Salomon Perel, kurz Sally, kam in Peine bei Hannover zur Welt, wo die Eltern ein …
Kurze Texte, einprägende Bilder, ein bewegtes Leben
5 stars
Mit kurzen Texten und Bildern wird in diesem, an junge Leserinnen und Leser gerichteten, Buch die bewegte Geschichte von Salomon Perel aus der Ich-Perspektive erzählt. Mir sagte der Name erst gar nichts, bis der Inhaber des Buchlands mir erklärte das der Film "Hitlerjunge Salomon" auf seiner Autobiografie basiert und diesen hatte ich in der Schule gesehen. Das Buch ist kurz, aber durch die aus der Zeit stammenden, teils privaten Bilder, ziemlich bewegend.
Ein richtig modernes Märchen Der Yark ist ein schreckliches Ungeheuer, das gerne kleine Kinder frisst. …
Wunderschöne Zeichnungen, Geschichte mit schwierigem Subtext
2 stars
Als Erstes, das Positive: Die schwarz-weiß Zeichnungen! Das Buch ist wie für Bücher von Jacoby & Stuart wirklich wunderschön illustriert und der Yark ist ein interessante, zwiegespaltener, aber auch schwieriger Charakter. Das war es dann leider für meinen Geschmack aber schon.
Es gibt diesen 14 Sekunden Einspieler bei Family Guy wo sie sich über die Brutalität deutscher Gutenachtgeschichten lustig machen, am Beispiel vom Daumenlutscher. Einige bezeichnen diese Geschichten als schwarze Pädagogik, andere als schwarzen Humor. Ich würde sie mal als schwierig beschreiben. Und genau in diese Kategorie fällt auch dieses Märchen. Das Buch beginnt damit das auf der ersten Seite beschrieben wird wie der Yark es liebt das Knacken der Knochen zu hören, wenn er Kinder frisst, wie er ihre Gehirne schlürft, von ihren Fingern, Füßen und Zungen schwärmt. Ich las das und dachte mir "Alter, das Buch ist ab 8 Jahre, schaltet mal nenn Gang zurück...". Danach folgt …
Als Erstes, das Positive: Die schwarz-weiß Zeichnungen! Das Buch ist wie für Bücher von Jacoby & Stuart wirklich wunderschön illustriert und der Yark ist ein interessante, zwiegespaltener, aber auch schwieriger Charakter. Das war es dann leider für meinen Geschmack aber schon.
Es gibt diesen 14 Sekunden Einspieler bei Family Guy wo sie sich über die Brutalität deutscher Gutenachtgeschichten lustig machen, am Beispiel vom Daumenlutscher. Einige bezeichnen diese Geschichten als schwarze Pädagogik, andere als schwarzen Humor. Ich würde sie mal als schwierig beschreiben. Und genau in diese Kategorie fällt auch dieses Märchen. Das Buch beginnt damit das auf der ersten Seite beschrieben wird wie der Yark es liebt das Knacken der Knochen zu hören, wenn er Kinder frisst, wie er ihre Gehirne schlürft, von ihren Fingern, Füßen und Zungen schwärmt. Ich las das und dachte mir "Alter, das Buch ist ab 8 Jahre, schaltet mal nenn Gang zurück...". Danach folgt ein Kapitel darüber das der Yark ja am verhungern ist, weil nahezu alle Kinder nur noch Rotzgören sind und er keine bösen Kinder fressen kann, da sie Gift für ihn sind. Es folgen ein paar tatsächlich lustige Kapitel wo er brave Kinder sucht, da immer wieder versagt sie zu fressen und schlussendlich Madeleine trifft, die in ihm eine andere Seite weckt. Er muss sie dann aber verlassen, da er Angst hat sie zu fressen und daruf folgt dann das für mich dunkelste Kapitel. Es beginnt damit das erklärt wird das manche Kinder ihren Eltern so auf den Geist gehen, das diese sie im Wald aussetzen und diese dann nur noch wild und böse sind. Die Kinder sind zwar am verhungern, aber weil sie eben böse sind, foltern sie den Yark. Dadurch merkt er am nächsten morgen das er nun böse Kinder fressen kann. Die Kinder schlafen zu seinen Füßen und der Yark fragt sich ob die Kinder denn auch so grausamen wären wenn sie nicht ausgesetzt wurden wären, wenn sie Liebe erfahren hätten. Und die Antwort? JA! Und er frisst sie alle auf. Und im Satz zuvor wird das Yark "das nun gute Monster" genannt. Also äußere Umstände, Traumata, keine Liebe erfahren, alles egal? Diese Kinder sind einfach Böse, weil sie Böse sind? Das ist hier die Message? Dafuq?
