Kein einfaches Buch
Reviews and Comments
Bei Fiction hauptsächlich Fantasy und etwas SF + Horror. Sachbücher: nahezu alles ;-) Mastodon: social.tchncs.de/@Brackmeister (inzwischen aber ziemlich inaktiv) War vorher auch bei Goodreads; seit September 2015
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Brackmeister finished reading Neue Irre - Wir behandeln die Falschen by Manfred Lütz
Brackmeister started reading Schwerter und Teufelei by Fritz Leiber (Fafhrd und Grauer Mausling, #1)
Brackmeister finished reading Kingdom of Ash by Sarah J. Maas (Throne of Glass, #7)
Brackmeister started reading Neue Irre - Wir behandeln die Falschen by Manfred Lütz
Brackmeister finished reading Männlicher Narzissmus by Raphael M. Bonelli
In Kapitel 8 von 9 hätte mich der Autor fast verloren. Diese Beispiele mit Bauern und Hirtin sowie der historische Schnelldurchlauf mit der Ritterlichkeit waren nicht so meins, da bin ich mir unsicher, ob ich verstanden habe, worauf er im Detail hinaus wollte.
Brackmeister started reading Männlicher Narzissmus by Raphael M. Bonelli
Kann gar nicht so genau sagen, wieso ich mir "warum nicht?" gedacht habe, als ich beim Stöbern über dieses Buch gestolpert bin.
Kann gar nicht so genau sagen, wieso ich mir "warum nicht?" gedacht habe, als ich beim Stöbern über dieses Buch gestolpert bin.
Brackmeister finished reading Verborgenes Hamburg by Rike Wolf
Hab mich da nicht so recht wiedergefunden
3 stars
Ich habe den Eindruck, die Schwerpunkte des Autors passten nicht so zu meinen Erwartungen/meiner Situation. Z.B. war mir das Thema Mobbing zu umfangreich, die Sinnfindung im Job zu kurz. Und auch die meisten Beispiele waren mir zu weit weg von meinen Erfahrungen.
Insgesamt hatte ich den Eindruck, der Autor zählt zwar einiges auf und gibt ganz allgemein (keine schlechten) Tipps, aber mir war das irgendwie zu wahllos. Ich kann es schwer in Worte packen. Auch gibt es in dem Buch vergleichsweise wenig bis keine konkreten Doings, die ich aus anderen Ratgebern so kenne, wo man das Buch erst mal beiseite legt und mit Stift und Papier nachdenkt. Das ist wahrscheinlich nichts schlechtes, manchen Menschen passt sowas sicher besser. Dieses Buch lässt einen dagegen quasi frei laufen.
Ich habe den Eindruck, die Schwerpunkte des Autors passten nicht so zu meinen Erwartungen/meiner Situation. Z.B. war mir das Thema Mobbing zu umfangreich, die Sinnfindung im Job zu kurz. Und auch die meisten Beispiele waren mir zu weit weg von meinen Erfahrungen.
Insgesamt hatte ich den Eindruck, der Autor zählt zwar einiges auf und gibt ganz allgemein (keine schlechten) Tipps, aber mir war das irgendwie zu wahllos. Ich kann es schwer in Worte packen. Auch gibt es in dem Buch vergleichsweise wenig bis keine konkreten Doings, die ich aus anderen Ratgebern so kenne, wo man das Buch erst mal beiseite legt und mit Stift und Papier nachdenkt. Das ist wahrscheinlich nichts schlechtes, manchen Menschen passt sowas sicher besser. Dieses Buch lässt einen dagegen quasi frei laufen.
Brackmeister started reading Verborgenes Hamburg by Rike Wolf
Brackmeister finished reading Wie Arbeit glücklich macht by Prof. Dr. Claas Lahmann
Brackmeister started reading Das große Buch der Selbstreflexion by Lena Kuhlmann
Licht und Schatten
3 stars
Der Anfang des Buchs wirkte auf mich wie der Versuch des Autors, möglichst häufig das Wort "Fuck" unterzubringen und zu gucken, wie weit er damit kommt. Das ist zu einem gewissen Grad noch erfrischend gegenüber etwas dröger Lektüre, aber ab einem gewissen Punkt dann doch zu viel. Über die ganze Buchdistanz fand ich es ok, kann aber auch sehen, wenn das anderen nicht liegt und das Buch dann recht schnell wieder in die Ecke gelegt wird.
Ganz grob zusammengefasst kann man sagen, es geht darum, zu akzeptieren, dass man sich im Leben immer mit irgendwelchen Problemen rumschlagen muss, die man oft nicht selbst verschuldet hat, aber für deren aus-dem-Weg-räumen man selbst und nicht andere Menschen verantwortlich sind. In der etwas schroffen Art der Ausdrucksweise kann das vielleicht ein ganz guter Augenöffner sein, falls "fühligere" Literatur da nicht deutlich genug ist/nicht zum Leser durchdringt.
Vielleicht liegt es daran, dass …
Der Anfang des Buchs wirkte auf mich wie der Versuch des Autors, möglichst häufig das Wort "Fuck" unterzubringen und zu gucken, wie weit er damit kommt. Das ist zu einem gewissen Grad noch erfrischend gegenüber etwas dröger Lektüre, aber ab einem gewissen Punkt dann doch zu viel. Über die ganze Buchdistanz fand ich es ok, kann aber auch sehen, wenn das anderen nicht liegt und das Buch dann recht schnell wieder in die Ecke gelegt wird.
