Nils Müller liest finished reading Guards! Guards! by Terry Pratchett

Guards! Guards! by Terry Pratchett
Guards! Guards! is a fantasy novel by British writer Terry Pratchett, the eighth in the Discworld series, first published in …
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Guards! Guards! is a fantasy novel by British writer Terry Pratchett, the eighth in the Discworld series, first published in …

Named One of the Most Anticipated Books of 2022 by Kirkus and Literary Hub
The tech elite have a …
"Marlow" ist der siebte Roman aus Volker Kutschers historischer Krimi-Reihe über den Ermittler Gereon Rath. Als solcher ist er die siebte konsequente Anwendung derselben Formel: Gereon Rath stolpert in einen Fall, trägt bald ein Geheimnis mit sich, in das er weder seine Kollegen noch seine Frau einweihen kann, es tauchen Figuren aus vorherigen Romanen auf, am Ende geht es - mehr oder weniger - gut aus, ein Twist für den nächsten Roman ist aber schon angelegt.
Das ist nicht sonderlich überraschend, aber ein wenig, als schlüpfe man in eine alte, bequeme Jogging-Hose. Die Überraschungen sind nicht fundamental, schaffen es aber immer wieder, mich neugierig zu machen, wie es weitergeht. Die Personen kenne ich auch bereits, sie verändern sich aber im Laufe der Zeit und die Zeit, nun ja, es passieren die Dinge, von denen man wünschte, sie würden sich gerade nicht wieder anbahnen ...

The people suffer under the centuries-long rule of the Moon Throne. The royal family—the despotic emperor and his monstrous sons, …
@nahint@bookwyrm.social Meine ausführliche Rezension ist in meinem Profil online ;) Der vierte Band zieht sich zwischendurch ein bisschen, führt am Ende aber alle Stränge großartig zu einem befriedigenden Schluss.
Nach rund 85 Stunden Hörbuch auf mehreren Hundert Jogging-Kilometern quer durch Dortmund habe ich meinen Re-„Read“ der Terra Ignota-Reihe abgeschlossen – logischerweise als Hörbuch und nicht mit dem Kindle vor der Nase. Ich bin üblicherweise nicht so der ganz große Freund von englischsprachigen Hörbüchern, da sie mir für „nebenbei“ zu viel aktives Zuhören erfordern. Doch für die großartig inszenierte GraphicAudio-Version dieser faszinierenden Reihe habe ich dann doch eine Ausnahme gemacht. Dafür konnte ich die dann halt nicht beim Haushalten hören, sondern „nur“ auf dem wöchentlichen Pendelweg und mit Laufschuhen an den Füßen.
Die Reihe erzählt die Geschichte der Menschheit im 25. Jahrhundert, die mehrere Jahrhunderte des Friedens hinter sich hat. In der bestehenden Ordnung zeigen sich jetzt aber die ersten Risse. In den ersten beiden Bänden kommen immer mehr Geheimnisse, Intrigen und unüberbrückbare Differenzen ans Licht, bis die Welt vor dem Abgrund eines neuen Krieges steht. Die Anspannung von …
Nach rund 85 Stunden Hörbuch auf mehreren Hundert Jogging-Kilometern quer durch Dortmund habe ich meinen Re-„Read“ der Terra Ignota-Reihe abgeschlossen – logischerweise als Hörbuch und nicht mit dem Kindle vor der Nase. Ich bin üblicherweise nicht so der ganz große Freund von englischsprachigen Hörbüchern, da sie mir für „nebenbei“ zu viel aktives Zuhören erfordern. Doch für die großartig inszenierte GraphicAudio-Version dieser faszinierenden Reihe habe ich dann doch eine Ausnahme gemacht. Dafür konnte ich die dann halt nicht beim Haushalten hören, sondern „nur“ auf dem wöchentlichen Pendelweg und mit Laufschuhen an den Füßen.
