Salomon Perel, kurz Sally, kam in Peine bei Hannover zur Welt, wo die Eltern ein …
Kurze Texte, einprägende Bilder, ein bewegtes Leben
5 stars
Mit kurzen Texten und Bildern wird in diesem, an junge Leserinnen und Leser gerichteten, Buch die bewegte Geschichte von Salomon Perel aus der Ich-Perspektive erzählt. Mir sagte der Name erst gar nichts, bis der Inhaber des Buchlands mir erklärte das der Film "Hitlerjunge Salomon" auf seiner Autobiografie basiert und diesen hatte ich in der Schule gesehen. Das Buch ist kurz, aber durch die aus der Zeit stammenden, teils privaten Bilder, ziemlich bewegend.
Mit kurzen Texten und Bildern wird in diesem, an junge Leserinnen und Leser gerichteten, Buch die bewegte Geschichte von Salomon Perel aus der Ich-Perspektive erzählt. Mir sagte der Name erst gar nichts, bis der Inhaber des Buchlands mir erklärte das der Film "Hitlerjunge Salomon" auf seiner Autobiografie basiert und diesen hatte ich in der Schule gesehen. Das Buch ist kurz, aber durch die aus der Zeit stammenden, teils privaten Bilder, ziemlich bewegend.
Wie widerstandsfähig können Heranwachsende sein, wenn die Ideologie, die sie umgibt, menschenverachtend ist? Die Graphic Novel Ingrid und Paul beschäftigt …
@Caasn@books.ibbtown.com Ich habe in den letzten Tagen immer mal wieder drüber nachgedacht und bei der Gewalt stimme ich dir sogar zu, das Kinder das anders sehen, vor allem weil es zwar drastisch, aber gleichzeitig doch auch kindlich geschrieben ist. Kapitel 11 und 12 hab ich noch 2x gelesen nach meiner Rezension, weil ich selbst dachte ob ich da irgendwas überlesen habe. Die Hälfte des elften Kaptitels kann ich noch mit schwarzem Humor lesen, aber den Rest und Kapitel Zwölf find ich nach wie vor schwierig irgendwie. Aber bei mir schwinkt halt auch beim lesen Kram im Themen im Hinterkopf mit, worüber sich Kinder vermutlich noch keine Gedanken machen, wodurch sie das natürlich komplett anders lesen werden. Inhaltlich herausfordernd stimme ich dir also voll zu :)
@Caasn@books.ibbtown.com Ich habe in den letzten Tagen immer mal wieder drüber nachgedacht und bei der Gewalt stimme ich dir sogar zu, das Kinder das anders sehen, vor allem weil es zwar drastisch, aber gleichzeitig doch auch kindlich geschrieben ist.
Kapitel 11 und 12 hab ich noch 2x gelesen nach meiner Rezension, weil ich selbst dachte ob ich da irgendwas überlesen habe. Die Hälfte des elften Kaptitels kann ich noch mit schwarzem Humor lesen, aber den Rest und Kapitel Zwölf find ich nach wie vor schwierig irgendwie. Aber bei mir schwinkt halt auch beim lesen Kram im Themen im Hinterkopf mit, worüber sich Kinder vermutlich noch keine Gedanken machen, wodurch sie das natürlich komplett anders lesen werden.
Inhaltlich herausfordernd stimme ich dir also voll zu :)
Ein richtig modernes Märchen Der Yark ist ein schreckliches Ungeheuer, das gerne kleine Kinder frisst. …
Wunderschöne Zeichnungen, Geschichte mit schwierigem Subtext
2 stars
Als Erstes, das Positive: Die schwarz-weiß Zeichnungen! Das Buch ist wie für Bücher von Jacoby & Stuart wirklich wunderschön illustriert und der Yark ist ein interessante, zwiegespaltener, aber auch schwieriger Charakter. Das war es dann leider für meinen Geschmack aber schon.