Der Klappentext schreibt das dies eine frische, moderne Neuerzählung von der Schönen und das Biest sei, weshalb das Buch eigentlich als Geschenk für mein Patenkind gedacht war. Das wirds nun definitiv nicht. Ich frag mich wer denn Bitte diesen Klappentext geschrieben hat und ob die Person die Schöne und das Biest überhaupt gelesen hat. Ja es gibt Madeleine, die man als die Schöne sehen kann, die im Yark Zuneigung zu ihr weckt und das mitm Holzhammer in 3 von 12 Kapiteln. Also die findet im Großteil der Geschichte einfach nicht statt.
Also ja... schwierig... und nicht zu empfehlen für Kinder, also zumindest nicht ab 8 Jahren.
Man beraubt sie der Früchte ihrer Arbeit, sperrt sie ein, beutet sie aus. Die Tiere …
Spannend und erschreckend
5 stars
Eine spannende und erschreckende Fabel über Machtmissbrauch von der ersten bis zur letzten Seite. Genau wie bei der "Herr der Fliegen" frage ich mich bei diesem Buch wieso wir ihn damals (long time ago) nicht im Schulunterreicht behandelt haben
Diese Geschichte ist weltbekannt: Der arme Holzfäller Ali Baba, der, im dichten Geäst verborgen, das …
Ein schönes Märchen aus 1001 Nacht
4 stars
Ich habe diesen Märchen als Kind schon einmal in irgendeinem Sammelband gelesen, aber offenbar in einer für Kinder entschärften Version. Jedenfalls konnte ich mich nicht daran erinnern das darin Menschen gevierteilt und aufgehängt oder Ali Baba zum Schluss nenn Friedhof hinterm Haus hatte. Ich musste dann beim lesen auch immer wieder schmunzeln wie die Figuren bei Allem was sie tun - sei es retten, arbeiten, stehlen oder morden - meinen das Gott dafür nenn Daumen nach oben gibt. Gegen Ende fühlt sich das Märchen dann ein bisschen repetitiv an, aber es war dennoch schön es nach so langer Zeit mal wieder zu lesen, gerade mit den wunderschönen Illustrationen von Burkhard Neie in der Ausgabe der Insel Bücherei.
Ein Hotel in den Bergen von Colorado. Jack Torrance, ein verkrachter Intellektueller mit Psycho-Problemen, bekommt …
Ich hab den Film noch nicht gesehen, aber da die Kack und Sachgeschichten letzten eine Folge zu Shining gemacht haben, hör ich mir nun erstmal das Hörbuch dazu an und schaue danach den Film.
