Bei Fiction hauptsächlich Fantasy und etwas SF + Horror.
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Seien Sie radikal ehrlich. Denken Sie daran, dass es sich …
So langsam verstehe ich, dass es damit beginnt, die Talentdichte zu erhöhen... Der Teil zu "hole abweichende Meinungen ein" bzw. "bringe die Idee unter die Leute" klingt für mich schon fast nach einem Fulltime Job.
So langsam verstehe ich, dass es damit beginnt, die Talentdichte zu erhöhen...
Der Teil zu "hole abweichende Meinungen ein" bzw. "bringe die Idee unter die Leute" klingt für mich schon fast nach einem Fulltime Job.
Seien Sie radikal ehrlich. Denken Sie daran, dass es sich …
Dass man bei so einem Buch zwingend über den Kontrast USA <-> D bzgl. "hire-and-fire" stolpert, war zu erwarten.
Nach etwa 1/4 des Buches komme ich nicht umhin ständig zu denken, dass die Erklärung, warum Netflix so erfolgreich ist, kein Patentrezept sein kann. Nicht jede Firma kann besser bezahlen als alle anderen. Nicht jede Firma kann ausschliesslich die besten Talente anziehen und halten, die besser sind als alle anderen. Per Definitionem können nicht alle besser sein als der Durchschnitt. Das wirkt auf mich wie der Unterschied BWL <-> VWL.
Warum mich das beim Lesen etwas stört: es ist quasi Punkt 1 des Erfolges und wird als Voraussetzung für die späteren Punkte bezeichnet. Ich würde aber jetzt auch nicht den Umkehrschluss ziehen, dass die folgenden Punkte per se nichts sein können. Der Teil über Offenheit und Feedback klingt schon sehr nachvollziehbar.
Dass man bei so einem Buch zwingend über den Kontrast USA <-> D bzgl. "hire-and-fire" stolpert, war zu erwarten.
Nach etwa 1/4 des Buches komme ich nicht umhin ständig zu denken, dass die Erklärung, warum Netflix so erfolgreich ist, kein Patentrezept sein kann. Nicht jede Firma kann besser bezahlen als alle anderen. Nicht jede Firma kann ausschliesslich die besten Talente anziehen und halten, die besser sind als alle anderen. Per Definitionem können nicht alle besser sein als der Durchschnitt.
Das wirkt auf mich wie der Unterschied BWL <-> VWL.
Warum mich das beim Lesen etwas stört: es ist quasi Punkt 1 des Erfolges und wird als Voraussetzung für die späteren Punkte bezeichnet.
Ich würde aber jetzt auch nicht den Umkehrschluss ziehen, dass die folgenden Punkte per se nichts sein können. Der Teil über Offenheit und Feedback klingt schon sehr nachvollziehbar.
Als die Magierin Jennesta einen Sturm der Gewalt entfesselt und das Volk der Orks versklavt, …
Kurzes Zwischen-Review, nachdem ich gerade den ersten in diesem drei Romane umfassenden Band fertig gelesen habe:
Nicht schlecht bisher.
Wie anfangs erwartet bedient die Story viele Klischees, sowohl was Rollenbilder als auch Fantasy angeht. Aber eben nicht nur, denn sie bricht auch an manchen Stellen mit den typischen Erwartungen (Zwerg*innen, die in Wäldern Leben und mit Stäben kämpfen, nice!)
Ansonsten ist die Handlung stellenweise vorhersehbar, überrascht aber dafür wo anders wieder oder lässt Dinge gekonnt offen.
Der Erzählstil ist sehr zügig, bildhaft, spart nicht an teils blutigen Umschreibungen der Kämpfe. Überhaupt ist der ganze Roman voll von detailliert beschriebenen Kämpfen. Kann eins mögen, muss eins aber auch nicht.
Für mich liest es sich zumindest sehr flüssig und ich muss zugeben, es macht Spaß, zu verfolgen, wie die Orks sich in verdeckten Geheimoperationen und Guerilla-Taktiken gegen ihre diktatorischen menschlichen Unterdrücker*innen erheben. 😊
Kurzes Zwischen-Review, nachdem ich gerade den ersten in diesem drei Romane umfassenden Band fertig gelesen habe:
Nicht schlecht bisher.