Es gibt diesen 14 Sekunden Einspieler bei Family Guy wo sie sich über die Brutalität deutscher Gutenachtgeschichten lustig machen, am Beispiel vom Daumenlutscher. Einige bezeichnen diese Geschichten als schwarze Pädagogik, andere als schwarzen Humor. Ich würde sie mal als schwierig beschreiben. Und genau in diese Kategorie fällt auch dieses Märchen. Das Buch beginnt damit das auf der ersten Seite beschrieben wird wie der Yark es liebt das Knacken der Knochen zu hören, wenn er Kinder frisst, wie er ihre Gehirne schlürft, von ihren Fingern, Füßen und Zungen schwärmt. Ich las das und dachte mir "Alter, das Buch ist ab 8 Jahre, schaltet mal nenn Gang zurück...". Danach folgt …
Als Erstes, das Positive: Die schwarz-weiß Zeichnungen! Das Buch ist wie für Bücher von Jacoby & Stuart wirklich wunderschön illustriert und der Yark ist ein interessante, zwiegespaltener, aber auch schwieriger Charakter. Das war es dann leider für meinen Geschmack aber schon.
Es gibt diesen 14 Sekunden Einspieler bei Family Guy wo sie sich über die Brutalität deutscher Gutenachtgeschichten lustig machen, am Beispiel vom Daumenlutscher. Einige bezeichnen diese Geschichten als schwarze Pädagogik, andere als schwarzen Humor. Ich würde sie mal als schwierig beschreiben. Und genau in diese Kategorie fällt auch dieses Märchen. Das Buch beginnt damit das auf der ersten Seite beschrieben wird wie der Yark es liebt das Knacken der Knochen zu hören, wenn er Kinder frisst, wie er ihre Gehirne schlürft, von ihren Fingern, Füßen und Zungen schwärmt. Ich las das und dachte mir "Alter, das Buch ist ab 8 Jahre, schaltet mal nenn Gang zurück...". Danach folgt ein Kapitel darüber das der Yark ja am verhungern ist, weil nahezu alle Kinder nur noch Rotzgören sind und er keine bösen Kinder fressen kann, da sie Gift für ihn sind. Es folgen ein paar tatsächlich lustige Kapitel wo er brave Kinder sucht, da immer wieder versagt sie zu fressen und schlussendlich Madeleine trifft, die in ihm eine andere Seite weckt. Er muss sie dann aber verlassen, da er Angst hat sie zu fressen und daruf folgt dann das für mich dunkelste Kapitel. Es beginnt damit das erklärt wird das manche Kinder ihren Eltern so auf den Geist gehen, das diese sie im Wald aussetzen und diese dann nur noch wild und böse sind. Die Kinder sind zwar am verhungern, aber weil sie eben böse sind, foltern sie den Yark. Dadurch merkt er am nächsten morgen das er nun böse Kinder fressen kann. Die Kinder schlafen zu seinen Füßen und der Yark fragt sich ob die Kinder denn auch so grausamen wären wenn sie nicht ausgesetzt wurden wären, wenn sie Liebe erfahren hätten. Und die Antwort? JA! Und er frisst sie alle auf. Und im Satz zuvor wird das Yark "das nun gute Monster" genannt. Also äußere Umstände, Traumata, keine Liebe erfahren, alles egal? Diese Kinder sind einfach Böse, weil sie Böse sind? Das ist hier die Message? Dafuq?
Der Klappentext schreibt das dies eine frische, moderne Neuerzählung von der Schönen und das Biest sei, weshalb das Buch eigentlich als Geschenk für mein Patenkind gedacht war. Das wirds nun definitiv nicht. Ich frag mich wer denn Bitte diesen Klappentext geschrieben hat und ob die Person die Schöne und das Biest überhaupt gelesen hat. Ja es gibt Madeleine, die man als die Schöne sehen kann, die im Yark Zuneigung zu ihr weckt und das mitm Holzhammer in 3 von 12 Kapiteln. Also die findet im Großteil der Geschichte einfach nicht statt.
Also ja... schwierig... und nicht zu empfehlen für Kinder, also zumindest nicht ab 8 Jahren.
