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Brackmeister

Brackmeister@tomes.tchncs.de

Joined 3 years, 2 months ago

Bei Fiction hauptsächlich Fantasy und etwas SF + Horror. Sachbücher: nahezu alles ;-) Mastodon: social.tchncs.de/@Brackmeister (inzwischen aber ziemlich inaktiv) War vorher auch bei Goodreads; seit September 2015

Jahresrückblicke: 2025 - 2024 - 2023 - 2022 - 2021 - 2020 - 2019 - 2018 - 2017 - 2016 - 2015

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Raphael M. Bonelli: Männlicher Narzissmus (Hardcover, German language, 2016, Kösel-Verlag)

Männliche Narzissten sind Menschen, die mit ihrem Selbstbewusstsein und Charme beeindrucken, doch ihr Charisma wärmt …

In Kapitel 8 von 9 hätte mich der Autor fast verloren. Diese Beispiele mit Bauern und Hirtin sowie der historische Schnelldurchlauf mit der Ritterlichkeit waren nicht so meins, da bin ich mir unsicher, ob ich verstanden habe, worauf er im Detail hinaus wollte.

Raphael M. Bonelli: Männlicher Narzissmus (Hardcover, German language, 2016, Kösel-Verlag)

Männliche Narzissten sind Menschen, die mit ihrem Selbstbewusstsein und Charme beeindrucken, doch ihr Charisma wärmt …

Kann gar nicht so genau sagen, wieso ich mir "warum nicht?" gedacht habe, als ich beim Stöbern über dieses Buch gestolpert bin.

Prof. Dr. Claas Lahmann, Kerstin Kropac: Wie Arbeit glücklich macht (Paperback, German language, 2024, Rowohlt Taschenbuch)

LOVE IT, CHANGE IT OR LEAVE IT!

Zufrieden und mit beiden Beinen fest im …

Hab mich da nicht so recht wiedergefunden

Ich habe den Eindruck, die Schwerpunkte des Autors passten nicht so zu meinen Erwartungen/meiner Situation. Z.B. war mir das Thema Mobbing zu umfangreich, die Sinnfindung im Job zu kurz. Und auch die meisten Beispiele waren mir zu weit weg von meinen Erfahrungen.

Insgesamt hatte ich den Eindruck, der Autor zählt zwar einiges auf und gibt ganz allgemein (keine schlechten) Tipps, aber mir war das irgendwie zu wahllos. Ich kann es schwer in Worte packen. Auch gibt es in dem Buch vergleichsweise wenig bis keine konkreten Doings, die ich aus anderen Ratgebern so kenne, wo man das Buch erst mal beiseite legt und mit Stift und Papier nachdenkt. Das ist wahrscheinlich nichts schlechtes, manchen Menschen passt sowas sicher besser. Dieses Buch lässt einen dagegen quasi frei laufen.

Mark Manson: The Subtle Art of Not Giving a F*ck (2016)

This breakout, mega bestseller is the self-help book for people who hate self-help. It’s as …

Licht und Schatten

Der Anfang des Buchs wirkte auf mich wie der Versuch des Autors, möglichst häufig das Wort "Fuck" unterzubringen und zu gucken, wie weit er damit kommt. Das ist zu einem gewissen Grad noch erfrischend gegenüber etwas dröger Lektüre, aber ab einem gewissen Punkt dann doch zu viel. Über die ganze Buchdistanz fand ich es ok, kann aber auch sehen, wenn das anderen nicht liegt und das Buch dann recht schnell wieder in die Ecke gelegt wird.

Ganz grob zusammengefasst kann man sagen, es geht darum, zu akzeptieren, dass man sich im Leben immer mit irgendwelchen Problemen rumschlagen muss, die man oft nicht selbst verschuldet hat, aber für deren aus-dem-Weg-räumen man selbst und nicht andere Menschen verantwortlich sind. In der etwas schroffen Art der Ausdrucksweise kann das vielleicht ein ganz guter Augenöffner sein, falls "fühligere" Literatur da nicht deutlich genug ist/nicht zum Leser durchdringt.

Vielleicht liegt es daran, dass …

Delcker, Janosch: Der Gedanken-Code (Paperback, German language, 2024, C.H.Beck)

Rund um die Welt kombinieren Firmen und Forschende künstliche Intelligenz mit Erkenntnissen aus der Hirnforschung. …

Spannender Überblick über KI-Dinge, die vielleicht noch nicht so im Rampenlicht stehen

Das Buch beginnt damit, wie die Social-Media-Algorithmen manchmal die User erschreckend gut zu kennen scheinen, durch die Informationen, die wir ihnen aktiv zufüttern. Ich denke, das ist als Einstieg gedacht, den noch Viele leicht nachvollziehen können, weil dieses Thema schon lange präsent ist.

Dann geht es aber zu Forschungsprojekten und Studienergebnissen aus der Welt der KI, von denen man in den Medien wahrscheinlich weniger mitbekommt als neue Versionen der LLMs der gängigen KI-Anbieter. Recht schnell kommt das Buch an den Punkt, wo z.B. durch Gehirnscans eine KI ermittelt, was die Person gerade gelesen hat. Also dass KI im wahrsten Sinne des Wortes Zugriff auf die Gedanken von Menschen bekommt und die Daten quasi direkt an der Quelle abgerufen werden. Von da ist es auch nicht weit zu Implantaten, die Gehirnaktivitäten überwachen und bei Bedarf andere Gehirnareale stimulieren. Z.B. bei Anzeichen von "depressiver Gehirnaktivität" aktiv dagegen wirken. Wohlgemerkt alles bereits …