Wie anfangs erwartet bedient die Story viele Klischees, sowohl was Rollenbilder als auch Fantasy angeht. Aber eben nicht nur, denn sie bricht auch an manchen Stellen mit den typischen Erwartungen (Zwerg*innen, die in Wäldern Leben und mit Stäben kämpfen, nice!)
Ansonsten ist die Handlung stellenweise vorhersehbar, überrascht aber dafür wo anders wieder oder lässt Dinge gekonnt offen.
Der Erzählstil ist sehr zügig, bildhaft, spart nicht an teils blutigen Umschreibungen der Kämpfe. Überhaupt ist der ganze Roman voll von detailliert beschriebenen Kämpfen.
Kann eins mögen, muss eins aber auch nicht.
Für mich liest es sich zumindest sehr flüssig und ich muss zugeben, es macht Spaß, zu verfolgen, wie die Orks sich in verdeckten Geheimoperationen und Guerilla-Taktiken gegen ihre diktatorischen menschlichen Unterdrücker*innen erheben. 😊
Im Alltag passiert es erstaunlich oft, dass wir mit Verschwörungserzählungen konfrontiert werden. Ob mit einem …
Zu spät gelesen
4 stars
Das Buch ist ja vor ziemlich genau 2 Jahren während der Covid-19 Pandemie entstanden und hat demnach auch einen starken Bezug dazu. Die meisten Dinge habe ich in der Zwischenzeit auch anderweitig aufgeschnappt. Auf jeden Fall liest sich das Buch sehr flüssig und komplett ohne Längen.
Zunächst gibt es natürlich etwas Background zu Verschwörungsglauben, bevor es dann konkreter darum geht, was man tun kann. Eine Warnung vorab: ein Patentrezept gibt es nicht, die Fälle sind halt sehr individuell. Was dann auch zu der Einschätzung führt, dass es wahrscheinlich nur im persönlichen Umfeld lohnt, sich auf Diskussionen einzulassen, weil man da aufgrund der direkten Beziehung evtl. überhaupt noch einen Draht hat/entwickeln kann. Die Empfehlung für Online lautet eher, allzu krassen Aussagen zu widersprechen und sich eher an die mitlesende Mehrheit zu wenden, um jemand vor dem Abdriften zu bewahren. Wer schon tief genug drin steckt, lässt sich online (oder spontan …
Das Buch ist ja vor ziemlich genau 2 Jahren während der Covid-19 Pandemie entstanden und hat demnach auch einen starken Bezug dazu. Die meisten Dinge habe ich in der Zwischenzeit auch anderweitig aufgeschnappt. Auf jeden Fall liest sich das Buch sehr flüssig und komplett ohne Längen.
Zunächst gibt es natürlich etwas Background zu Verschwörungsglauben, bevor es dann konkreter darum geht, was man tun kann. Eine Warnung vorab: ein Patentrezept gibt es nicht, die Fälle sind halt sehr individuell. Was dann auch zu der Einschätzung führt, dass es wahrscheinlich nur im persönlichen Umfeld lohnt, sich auf Diskussionen einzulassen, weil man da aufgrund der direkten Beziehung evtl. überhaupt noch einen Draht hat/entwickeln kann. Die Empfehlung für Online lautet eher, allzu krassen Aussagen zu widersprechen und sich eher an die mitlesende Mehrheit zu wenden, um jemand vor dem Abdriften zu bewahren. Wer schon tief genug drin steckt, lässt sich online (oder spontan an der Supermarktkasse) wahrscheinlich eh nicht erreichen. Neben dem wiederholten Hinweis, auch immer auf sich selbst zu achten, wird dann auch noch #IchBinHier als Online-Aktion erwähnt.
Was ich auch wichtig fand: gegen Ende erwähnen die Autorinnen noch, dass man Verschwörungsgläubige nicht vorschnell und pauschal als "psychisch gestört" abtut, weil man a) sie dadurch z.T. aus der Verantwortung nimmt und b) so auch die weiterhin existente Stigmatisierung wirklich psychisch Erkrankter fördert.
Ich kann mir gut vorstellen, dass es nicht allzulange dauern wird, bis wieder eine besondere (globale) Situation der Unsicherheit aufkommt, wo dann die Erkenntnisse aus diesem Buch passend/anwendbar sind.