Man beraubt sie der Früchte ihrer Arbeit, sperrt sie ein, beutet sie aus. Die Tiere …
Spannend und erschreckend
5 stars
Eine spannende und erschreckende Fabel über Machtmissbrauch von der ersten bis zur letzten Seite. Genau wie bei der "Herr der Fliegen" frage ich mich bei diesem Buch wieso wir ihn damals (long time ago) nicht im Schulunterreicht behandelt haben
Eine spannende und erschreckende Fabel über Machtmissbrauch von der ersten bis zur letzten Seite. Genau wie bei der "Herr der Fliegen" frage ich mich bei diesem Buch wieso wir ihn damals (long time ago) nicht im Schulunterreicht behandelt haben
Diese Geschichte ist weltbekannt: Der arme Holzfäller Ali Baba, der, im dichten Geäst verborgen, das …
Ein schönes Märchen aus 1001 Nacht
4 stars
Ich habe diesen Märchen als Kind schon einmal in irgendeinem Sammelband gelesen, aber offenbar in einer für Kinder entschärften Version. Jedenfalls konnte ich mich nicht daran erinnern das darin Menschen gevierteilt und aufgehängt oder Ali Baba zum Schluss nenn Friedhof hinterm Haus hatte. Ich musste dann beim lesen auch immer wieder schmunzeln wie die Figuren bei Allem was sie tun - sei es retten, arbeiten, stehlen oder morden - meinen das Gott dafür nenn Daumen nach oben gibt. Gegen Ende fühlt sich das Märchen dann ein bisschen repetitiv an, aber es war dennoch schön es nach so langer Zeit mal wieder zu lesen, gerade mit den wunderschönen Illustrationen von Burkhard Neie in der Ausgabe der Insel Bücherei.
Ein Hotel in den Bergen von Colorado. Jack Torrance, ein verkrachter Intellektueller mit Psycho-Problemen, bekommt …
Ich hab den Film noch nicht gesehen, aber da die Kack und Sachgeschichten letzten eine Folge zu Shining gemacht haben, hör ich mir nun erstmal das Hörbuch dazu an und schaue danach den Film.
Ägypten, 1889: Frischvermählt will Rosa ihren Vater an seiner Ausgrabungsstätte in Assuan besuchen, um ihren …
Historischer Roman mit minimalem Krimi- und Mysteryanteil
3 stars
Leider muss ich sagen das ich von der Fortsetzung etwas entäuscht bin. Im ersten Buch hat mich vor allem die gute Ausarbeitung der Figuren begeistert die sich im Laufe der Story kennen lernten und sich mit der Story als Individuen, aber auch als Gruppe weiter entwickelten. In diesem Buch ist es allerdings so das die Autorin sich primär auf die Figuren und deren Beziehungen, bzw. Beziehungsdramen fokussiert und die Story nur noch so nebenher statt findet. So geschieht in 200 von 296 Seiten nichts, außer das eben diese Beziehungen und Dramen, sowie immer wieder Reisen von A nach B beschrieben werden. Zwischendrin finden dann in so 2-3 kurzen Kaptiteln mal ein paar Ermittlungen statt, die fast ausschließlich von Rosa's Ehemann ausgehen, der sich am Anfang mit ihr etwas verkracht hat und deshalb außerhalb der Gruppe agiert. Nach den 200 Seiten werden dann auch zum ersten Mal die "Herren des Schakals" …
Leider muss ich sagen das ich von der Fortsetzung etwas entäuscht bin. Im ersten Buch hat mich vor allem die gute Ausarbeitung der Figuren begeistert die sich im Laufe der Story kennen lernten und sich mit der Story als Individuen, aber auch als Gruppe weiter entwickelten. In diesem Buch ist es allerdings so das die Autorin sich primär auf die Figuren und deren Beziehungen, bzw. Beziehungsdramen fokussiert und die Story nur noch so nebenher statt findet. So geschieht in 200 von 296 Seiten nichts, außer das eben diese Beziehungen und Dramen, sowie immer wieder Reisen von A nach B beschrieben werden. Zwischendrin finden dann in so 2-3 kurzen Kaptiteln mal ein paar Ermittlungen statt, die fast ausschließlich von Rosa's Ehemann ausgehen, der sich am Anfang mit ihr etwas verkracht hat und deshalb außerhalb der Gruppe agiert. Nach den 200 Seiten werden dann auch zum ersten Mal die "Herren des Schakals" erwähnt, erfährt zu diesen aber über den Rest des Buches nichts mehr. Der Kriminalfall wird dann innerhalb von so 60 Seiten geklärt, was dann auch tatsächlich recht spannend ist, auch wenn man schon die ganze Zeit über weiß wer der Strippenzieher ist. Der Mysterie Anteil wird dann mal eben kurz in einem Kapitel abgehandelt und dann war der Roman auch schon vorbei.
Auf Grund all dieser Punkte würde ich das Genre Kriminal und Mysterie mal in ganz große Anführungszeichen setzen und ihn für mich nur als historischen Roman einordnen. Als solcher ist er dann aber auch gut geschrieben und lesenswert. Ich hoffe jedoch das im dritten Teil der Kriminal- und Mystery-Anteil mehr Raum bekommt, denn ich weiß nicht ob ich das sonst fast 600 Seiten durchhalte.