Ganz grob zusammengefasst kann man sagen, es geht darum, zu akzeptieren, dass man sich im Leben immer mit irgendwelchen Problemen rumschlagen muss, die man oft nicht selbst verschuldet hat, aber für deren aus-dem-Weg-räumen man selbst und nicht andere Menschen verantwortlich sind. In der etwas schroffen Art der Ausdrucksweise kann das vielleicht ein ganz guter Augenöffner sein, falls "fühligere" Literatur da nicht deutlich genug ist/nicht zum Leser durchdringt.
Vielleicht liegt es daran, dass Mark Manson als Blogger auf dem Klappentext vorgestellt wird, und dass das Buch nach meinem Eindruck primär auf der Erfahrung und der Wandlung eines 35-Jährigen basiert und vielleicht die Wissenschaft dabei etwas zu kurz kommt: bei mir ist der Eindruck entstanden, es mit einer "Ich habe es geschafft und Du kannst das auch" Werbeveranstaltung zu tun zu haben. Wobei für sowas dann der Hinweis fehlt, gegen Geld ein Seminar oder Coaching zu buchen. Also tue ich ihm da vielleicht ein bisschen Unrecht.
Für mich war es mehr Entertainment mit ein paar Takeaways als ein "seriöser Ratgeber". Ich kann mir aber vorstellen, dass bei manchen Menschen über diese Schiene ein lockerer Einstieg hilfreicher ist als mit etwas anzufangen, wo man sich erstmal alle 2-3 Seiten Zeit für konkrete Übungen nehmen soll. Diese fehlen hier völlig. Von daher mag es als Augenöffner für eine Problematik und als Sprungbrett zu vertiefende Literatur dienen.
Bei der Bewertung muss ich lange zwischen 3 und 4 Sternen überlegen. Wirklich schlecht finde ich das Buch auf keinen Fall, am Ende war ausschlaggebend, dass ich nach der Lektüre froh war, es nur geliehen und nicht gekauft zu haben. Und wenn ich nicht wirklich Geld dafür ausgeben würde, sind es keine 4 Sterne.
Brackmeister reviewed Der Gedanken-Code by Delcker, Janosch
Spannender Überblick über KI-Dinge, die vielleicht noch nicht so im Rampenlicht stehen
5 stars
Das Buch beginnt damit, wie die Social-Media-Algorithmen manchmal die User erschreckend gut zu kennen scheinen, durch die Informationen, die wir ihnen aktiv zufüttern. Ich denke, das ist als Einstieg gedacht, den noch Viele leicht nachvollziehen können, weil dieses Thema schon lange präsent ist.
Dann geht es aber zu Forschungsprojekten und Studienergebnissen aus der Welt der KI, von denen man in den Medien wahrscheinlich weniger mitbekommt als neue Versionen der LLMs der gängigen KI-Anbieter. Recht schnell kommt das Buch an den Punkt, wo z.B. durch Gehirnscans eine KI ermittelt, was die Person gerade gelesen hat. Also dass KI im wahrsten Sinne des Wortes Zugriff auf die Gedanken von Menschen bekommt und die Daten quasi direkt an der Quelle abgerufen werden. Von da ist es auch nicht weit zu Implantaten, die Gehirnaktivitäten überwachen und bei Bedarf andere Gehirnareale stimulieren. Z.B. bei Anzeichen von "depressiver Gehirnaktivität" aktiv dagegen wirken. Wohlgemerkt alles bereits …
Das Buch beginnt damit, wie die Social-Media-Algorithmen manchmal die User erschreckend gut zu kennen scheinen, durch die Informationen, die wir ihnen aktiv zufüttern. Ich denke, das ist als Einstieg gedacht, den noch Viele leicht nachvollziehen können, weil dieses Thema schon lange präsent ist.
Dann geht es aber zu Forschungsprojekten und Studienergebnissen aus der Welt der KI, von denen man in den Medien wahrscheinlich weniger mitbekommt als neue Versionen der LLMs der gängigen KI-Anbieter. Recht schnell kommt das Buch an den Punkt, wo z.B. durch Gehirnscans eine KI ermittelt, was die Person gerade gelesen hat. Also dass KI im wahrsten Sinne des Wortes Zugriff auf die Gedanken von Menschen bekommt und die Daten quasi direkt an der Quelle abgerufen werden. Von da ist es auch nicht weit zu Implantaten, die Gehirnaktivitäten überwachen und bei Bedarf andere Gehirnareale stimulieren. Z.B. bei Anzeichen von "depressiver Gehirnaktivität" aktiv dagegen wirken. Wohlgemerkt alles bereits in Einzelfällen in der Realität/Forschung existent! Im Grunde läuft es laut dem Autor auf die Konvergenz aus KI und Wearables hinaus, die - wenn auch noch nicht heute und morgen - irgendwann klein, minimalinvasiv und erschwinglich für den Massenmarkt sein könnte.
Am Schluss gibt es noch ein Kapitel, wie man sich auch heute schon wappnen kann (im Konkreten sind das mehrheitlich Tipps für den Umgang mit Social Media) und worauf die Menschheit im Umgang mit KI und Wearables bald Antworten finden muss.
Mir war vieles neu und an einigen Stellen wirkten die Aussichten auf mich persönlich schon auch ganz schön dystopisch. Während des ganzen Buchs, fand ich, stellte der Autor ganz gut die verschiedenen Sichtweisen dar. Was kann man bei der Entwicklung alles gewinnen? Was sind die Gefahren? Er nennt das die Vertreter des Daidalos- bzw. Kassandra-Lagers. Was aus dem Titel, Cover und Klappentext m.E. nicht so klar wird: es geht um sprichwörtliche Mind-Reading AI bis hin zur Mind-Writing AI.
Für mich eine ziemliche Leseempfehlung!








