Nils Müller liest started reading Dune by Frank Herbert (Dune chronicles -- bk. 1)

Dune by Frank Herbert (Dune chronicles -- bk. 1)
Set on the desert planet Arrakis, Dune is the story of the boy Paul Atreides, heir to a noble family …
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Set on the desert planet Arrakis, Dune is the story of the boy Paul Atreides, heir to a noble family …

Der englische Seefahrer John Blackthorne und der Rest seiner Mannschaft erreichen mit knapper Not Japan, ein nautisches Meisterstück durch fremde …
@SallyStrange@bookwyrm.social That was a nice one...

Wohin gehen wir, wenn wir nirgendwo mehr hinkönnen?
Kerrybrook ist Janas Lieblingswelt: Ein idyllisches Fischerdorf mit viel Grün und …

The monstrous Carryx empire was built by subjugation and war. Thousands of species are bound to their Sovran's command in …

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"Soccer is the world's most popular sport, inspiring the absolute devotion of countless fans around the globe. But what is …

Die Lehrerin, die Noten nicht zur Ermutigung vergeben kann, die Ärztin, die Bildschirme statt Patienten behandelt, der Schiri, dessen Augenmaß …
Elefanten. Über Nacht. Mitten in Berlin. Dann eine Nachricht aus Botswana: Der Präsident freue sich, dass Deutschland mit seinen Gesetzen die Elefanten in seinem Land schützen wolle. Diese Aufgabe überfordere sein Land jedoch mehr und mehr, und so habe Deutschland doch bestimmt nichts dagegen, sich um rund 20.000 dieser Tiere zu kümmern. Für den Bundeskanzler beginnt das Jahr vor den Wahlen mit einer ganz besonderen Herausforderung – getrieben von der rechtspopulistischen Opposition.
Gaea Schoeters Roman Das Geschenk ist eher kurz, birgt aber eine Menge Diskussionsstoff, da sie gleich drei brisante und eng miteinander verwobene Themen anspricht: – die paternalistische Politik des globalen Nordens, der seine Interessen ohne Rücksicht auf die Realität des globalen Südens durchsetzt, – die unvermeidlichen Veränderungen, die uns durch die Klimakatastrophe bevorstehen, und schließlich – die dadurch verschärfte und ausgelöste Migration aus dem Süden in den Norden.
Dabei nutzt Schoeters sehr geschickt die inneren Widersprüchlichkeiten …
Elefanten. Über Nacht. Mitten in Berlin. Dann eine Nachricht aus Botswana: Der Präsident freue sich, dass Deutschland mit seinen Gesetzen die Elefanten in seinem Land schützen wolle. Diese Aufgabe überfordere sein Land jedoch mehr und mehr, und so habe Deutschland doch bestimmt nichts dagegen, sich um rund 20.000 dieser Tiere zu kümmern. Für den Bundeskanzler beginnt das Jahr vor den Wahlen mit einer ganz besonderen Herausforderung – getrieben von der rechtspopulistischen Opposition.
Gaea Schoeters Roman Das Geschenk ist eher kurz, birgt aber eine Menge Diskussionsstoff, da sie gleich drei brisante und eng miteinander verwobene Themen anspricht: – die paternalistische Politik des globalen Nordens, der seine Interessen ohne Rücksicht auf die Realität des globalen Südens durchsetzt, – die unvermeidlichen Veränderungen, die uns durch die Klimakatastrophe bevorstehen, und schließlich – die dadurch verschärfte und ausgelöste Migration aus dem Süden in den Norden.
Dabei nutzt Schoeters sehr geschickt die inneren Widersprüchlichkeiten unserer Politik und Gesellschaft aus, um uns selbst den Spiegel vorzuhalten: Solange andere die Drecksarbeit machen, setzen wir uns für den absoluten Schutz der Tiere ein. Wenn wir selbst deren Verpflegung und die Entsorgung der Fäkalien organisieren müssen, sieht das schon anders aus. Erst die Hoffnung auf ökonomischen Gewinn kann die Situation entspannen, denn der Kapitalismus war uns schon immer wichtiger als der Schutz der Natur.
Schroeters überträgt hier gleichzeitig die Dynamiken der öffentlichen Diskussion über Migration in Deutschland auf das „Problem“ des Klimaschutzes. Ich bin immer wieder darüber gestolpert, dass sie Tiere als Metapher für geflüchtete Menschen nutzt. Letztlich wird aber erst dadurch die oben bereits skizzierte Widersprüchlichkeit deutlich: Genau wie bei den Tieren waren großen Teilen der deutschen Gesellschaft die ökonomischen und anderweitigen Kosten für die Unterbringung und Versorgung der Geflüchteten wichtiger als die eigentlichen Werte, die wir groß vor uns hertragen.
Ein kurzer, aber fesselnder Roman, der mich mehr zum Nachdenken gebracht hat, als so mancher Sachbuch-Wälzer.
Auf den ersten Blick ist "Der Gott des Waldes" von Liz Moore ein relativ klassischer Thriller: Aus einem Feriencamp verschwindet die Tochter der Besitzer des Camps – ebenso wie ihr Bruder etliche Jahre zuvor. Was folgt, ist eine Suche nach Spuren und Hintergründen, die verwinkelte Wendungen nimmt und das eine oder andere Geheimnis aufwühlt.
Doch diese Thriller-Handlung ist nicht rasant und fesselnd, sondern fühlt sich erstaunlich „entspannt“ an. Liz Moore nimmt sich nämlich Zeit: Zeit, ihre Figuren vorzustellen, deren Geschichte, deren Hoffnungen, deren Ängste. Sie springt zwischen Zeitebenen, in denen sie diese Geschichten erzählt, der Geschichte des Bruders und der „Gegenwart“ der 1970er Jahre hin und her und schafft so ein Kaleidoskop an Eindrücken, in dem sich nach und nach das eigentliche Thema des Romans abzeichnet.
Unter der Oberfläche dieses Thrillers wird ein grundlegender Konflikt ausgetragen – der zwischen Arm und Reich. Dabei liegen alle Vorteile auf der …
Auf den ersten Blick ist "Der Gott des Waldes" von Liz Moore ein relativ klassischer Thriller: Aus einem Feriencamp verschwindet die Tochter der Besitzer des Camps – ebenso wie ihr Bruder etliche Jahre zuvor. Was folgt, ist eine Suche nach Spuren und Hintergründen, die verwinkelte Wendungen nimmt und das eine oder andere Geheimnis aufwühlt.
Doch diese Thriller-Handlung ist nicht rasant und fesselnd, sondern fühlt sich erstaunlich „entspannt“ an. Liz Moore nimmt sich nämlich Zeit: Zeit, ihre Figuren vorzustellen, deren Geschichte, deren Hoffnungen, deren Ängste. Sie springt zwischen Zeitebenen, in denen sie diese Geschichten erzählt, der Geschichte des Bruders und der „Gegenwart“ der 1970er Jahre hin und her und schafft so ein Kaleidoskop an Eindrücken, in dem sich nach und nach das eigentliche Thema des Romans abzeichnet.
Unter der Oberfläche dieses Thrillers wird ein grundlegender Konflikt ausgetragen – der zwischen Arm und Reich. Dabei liegen alle Vorteile auf der Seite der Reichen, die letztlich machen können, was sie wollen, da die Armen immer als Sündenböcke vorgeführt werden können und den eigentlichen Preis bezahlen.
Ein gesellschaftlich hochrelevanter Roman, dessen in Teilen sehr präzise Diagnose unserer Gesellschaft gut tut. Gleichzeitig bleibt das eigentliche Thema bei all seiner Brisanz doch ein wenig blass …

