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Brackmeister

Brackmeister@tomes.tchncs.de

Joined 3 years, 2 months ago

Bei Fiction hauptsächlich Fantasy und etwas SF + Horror. Sachbücher: nahezu alles ;-) Mastodon: social.tchncs.de/@Brackmeister (inzwischen aber ziemlich inaktiv) War vorher auch bei Goodreads; seit September 2015

Jahresrückblicke: 2025 - 2024 - 2023 - 2022 - 2021 - 2020 - 2019 - 2018 - 2017 - 2016 - 2015

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Erich Fromm: Wege aus einer kranken Gesellschaft. Eine sozialpsychologische Untersuchung. (Paperback, German language, 2003, Dtv)

Der große humanistische Denker nimmt die westliche Konsumgesellschaft in kritischen Augenschein.

Auf meiner Leseliste ist das seit 2015, aber ich glaube es steht sogar schon länger im Regal. Ich habe auch düster in Erinnerung, dass ich es schon mal angefangen und dann wieder abgebrochen hatte. Aber ich erinnere mich nicht mehr, warum.

Lina-Maria Schön: Eine gute Nacht (Hardcover, German language, 2023)

Das Buch, bei dem der Name Programm ist. Eine gute Nacht hilft dir in 100 …

Eine wirklich lohnenswerte Investition

100 Tage lang die Achtsamkeit auf den eigenen Schlaf und alle Rahmenbedingungen zu fokussieren, hat ziemlich gut getan. Immer für jeweils 2 Wochen gibt es einen Fokus, der zu Beginn erläutert wird und auf den man in den nächsten 14 Tagen neben den durchgängig gestellten Fragen besonders achten soll. Wirklich gut fand ich, dass immer drauf hingewiesen wurde, aus nichts einen Zwang zu machen und immer selbst zu entscheiden, was einem gerade hilft und was nicht. Ich kann mir sehr gut vorstellen, das nach ein paar Jahren Pause noch mal zu nutzen bzw. nochmal zu kaufen, als Arbeitsbuch ist es ja jetzt schon komplett vollgeschrieben.

Tex Brasket, Christian Schlodder: Dreck und Glitzer (Paperback, German language, 2024, KiWi-Paperback)

Aus der Obdachlosigkeit auf die großen Bühnen – eine Geschichte über den Dreck da draußen

Lesenswert

Ich fand den Schreibstil und die Sprachwahl ehrlich gesagt ziemlich erfrischend. Möglicherweise ist sie aber auch schon zu derb für andere. Auch ganz interessant finde ich den Ansatz, die meisten (oder alle?) Kapitel von beiden Autoren schreiben zu lassen. Die unterschiedlichen Blickwinkel auf dieselben Ereignisse/Zeitabschnitte waren gut gemacht und wirkten auf mich nicht redundant. Etwas gewöhnungsbedürftig fand ich, dass der Text von Christian Schlodder immer in einer Festbreitenschriftart gesetzt war. Einerseits hilft das, immer zu wissen, wer da gerade dran ist. Andererseits sieht es für mich zu ungewohnt aus (vielleicht weil ich dran gewöhnt bin, dass so typischerweise Software-Quelltext in Büchern dargestellt wird).

Wer sich wie ich schnell fragt, wie die beiden Autoren überhaupt zusammengefunden haben: nicht verzweifeln, das kommt auch, aber eher spät im Buch.