Die Reihe erzählt die Geschichte der Menschheit im 25. Jahrhundert, die mehrere Jahrhunderte des Friedens hinter sich hat. In der bestehenden Ordnung zeigen sich jetzt aber die ersten Risse. In den ersten beiden Bänden kommen immer mehr Geheimnisse, Intrigen und unüberbrückbare Differenzen ans Licht, bis die Welt vor dem Abgrund eines neuen Krieges steht. Die Anspannung von diesem Krieg prägt dann den dritten Band mit dem passenden Titel The Will to Battle, bevor der vierte und letzte Band – Perhaps the Stars – den Verlauf des Krieges zeigt und die Entstehung einer neuen Ordnung begleitet.
Das war jetzt aber nur die absolut oberflächliche Grobzusammenfassung eines filigranen Geflechts aus Figuren, Fraktionen und sozialen Strukturen, die sich im Laufe der Romane langsam erschließen. Gleichzeitig sind nur wenige Akteure das, was sie auf den ersten Blick zu sein scheinen.
Es ist also komplex, was durch den faszinierenden, aber anspruchsvollen Erzählstil noch verstärkt wird. Die Autorin Ada Palmer – eine US-amerikanische Historikerin – lässt sich von der Erzählform früher Romane inspirieren und erzählt die Geschichte durch die Augen mehrerer unzuverlässiger Erzähler. Auch sprachlich orientiert sie sich eher am 18. bzw. 19. Jahrhundert als an unserer Zeit. Wenn dann noch zahlreiche historische Figuren wie Achilles oder Thomas Hobbes auftreten, wird endgültig klar, dass es hier nicht nur um die Zukunft des Menschen geht, sondern genauso sehr, wenn nicht gar mehr, um ihre Vergangenheit.
Ich könnte jetzt vermutlich über tausende Wörter all die Themen herausarbeiten und Parallelen zwischen der Zukunft Ada Palmers und unserer jetzigen Welt aufzeigen. Das würde meine aktuell für solche Kapriolen verfügbare Freizeit aber dann doch massiv überfordern. Also greife ich mal nur zwei Punkte heraus:
Direkt im ersten Band lernen wir eine Figur kennen, deren geschichtliche Rolle und gesellschaftliche Position mich frappierend an einen gewissen amerikanischen Inselbesitzer erinnert, der aktuell (Februar 2026) die Nachrichten dominiert. Darauf angesprochen sagt Palmer auch: „Descended from the same cultural archetype, alas.“ Überhaupt spielen diese kulturellen Archetypen eine zentrale Rolle, und Palmer bedient sich dabei aus der Geschichte ebenso kreativ wie aus ihrer lebhaften Fantasie.
Ein anderer Aspekt, der eher in den späteren Romanen aufkommt, ist die Frage nach den Ambitionen der Menschheit: „Welche Ziele stellt sie sich?“, „Welche Ziele verwirft sie?“ und „Welche Opfer ist sie bereit, dafür zu erbringen?“ – ich bleibe hier mal bewusst vage, um euch nicht über die Maßen zu spoilern.
Weitere Themen sind die Relevanz unserer „biologischen“ Grundbedürfnisse auch in einer sehr aufgeklärten Gesellschaft, alternative Lebens- und Gesellschaftsformen, das Weiterwirken alter und teilweise vergessen geglaubter kultureller Muster, die Unvermeidlichkeit(?) von Konflikt und, und, und…
Es gibt also unendlich viel zu entdecken, sodass ein Re-Read sehr lohnenswert ist. Und wer auch nur grundlegend etwas mit Hörbüchern anfangen kann, sollte spezifisch dafür in die aufwendig vertonte Version von GraphicAudio reinhören: Das ist keine einfache Lesung, sondern eine umfängliche Inszenierung mit vielen großartigen Sprecher*innen, passenden Hintergrundgeräuschen und sogar ein wenig Musik, die dem Abspann zufolge von Ada Palmer selbst geschrieben und eingespielt wurde. Als Erstkontakt mit der Serie ist diese Inszenierung vielleicht etwas zu hart, für einen zweiten, dritten oder späteren Durchgang aber perfekt.