The God of the Woods is a novel by Liz Moore published in 2024.
Das war es nun also: 4 Bände in rund zwei Monaten – fast 4000 Seiten. Es muss schon etwas heißen, wenn ich in diesem Tempo durch eine Buchreihe jage. Die ersten drei Bücher habe ich hier ja auch schon rezensiert und ich muss sagen, Liu liefert auch im vierten und letzten Band seiner Silkpunk-Reihe einfach sagenhaft ab.
Das Buch schließt in der Geschichte nahtlos an den dritten Band "The Veiled Throne" an. Es gibt neue Drehungen und Wendungen, von denen ich hier aber nichts schreiben kann, um die ersten drei Bände nicht zu spoilern. Während der erste Band im Kern die Vorgeschichte der eigentlichen Handlung erzählt, Band zwei uns weiter in die Welt hineinzieht und den eigentlichen Konflikt anlegt, spielen die Bände drei und vier virtuos auf dem bereiteten Spielfeld.
Während der dritte Band sich thematisch in großen Teilen um den Krieg als Thema dreht, nimmt der vierte …
Das war es nun also: 4 Bände in rund zwei Monaten – fast 4000 Seiten. Es muss schon etwas heißen, wenn ich in diesem Tempo durch eine Buchreihe jage. Die ersten drei Bücher habe ich hier ja auch schon rezensiert und ich muss sagen, Liu liefert auch im vierten und letzten Band seiner Silkpunk-Reihe einfach sagenhaft ab.
Das Buch schließt in der Geschichte nahtlos an den dritten Band "The Veiled Throne" an. Es gibt neue Drehungen und Wendungen, von denen ich hier aber nichts schreiben kann, um die ersten drei Bände nicht zu spoilern. Während der erste Band im Kern die Vorgeschichte der eigentlichen Handlung erzählt, Band zwei uns weiter in die Welt hineinzieht und den eigentlichen Konflikt anlegt, spielen die Bände drei und vier virtuos auf dem bereiteten Spielfeld.
Während der dritte Band sich thematisch in großen Teilen um den Krieg als Thema dreht, nimmt der vierte etwas stärker den Aufbau einer stabilen Gesellschaft in unsicheren Zeiten in den Blick. Es gibt aber natürlich auch wieder große Schlachten und eindrucksvolle Kämpfe mit faszinierenden technischen Erfindungen in dieser asiatischen Version des Steampunk. Dabei habe ich mich nicht nur einmal massiv an die geniale Szene mit dem menschlichen Computer in Cixin Lius Roman „The Three-Body Problem“ erinnert, der ja von Ken Liu ins Englische übersetzt wurde.
"Speaking Bones" ist also ein mehr als würdiger Abschluss – zwar mit der einen oder anderen kleineren Länge – aber wer geglaubt hat, Liu würden nach mehr als 3000 Seiten die Ideen ausgehen, der hat sich massiv getäuscht.

The conclusion to Ken Liu's chronicle of the Dandelion Dynasty – one of the Greatest Fantasy Series of all Time …