Ägypten, 1889: Frischvermählt will Rosa ihren Vater an seiner Ausgrabungsstätte in Assuan besuchen, um ihren …
Historischer Roman mit minimalem Krimi- und Mysteryanteil
3 stars
Leider muss ich sagen das ich von der Fortsetzung etwas entäuscht bin. Im ersten Buch hat mich vor allem die gute Ausarbeitung der Figuren begeistert die sich im Laufe der Story kennen lernten und sich mit der Story als Individuen, aber auch als Gruppe weiter entwickelten. In diesem Buch ist es allerdings so das die Autorin sich primär auf die Figuren und deren Beziehungen, bzw. Beziehungsdramen fokussiert und die Story nur noch so nebenher statt findet. So geschieht in 200 von 296 Seiten nichts, außer das eben diese Beziehungen und Dramen, sowie immer wieder Reisen von A nach B beschrieben werden. Zwischendrin finden dann in so 2-3 kurzen Kaptiteln mal ein paar Ermittlungen statt, die fast ausschließlich von Rosa's Ehemann ausgehen, der sich am Anfang mit ihr etwas verkracht hat und deshalb außerhalb der Gruppe agiert. Nach den 200 Seiten werden dann auch zum ersten Mal die "Herren des Schakals" …
Leider muss ich sagen das ich von der Fortsetzung etwas entäuscht bin. Im ersten Buch hat mich vor allem die gute Ausarbeitung der Figuren begeistert die sich im Laufe der Story kennen lernten und sich mit der Story als Individuen, aber auch als Gruppe weiter entwickelten. In diesem Buch ist es allerdings so das die Autorin sich primär auf die Figuren und deren Beziehungen, bzw. Beziehungsdramen fokussiert und die Story nur noch so nebenher statt findet. So geschieht in 200 von 296 Seiten nichts, außer das eben diese Beziehungen und Dramen, sowie immer wieder Reisen von A nach B beschrieben werden. Zwischendrin finden dann in so 2-3 kurzen Kaptiteln mal ein paar Ermittlungen statt, die fast ausschließlich von Rosa's Ehemann ausgehen, der sich am Anfang mit ihr etwas verkracht hat und deshalb außerhalb der Gruppe agiert. Nach den 200 Seiten werden dann auch zum ersten Mal die "Herren des Schakals" erwähnt, erfährt zu diesen aber über den Rest des Buches nichts mehr. Der Kriminalfall wird dann innerhalb von so 60 Seiten geklärt, was dann auch tatsächlich recht spannend ist, auch wenn man schon die ganze Zeit über weiß wer der Strippenzieher ist. Der Mysterie Anteil wird dann mal eben kurz in einem Kapitel abgehandelt und dann war der Roman auch schon vorbei.
Auf Grund all dieser Punkte würde ich das Genre Kriminal und Mysterie mal in ganz große Anführungszeichen setzen und ihn für mich nur als historischen Roman einordnen. Als solcher ist er dann aber auch gut geschrieben und lesenswert. Ich hoffe jedoch das im dritten Teil der Kriminal- und Mystery-Anteil mehr Raum bekommt, denn ich weiß nicht ob ich das sonst fast 600 Seiten durchhalte.
Ägypten, 1889: Frischvermählt will Rosa ihren Vater an seiner Ausgrabungsstätte in Assuan besuchen, um ihren …
Also bisher muss ich sagen das ich von der Fortsetzung etwas enttäuscht bin. In den 200 Seiten ist bisher nichts geschehen außer Beziehungsdramen zwischen den einzelnen Figuren und Pendelei zwischen Hotel, Insel und Ausgrabungsstätten. Passiert mal etwas Spannendes, wie z.B. Nachforschungen zum verschwinden des Vaters, wird das nach einem Kapitel direkt wieder mit einem der oben genannten Themen unterbrochen. Immerhin wurden jetzt, nach 200 Seiten, zum Ersten mal wieder seit dem ersten Buch, "Die Herren des Schakals" erwähnt und ich erhoffe mir das jetzt mal die Handlung ein bisschen an Fahrt gewinnt.
