird dann mal eben kurz in einem Kapitel abgehandelt und dann war der Roman auch schon vorbei. Auf Grund all dieser Punkte würde ich das Genre Kriminal und Mysterie mal in ganz große Anführungszeichen setzen und ihn für mich nur als historischen Roman einordnen. Als solcher ist er dann aber auch gut geschrieben und lesenswert. Ich hoffe jedoch das im dritten Teil der Kriminal- und Mystery-Anteil mehr Raum bekommt, denn ich weiß nicht ob ich das sonst fast 600 Seiten durchhalte.
Also bisher muss ich sagen das ich von der Fortsetzung etwas enttäuscht bin. In den 200 Seiten ist bisher nichts geschehen außer Beziehungsdramen zwischen den einzelnen Figuren und Pendelei zwischen Hotel, Insel und Ausgrabungsstätten. Passiert mal etwas Spannendes, wie z.B. Nachforschungen zum verschwinden des Vaters, wird das nach einem Kapitel direkt wieder mit einem der oben genannten Themen unterbrochen. Immerhin wurden jetzt, nach 200 Seiten, zum Ersten mal wieder seit dem ersten Buch, "Die Herren des Schakals" erwähnt und ich erhoffe mir das jetzt mal die Handlung ein bisschen an Fahrt gewinnt.
Also bisher muss ich sagen das ich von der Fortsetzung etwas enttäuscht bin. In den 200 Seiten ist bisher nichts geschehen außer Beziehungsdramen zwischen den einzelnen Figuren und Pendelei zwischen Hotel, Insel und Ausgrabungsstätten. Passiert mal etwas Spannendes, wie z.B. Nachforschungen zum verschwinden des Vaters, wird das nach einem Kapitel direkt wieder mit einem der oben genannten Themen unterbrochen. Immerhin wurden jetzt, nach 200 Seiten, zum Ersten mal wieder seit dem ersten Buch, "Die Herren des Schakals" erwähnt und ich erhoffe mir das jetzt mal die Handlung ein bisschen an Fahrt gewinnt.

"Im Land der Blinden ist der Einäugige König" – oder etwa nicht? Als der Bergsteiger Núñez in ein abgelegenes Tal …
Ich höre schon eine Weile die Podcasts "Auf die Ohren - Der Museums-Podcast" und "Mummies & Magic" und so standen auch die Bücher von Roxane Bicker schon eine Weile auf meiner Liste. Nun habe ich das Erste gelesen und das ist für ein Erstlingswerk echt verdammt gut, wenn man mal von ein paar holprigen Dialogen und dem etwas unausgegoren wirkenden Fantasy/Mystik-Anteil absieht. Die Autorin nimmt sich viel Zeit für ihre Figuren und entwickelt deren Beziehungen im Einklang mit dem Fall und der Geschichte. Es wirkt durchweg sehr natürlich, wie die Menschen miteinander agieren. Da könnte sich so manch anderer deutscher Krimiautor mal was von abschauen. Nebenbei webt Roxane Bicker noch ihre Fachkenntnisse ein, wovon ich mir allerdings fast noch ein bisschen mehr gewünscht hätte. Der Fantasy/Mystik-Anteil das Buches fühlte sich für mich irgendwie wie ein Fremdkörper in der Geschichte an, denn es gibt so ein, zwei Stellen, wo Mystik vor …
Ich höre schon eine Weile die Podcasts "Auf die Ohren - Der Museums-Podcast" und "Mummies & Magic" und so standen auch die Bücher von Roxane Bicker schon eine Weile auf meiner Liste. Nun habe ich das Erste gelesen und das ist für ein Erstlingswerk echt verdammt gut, wenn man mal von ein paar holprigen Dialogen und dem etwas unausgegoren wirkenden Fantasy/Mystik-Anteil absieht. Die Autorin nimmt sich viel Zeit für ihre Figuren und entwickelt deren Beziehungen im Einklang mit dem Fall und der Geschichte. Es wirkt durchweg sehr natürlich, wie die Menschen miteinander agieren. Da könnte sich so manch anderer deutscher Krimiautor mal was von abschauen. Nebenbei webt Roxane Bicker noch ihre Fachkenntnisse ein, wovon ich mir allerdings fast noch ein bisschen mehr gewünscht hätte. Der Fantasy/Mystik-Anteil das Buches fühlte sich für mich irgendwie wie ein Fremdkörper in der Geschichte an, denn es gibt so ein, zwei Stellen, wo Mystik vor kommt, die ich dann aber bis zum Finale schon wieder fast vergessen hatte, weil sie eben fast keine Rolle spielen. Auch die Figuren sind für mich am Ende viel zu schnell fein mit dem Ganzen, obwohl der Großteil der Gruppe vorher sehr skeptisch war. Ich freue mich auf jeden Fall schon das zweite Buch zu lesen und vielleicht sind dann meine Kritikpunkte auch etwas besser ausgearbeitet.