Die Reise ist lang, aber sie lohnt sich, und es gibt keinen Roman, der so lange und stark in mir nachhallt, wie diese Reihe.

World Peace turns into global civil war.
In the future, the leaders of Hive nations—nations without fixed location—clandestinely committed …
In Sachen Adrian Tchaikovsky bin ich ja ein wenig ein Spätzünder, aber es heißt ja nicht zu Unrecht: „Besser spät als nie“. Und von den drei Büchern, die ich von ihm bisher gelesen habe, war jedes auf seine eigene Art besonders und irgendwo zwischen sehr gut und hervorragend.
Jetzt also eines seiner neueren Werke – Shroud. Irgendwo in der Tiefe des Weltalls hat die hyper-kapitalistische Menschheit ein neues Sonnensystem gefunden, das sie ausbeuten kann. Auf einem Mond entdecken die Forscher*innen dabei Leben und machen sich daran, dieses zu untersuchen. Doch es passieren Dinge und so stranden schließlich zwei von ihnen in einer notdürftig zusammengeflickten Erkundungskapsel auf dem Mond. Um wieder nach Hause zu kommen, müssen sie sich durch eine unwirtliche Landschaft schlagen und lernen, mit den Bewohnern zu interagieren.
Der extrem vielfältige Adrian Tchaikovsky nimmt uns diesmal also in eine vollkommen fremde Welt mit und es gelingt ihm …
In Sachen Adrian Tchaikovsky bin ich ja ein wenig ein Spätzünder, aber es heißt ja nicht zu Unrecht: „Besser spät als nie“. Und von den drei Büchern, die ich von ihm bisher gelesen habe, war jedes auf seine eigene Art besonders und irgendwo zwischen sehr gut und hervorragend.
Jetzt also eines seiner neueren Werke – Shroud. Irgendwo in der Tiefe des Weltalls hat die hyper-kapitalistische Menschheit ein neues Sonnensystem gefunden, das sie ausbeuten kann. Auf einem Mond entdecken die Forscher*innen dabei Leben und machen sich daran, dieses zu untersuchen. Doch es passieren Dinge und so stranden schließlich zwei von ihnen in einer notdürftig zusammengeflickten Erkundungskapsel auf dem Mond. Um wieder nach Hause zu kommen, müssen sie sich durch eine unwirtliche Landschaft schlagen und lernen, mit den Bewohnern zu interagieren.
Der extrem vielfältige Adrian Tchaikovsky nimmt uns diesmal also in eine vollkommen fremde Welt mit und es gelingt ihm hervorragend, diese Fremdheit spürbar zu machen. Dabei konzentriert er sich vor allem auf die Interaktion zwischen den Menschen und einem spezifischen Wesen. Wir erleben die Geschichte dabei nicht nur aus der Perspektive der Forscherinnen, sondern in kurzen Zwischenspielen nimmt Tchaikovsky uns auch in die Gedankenwelt des Aliens mit – und schnell wird deutlich, dass hier gewaltige Missverständnisse vorprogrammiert sind.
So wird Shroud zu einer sehr spannenden Auseinandersetzung mit den „mächtigen“ Menschen, die sich plötzlich in einer komplett fremden Welt wiederfinden und deren Denkweisen sie immer wieder in die Irre führen. Letztlich geht es damit auch um Kolonialismus und die kontinuierliche Ausbeutung der Welt durch einen kleinen Teil der Menschheit, der in seiner Hybris nicht merkt, wie wenig er eigentlich von der Welt versteht.
@bithive@social.tchncs.de Sehr viel. Spannender Blick in eine sehr fremde Welt - im Grunde ziemlich klassischer Erstkontakt aber eben aus den 2020ern.
@loehwe You're in for a ride... (Even though the first book is, in my eyes, the second worst of the series, it is still really good. ;))