München, 1889: In der Glyptothek wird eine mysteriöse Maske entwendet, die den Totengott Anubis darstellt, …
Ein echt gutes und vor allem spannendes Erstlingswerk
4 stars
Ich höre schon eine Weile die Podcasts "Auf die Ohren - Der Museums-Podcast" und "Mummies & Magic" und so standen auch die Bücher von Roxane Bicker schon eine Weile auf meiner Liste. Nun habe ich das Erste gelesen und das ist für ein Erstlingswerk echt verdammt gut, wenn man mal von ein paar holprigen Dialogen und dem etwas unausgegoren wirkenden Fantasy/Mystik-Anteil absieht. Die Autorin nimmt sich viel Zeit für ihre Figuren und entwickelt deren Beziehungen im Einklang mit dem Fall und der Geschichte. Es wirkt durchweg sehr natürlich, wie die Menschen miteinander agieren. Da könnte sich so manch anderer deutscher Krimiautor mal was von abschauen. Nebenbei webt Roxane Bicker noch ihre Fachkenntnisse ein, wovon ich mir allerdings fast noch ein bisschen mehr gewünscht hätte. Der Fantasy/Mystik-Anteil das Buches fühlte sich für mich irgendwie wie ein Fremdkörper in der Geschichte an, denn es gibt so ein, zwei Stellen, wo Mystik vor …
Ich höre schon eine Weile die Podcasts "Auf die Ohren - Der Museums-Podcast" und "Mummies & Magic" und so standen auch die Bücher von Roxane Bicker schon eine Weile auf meiner Liste. Nun habe ich das Erste gelesen und das ist für ein Erstlingswerk echt verdammt gut, wenn man mal von ein paar holprigen Dialogen und dem etwas unausgegoren wirkenden Fantasy/Mystik-Anteil absieht. Die Autorin nimmt sich viel Zeit für ihre Figuren und entwickelt deren Beziehungen im Einklang mit dem Fall und der Geschichte. Es wirkt durchweg sehr natürlich, wie die Menschen miteinander agieren. Da könnte sich so manch anderer deutscher Krimiautor mal was von abschauen. Nebenbei webt Roxane Bicker noch ihre Fachkenntnisse ein, wovon ich mir allerdings fast noch ein bisschen mehr gewünscht hätte. Der Fantasy/Mystik-Anteil das Buches fühlte sich für mich irgendwie wie ein Fremdkörper in der Geschichte an, denn es gibt so ein, zwei Stellen, wo Mystik vor kommt, die ich dann aber bis zum Finale schon wieder fast vergessen hatte, weil sie eben fast keine Rolle spielen. Auch die Figuren sind für mich am Ende viel zu schnell fein mit dem Ganzen, obwohl der Großteil der Gruppe vorher sehr skeptisch war. Ich freue mich auf jeden Fall schon das zweite Buch zu lesen und vielleicht sind dann meine Kritikpunkte auch etwas besser ausgearbeitet.
Die meisten bereiteten sich auf das Weihnachtsfest vor, indem sie Strohsterne bastelten und Plätzchen in …
Das Cover ist das Beste an diesem Buch
1 star
Ich bin oft in der Buchhandlung an diesem Buch vorbei und fand das Cover irgendwie lustig, aber da es ein deutscher Krimi ist hab ich mir das teil nie geholt. Bei Audible bekam ich dann letztens nenn Gratis Guthaben und da dachte ich mir das man sich das defür dann mal als Hörbuch geben kann. Und was soll ich sagen, zum Glück hab ich dafür kein Geld ausgegeben... Der Autor liest selbst das Hörbuch und das ist wirklich schlimm. Als ob dir jemand vorlesen würde der permanent dazwischen schwankt ob er gerade Lust hat zu lesen oder nicht. Mal liest er mit Betonung, mal ohne. Dann verfällt er für ein paar Kapitel in einen merkwürdigen Sing Sang beim lesen. Ein paar der Figuren versucht er unterschiedlich zu sprechen, scheitert daran aber total und lässt es dann einfach irgendwann komplett. Und zu guter letzt klingt das so als habe er das …
Ich bin oft in der Buchhandlung an diesem Buch vorbei und fand das Cover irgendwie lustig, aber da es ein deutscher Krimi ist hab ich mir das teil nie geholt. Bei Audible bekam ich dann letztens nenn Gratis Guthaben und da dachte ich mir das man sich das defür dann mal als Hörbuch geben kann. Und was soll ich sagen, zum Glück hab ich dafür kein Geld ausgegeben...
Der Autor liest selbst das Hörbuch und das ist wirklich schlimm. Als ob dir jemand vorlesen würde der permanent dazwischen schwankt ob er gerade Lust hat zu lesen oder nicht. Mal liest er mit Betonung, mal ohne. Dann verfällt er für ein paar Kapitel in einen merkwürdigen Sing Sang beim lesen. Ein paar der Figuren versucht er unterschiedlich zu sprechen, scheitert daran aber total und lässt es dann einfach irgendwann komplett. Und zu guter letzt klingt das so als habe er das mit nemm 20Euro Podcast Mikrofon kurz an seinem Schreibtisch aufgenommen.