Dieses Buch erzählt davon, wie nach dem Ende des Kalten Kriegs ein neuer Kalter Krieg …
Ich hatte das Buch gefühlt ewig auf meiner Merkliste bei den Bücherhallen und erst vor gar nicht langer Zeit wieder runtergeworfen, als ich die Liste mal wieder etwas ausgedünnt hatte. Wenn ich ehrlich bin, weiss ich schon gar nicht mehr, warum ich das Buch überhaupt drauf hatte.
Beim letzten Besuch in der Bibliothek stand das Buch dann aber zufällig genau vor meiner Nase, als ich eigentlich was anderes gesucht hatte. Naja, dann hab ich doch spontan zugegriffen und es mal ausgeliehen.
Bin mal gespannt, was sich so rausziehen lässt, 10 Jahre nach dem Erscheinen.
Warum wir vor lauter News die Nachrichten übersehen - in ihrem Sachbuch erklärt die Neurowissenschaftlerin …
Neurowissenschaft und Konstruktiver Journalismus
5 stars
Ein wesentlicher Teil des Buches ist das Thema "Konstruktiver Journalismus" - anhand der Webseite Perspective Daily, die die Autorin mitgegründet hat. Das war auch mein initialer Anknüpfungspunkt an dieses Buch, weil ich damals schon beim Crowdfunding von PD dabei war und heute noch Mitglied bin.
Eingebettet ist das Ganze in eine Vielzahl neurowissenschaftlicher und psychologischer Erkenntnisse. Stichworte: Confirmation Bias, zu negatives Weltbild (wie im Buch an dieser Stelle ein Hinweis auf die Gapminder Stiftung!), schlechte Selbsteinschätzung (hallo Dunning-Kruger Effekt), die Schwierigkeit, Gewohnheiten zu ändern, erlernte Hilflosigkeit etc. pp.
Mir hat das Buch sehr gefallen. Vielleicht hab ich mir hier und da noch etwas mehr Tiefgang, ausführlichere Erklärungen oder noch konkretere "Anleitungen" gewünscht, aber vielleicht wäre das Buch dadurch auch zu lang geworden? So lies es sich jedenfalls sehr gut verschlingen. Und so im Nachhinein denke ich, es ist sinnvoll, es vor dem Zweitwerk "Raus aus der ewigen Dauerkrise" …
Ein wesentlicher Teil des Buches ist das Thema "Konstruktiver Journalismus" - anhand der Webseite Perspective Daily, die die Autorin mitgegründet hat. Das war auch mein initialer Anknüpfungspunkt an dieses Buch, weil ich damals schon beim Crowdfunding von PD dabei war und heute noch Mitglied bin.
Eingebettet ist das Ganze in eine Vielzahl neurowissenschaftlicher und psychologischer Erkenntnisse. Stichworte: Confirmation Bias, zu negatives Weltbild (wie im Buch an dieser Stelle ein Hinweis auf die Gapminder Stiftung!), schlechte Selbsteinschätzung (hallo Dunning-Kruger Effekt), die Schwierigkeit, Gewohnheiten zu ändern, erlernte Hilflosigkeit etc. pp.
Mir hat das Buch sehr gefallen. Vielleicht hab ich mir hier und da noch etwas mehr Tiefgang, ausführlichere Erklärungen oder noch konkretere "Anleitungen" gewünscht, aber vielleicht wäre das Buch dadurch auch zu lang geworden? So lies es sich jedenfalls sehr gut verschlingen. Und so im Nachhinein denke ich, es ist sinnvoll, es vor dem Zweitwerk "Raus aus der ewigen Dauerkrise" zu lesen.
Warum wir vor lauter News die Nachrichten übersehen - in ihrem Sachbuch erklärt die Neurowissenschaftlerin …
Mal gucken, ob es ok ist, die beiden Bücher von Maren Urner in der "falschen Reihenfolge" zu lesen. Die öffentliche Bibliothek halt halt nicht immer alles da, daher nun das Ältere zuletzt ;-)
Mal gucken, ob es ok ist, die beiden Bücher von Maren Urner in der "falschen Reihenfolge" zu lesen. Die öffentliche Bibliothek halt halt nicht immer alles da, daher nun das Ältere zuletzt ;-)
Ist schon einige Zeit her, dass ich die eigentliche Reihe gelesen habe. Die hatte mich 15 Jahre begleitet, da geht bestimmt auch noch mehr zum Background.