Ja und das Buch an sich und die Story ist halt wirklich nenn durchschnittlicher deutscher Krimi wie man ihn kennt. Figuren bekommen ein, maximal zwei Charaktereigenschaften und das nennt sich dann Charakterzeichnung. Charakterentwicklung ist nicht existent. Der Killer fällt an dieser Stelle raus, da er tatsächlich ein wenig mehr ausgearbeitet ist, wirkt dadurch aber wie ein Fremdkörper zwischen den ganzen Anderen. Die Story springt permanent zwischen der Ermittlungstruppe und dem Mörder hin und her, aber man weiß eigentlich nie wo man sich in der Story befindet, da die Umgebung so gut wie nie beschrieben wird. Und schlussendlich ist die gesamte Story so gähnend langweilig, so sehr das ich während ich das hier schreibe mich nicht mehr wirklich erinnern kann wie der Krimi eigentlich genau begonnen hat.
Als ihn das erste Mal jemand umbringen wollte, war es ein Zufall. Das zweite Mal …
Einigermaßen spannend aber nicht mein Humor
3 stars
Auch wenn die Story recht simpel und auch ein wenig konstruiert daher kommt, ist sie doch recht spannend und unterhaltsam. Das liegt vor allem an den Figuren die, wie bei C. K. McDonnell üblich, herrlich schräg daher kommen. Bei den Stranger Times Büchern sorgte das auch immer wieder zu herzhafte Lacher oder amüsierte WTF Momenten, hier allerdings blieb das irgendwie aus. Ich glaube ich habe zwei mal wirklich Lachen müssen, aber sonst traf hier irgendwie nichts so wirklich meinen Humor.
Zu Ende gelesen hätte ich das Buch vermutlich eher nicht, aber als Hörbuch nebenbei funktioniert dieser Krimi recht gut.
Ich liebe ja den Animationsfilm von 1990 und so wollte ich schon immer mal das Märchen von Gerdt von Bassewitz lesen. Leider muss ich sagen das sich das Märchen aber recht zäh lesen lässt, gerade der Mittelteil im Schloss, wenn sich die Naturgeister vorstellen. Aber ich könnte mir vorstellen das der Teil wiederrum beim vorlesen recht gut ankommen könnte, da die Naturgeister sich alle individuell in kindlichen Reimen vorstellen.
Sonst wüsst ich gerade nicht was ich dazu sonst noch schreiben sollte, außer das ich mir den Film mal wieder anschauen muss.
Ceony Twill arrives at the cottage of Magician Emery Thane with a broken heart. Having …
Interessante Welt die zu wenig Raum in der Story bekommt
4 stars
Ich hab mir die drei Bücher der "The Paper Magician" - Reihe irgendwann 2015 geholt, als die im Paket für 4 Euro oder so im Angebot waren und das eigentlich nur, weil ich die Cover irgendwie cool fand. Dann lagen sie bei Amazon rum und das wars. Als ich dann Anfang des Jahres mal alle meine eBooks aus Amazon befreit und auf mein Tolino geladen habe, hab ich endlich mal mit dem ersten Buch angefangen. Das Buch lässt sich gut lesen und ist spannend geschrieben, auch wenn die Geschichte an sich ein bisschen Mau ist. Im Grunde umreißt die Buchbeschreibung die komplette Geschichte ziemlich akkurat, denn abseits davon passiert nicht all zu viel. Das ist eigentlich schade, denn das Setting verspricht eine echt interessante Welt: Anfang 20. Jahrhundert, jeder kann Magier*in werden der Kohle für die Schule hat, Magier können nur von Menschen gemachte Materialien manipulieren, uvm. Leider fehlt aber …
Ich hab mir die drei Bücher der "The Paper Magician" - Reihe irgendwann 2015 geholt, als die im Paket für 4 Euro oder so im Angebot waren und das eigentlich nur, weil ich die Cover irgendwie cool fand. Dann lagen sie bei Amazon rum und das wars. Als ich dann Anfang des Jahres mal alle meine eBooks aus Amazon befreit und auf mein Tolino geladen habe, hab ich endlich mal mit dem ersten Buch angefangen.
Das Buch lässt sich gut lesen und ist spannend geschrieben, auch wenn die Geschichte an sich ein bisschen Mau ist. Im Grunde umreißt die Buchbeschreibung die komplette Geschichte ziemlich akkurat, denn abseits davon passiert nicht all zu viel. Das ist eigentlich schade, denn das Setting verspricht eine echt interessante Welt: Anfang 20. Jahrhundert, jeder kann Magier*in werden der Kohle für die Schule hat, Magier können nur von Menschen gemachte Materialien manipulieren, uvm. Leider fehlt aber eine tiefere Einführung oder Erklärung in eben genau diese Welt und deren Gegebenheiten, was jetzt aber bei einem 224 Seiten Buch auch nicht verwundert, wenn da auch noch die Story rein passen muss. Man bekommt die Welt gerade so weit erklärt wie es für die Story gerade benötigt wird, was mir persönlich ein bisschen zu wenig war. Gerade im Hauptteil der Story, der sich echt ein wenig zieht, dachte ich mir oft das ich jetzt lieber mehr zu den Hintergründen erfahren würde. Die Protagonistin Ceony war mir am Anfang recht unsympatisch, aber im Laufe der Zeit wurde ich dann doch warm mit ihr. Ihr Lehrer Emery Thane ist der Charakter über den man in der Story am meisten erfährt und dennoch war er führ mich irgendwie der langweiligste und banalste von allen.
Aber alles in allem finde ich das es ein schönes Fantasy-Buch ist und hoffe das in den zwei folgenden Büchern die Welt ein wenig mehr Raum bekommt.
Deutschland hat versagt, schreibt Ulrich Schneider. Die Bundesrepublik stand mit Corona, Energiekrise und explodierenden Lebenshaltungskosten vor der größten Herausforderung ihrer …
Frankenstein; or, The Modern Prometheus is an 1818 novel written by English author Mary Shelley. …
Wollte ich schon lange lesen
3 stars
"Frankenstein oder Der moderne Prometheus" von Mary Shelley wollte ich schon lange mal lesen und nachdem ich mir selbst zu Weihnachten einen Tolino geschenkt hatte und feststellte, das es ne kostenlose EPUB davon gab, hab ich das nun endlich mal getan. Ich hatte schon mal ein, zwei Kurzgeschichten von Edgar Allan Poe gelesen und hatte mich auf einen nicht so ganz leicht zu lesenden Text eingestellt, doch wurde ich positiv überrascht. Der Text lässt sich sehr leicht und gut lesen. Vor allem die ersten Kapitel, in den Viktor das "Ungeheuer" erschafft und dann die Passagen, in denen sie später miteinander interagieren oder der Bericht des "Ungeheuers", wie es ihm nach seiner Erschaffung erging, war wirklich richtig spannend und mitreißend. Die Kapitel hatte ich dann meist auch richtig schnell durch, weil sie mich so gefesselt haben. Dem gegenüber steht aber leider ein Problem, das sich meiner Meinung nach viele Texte der …
"Frankenstein oder Der moderne Prometheus" von Mary Shelley wollte ich schon lange mal lesen und nachdem ich mir selbst zu Weihnachten einen Tolino geschenkt hatte und feststellte, das es ne kostenlose EPUB davon gab, hab ich das nun endlich mal getan.
Ich hatte schon mal ein, zwei Kurzgeschichten von Edgar Allan Poe gelesen und hatte mich auf einen nicht so ganz leicht zu lesenden Text eingestellt, doch wurde ich positiv überrascht. Der Text lässt sich sehr leicht und gut lesen. Vor allem die ersten Kapitel, in den Viktor das "Ungeheuer" erschafft und dann die Passagen, in denen sie später miteinander interagieren oder der Bericht des "Ungeheuers", wie es ihm nach seiner Erschaffung erging, war wirklich richtig spannend und mitreißend. Die Kapitel hatte ich dann meist auch richtig schnell durch, weil sie mich so gefesselt haben. Dem gegenüber steht aber leider ein Problem, das sich meiner Meinung nach viele Texte der Romantik teilen: seiten- oder kapitelweise geschwollene Landschafts- und/oder Gefühlsbeschreibungen. Seitenlang wird hier immer wieder Viktors Gefühlslage beschrieben, was nach dem vierten oder fünften Mal einfach nur noch genervt hat, weil es sich dermaßen repetitiv anfühlte.
Auf jeden Fall ein empfehlenswertes Buch und ein Klassiker den man einfach mal gelesen haben sollte.